Ein new Kochbuch (Ein new Kochbuch/ Das ist Ein gruͤndtliche beschreibung wie man recht vnd wol ... allerley Speiß ... auff Teutsche/ Vngerische/ Hispanische/ Jtalianische vnnd Frantzoͤsische weiß/ kochen vnd zubereiten solle)
Pleßlein (wohl Blässhuhn) zum Braten
Moderne Übersetzung
Zum Braten.
Zutaten
| Original | Modern | Mengenangabe | Wo kaufen | Alternative |
|---|---|---|---|---|
| (erschlossen) | Pleßlein | - | - | - |
Zubereitungshinweis
Welches Gericht ist das? Kein ausgeführtes Rezept, sondern die erste von zwei Nummern im Kapitel „Von einem Pleßlein“. Rumpolt nennt hier nur die Verwendung: zum Braten. Die zweite Nummer setzt mit „Und auch zum Eindämpfen oder zum Frikassieren“ fort; beide zusammen zählen auf, wozu das Tier taugt.
Welches Tier? Das Kapitel steht zwischen den Enten und dem Kapaun. Gemeint ist deshalb wohl ein Wasservogel, vermutlich das Blässhuhn; der Name Bläßlein ist für das Bläßhuhn belegt. In der zweiten Nummer sagt Rumpolt, das Tier schmecke sehr nach Fischen, Röhricht und stinkendem Wasser.
Praxis. Der Text nennt weder Spieß noch Rost noch Ofen, keine Würzung und keine Garzeit. Wie das Pleßlein gebraten werden soll, ist nicht überliefert.
Vollständige Version mit Originaltext, Glossar und Anmerkungen: fyndling.de/rezepte/rum-0644/
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