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Ménagier de Paris (Le Ménagier de Paris)

Paris, ~1393 · Moyen Français

Pfeilgift aus Eisenhutwurzel

Moderne Übersetzung

Nimm die Wurzel des Krautes 'Lectorie', das azurblaue Blüten trägt. Zerstoße sie in einem Mörser und gib sie in einen Beutel oder ein Tuch. Presse sie aus, um den Saft zu gewinnen. Gib diesen Saft in eine Schale und stelle sie in die Sonne. Nachts soll der Saft trocken und bedeckt aufbewahrt werden, damit weder Wasser noch andere feuchte Flüssigkeit ihn berührt. Setze ihn so lange immer wieder der Wärme aus, bis er sich verklebt und fest wie Gummiharz anfühlt. Gib ihn dann in eine gut verschlossene Dose. Und wenn du ihn verwenden willst, so gib ihn zwischen die Widerhaken und die Tülle der Speerspitze, damit, wenn das Tier getroffen wird, dies das Fleisch trifft und berührt. Denn wer es anders machen würde (das heißt, wer das Eisen anders bestreichen würde), wenn es in die Haut des Tieres eindringen würde, bliebe die Salbung darin und der Stoß wäre nutzlos.

Zutaten

OriginalModern / MengeWo kaufenAlternative
la racine de l'erbe de lectoire qui fait fleur de couleur d'azur Wurzel des Blauen Eisenhuts (Aconitum napellus) ⚠ Extrem giftig! Nicht zur Nachahmung empfohlen. Wildsammlung ist illegal und lebensgefährlich. Alternativ: null. -

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