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Ein new Kochbuch (Ein new Kochbuch/ Das ist Ein gruͤndtliche beschreibung wie man recht vnd wol ... allerley Speiß ... auff Teutsche/ Vngerische/ Hispanische/ Jtalianische vnnd Frantzoͤsische weiß/ kochen vnd zubereiten solle)

Frankfurt am Main, 1581 · Frühneuhochdeutsch (Frankfurter Druckersprache mit oberdeutscher Schreibung, südwestdeutsch/rhein-mainischer Küchenwortschatz, 1581)

Weitere Spanische Pasteten von der Pute

Moderne Übersetzung

Auch eine spanische Pastete.

Zutaten

OriginalModernMengenangabeWo kaufenAlternative
(erschlossen) Pute - - -

Zubereitungshinweis

Welches Gericht ist das? Eine Pastete von der Pute, die Rumpolt „spanisch“ nennt. Zu Nr. 17 steht im Druck nur die Überschrift; das Tier ergibt sich aus dem Kapitel von der Indianischen Henne.

Was heißt „spanisch“? Der Text sagt es nicht, und wir legen es nicht fest. Ausgeführt beschreibt Rumpolt Spanische Pasteten nur beim Kalb (Nr. 48), mit einem lange gearbeiteten, dünn ausgerollten und mit Schmalz geschichteten Teig. Ob er dieses Verfahren hier für die Pute meint, bleibt offen.

Zweimal dieselbe Überschrift. Schon Nr. 12 heißt „Oder auch Spanische Pasteten“. Nr. 17 folgt dagegen auf das Manscho Blancko aus der Brust (Nr. 14) und die Torten daraus (Nr. 15 und 16); denkbar ist deshalb eine Pastete mit Blancmanger-Füllung. Belegt ist das für diese Nummer nicht.

Praxis. Rumpolt nennt weder Teig noch Füllung, Würzung, Mengen oder Garzeit. Eine Anleitung lässt sich aus dieser Nummer nicht gewinnen.

fyndling.de/rezepte/rum-0537/