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        <title>Schweinswal in Brühe</title>
        <author>Anonymus</author>
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          <resp>Modernisierung, Übersetzung, Anmerkungen</resp>
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        <publisher>Fyndling.de</publisher>
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        <date when="2026-06-23">2026-06-23</date>
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          <title>The Forme of Cury</title>
          <date when="1390">1390</date>
          <idno type="URI">https://www.gutenberg.org/cache/epub/8102/pg8102.txt</idno>
          <note>Transkription: Project Gutenberg (pg8102)</note>
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        <language ident="meo">Mittelenglisch</language>
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      <div type="recipe" xml:id="foc-105">
        <head>Schweinswal in Brühe</head>
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          <p>PORPEYS IN BROTH. C

Make as þou madest Noumbles of Flesh with oynouns.</p>
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        <div type="translation" xml:id="foc-105-trans" xml:lang="de" corresp="#foc-105-orig">
          <p>Bereite den Schweinswal in Brühe zu, wie du die Noumbles von Fleisch mit Zwiebeln zubereitetest.</p>
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            <item><ingredient en="" commodity="" orig="PORPEYS">Schweinswal</ingredient> - 1</item>
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              <ingredient en="" commodity="" orig="oynouns">Zwiebeln</ingredient>
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              <ingredient en="" commodity="" orig="Broth">Brühe</ingredient>
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        <note type="preparation_tip" target="#foc-105-trans" resp="#fyndling">Welches Gericht ist das? Ein Verweis-Rezept: Schweinswal in Brühe, zubereitet wie das andernorts beschriebene Gericht 'Noumbles of Flesh with oynouns' - also nach Art eines Innereien-/Fleischeintopfs mit Zwiebeln. Der Schweinswal galt im Mittelalter als Fisch und war damit an Fastentagen erlaubt; man behandelte ihn aber wie ein fettes, kräftiges Fleisch. Verwandt mit den Fisch-Brüheneintöpfen des Korpus (foc-106, men-079).

Das Rezept gibt selbst keine Schritte, sondern lehnt sich vollständig an das Zwiebel-Innereien-Gericht an - eine im Mittelalter übliche Querverweis-Technik, um Wiederholung zu sparen. Noumbles (auch umbles) sind die Innereien von Schlachttier oder Wild (Herz, Leber, Niere).

Schweinswal ist heute streng geschützt (FFH-Richtlinie Anhang IV) und wird hier nur dokumentarisch wiedergegeben - kein Nachkoch-Rezept mit echtem Schweinswal. Für eine Annäherung an Textur und Zubereitung eignet sich festes Fischfleisch.

Praxis. Reichlich Zwiebeln in Fett anschwitzen, festes Fischfilet (Wels, Lachs) in Stücken zugeben, mit Brühe aufgießen und mit den Zwiebeln sanft garziehen lassen, würzen. Das fette, kräftige Schweinswalfleisch des Originals wird damit nicht erreicht, aber die Methode - Fisch im Zwiebelsud nach Innereien-Art - wird nachvollziehbar.</note>
        <note type="gloss" target="#foc-105-orig" n="PORPEYS" resp="#fyndling">Schweinswal</note>
        <note type="gloss" target="#foc-105-orig" n="Broth" resp="#fyndling">Brühe</note>
        <note type="gloss" target="#foc-105-orig" n="þou madest" resp="#fyndling">du zubereitetest</note>
        <note type="gloss" target="#foc-105-orig" n="Noumbles" resp="#fyndling">Innereien, speziell vom Wild oder Schlachttier</note>
        <note type="gloss" target="#foc-105-orig" n="oynouns" resp="#fyndling">Zwiebeln</note>
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