Ein new Kochbuch (Ein new Kochbuch/ Das ist Ein gruͤndtliche beschreibung wie man recht vnd wol ... allerley Speiß ... auff Teutsche/ Vngerische/ Hispanische/ Jtalianische vnnd Frantzoͤsische weiß/ kochen vnd zubereiten solle)
Huchen in Pastete, kalt oder warm
Moderne Übersetzung
Auch in Pasteten, es sei kalt oder warm, ist es gut und auch wohlschmeckend.
Zutaten
| Original | Modern | Mengenangabe | Wo kaufen | Alternative |
|---|---|---|---|---|
| (erschlossen) | Huchen (aus der Kapitelüberschrift) | - | Fischhändler, auf Vorbestellung | - |
| (erschlossen) | Pasteten | - | - | - |
Zubereitungshinweis
Welches Gericht ist das? Ein Huchen, also ein Donaulachs, in einer Pastete, die kalt oder warm gegessen werden kann. Rumpolt gibt zu Nr. 11 nur diesen einen Satz: keinen Teig, keine Würzung, keine Backangabe, keine Mengen. Heute erinnert das an eine Fischpastete oder an Fisch im Teigmantel.
Worauf sich „es“ bezieht. Der Satz nennt keinen Fisch. Gemeint ist der Huchen, dem das ganze Kapitel gilt.
Kalt oder warm. Rumpolt lässt offen, ob die Pastete frisch aus dem Ofen oder ausgekühlt auf den Tisch kommt. Heute entscheidet man das beim Servieren; beides ist möglich.
Teig und Füllung. Beides nennt der Text nicht. Ausgeschriebene Fischpasteten stehen in Rumpolts Kapitel über Fischpasteten, etwa die kalte Hausenpastete, bei der der Fisch in Roggenteig eingeschlagen und gebacken wird. Eine Huchenpastete ist dort nicht darunter; die Hausenpastete ist eine Parallele, keine Angabe für dieses Rezept.
Praxis. Huchen beim Fischhändler vorbestellen und bis zum Einschlagen kühl halten. Backtemperatur und Backdauer nennt Rumpolt nicht; am Fisch die Garprobe machen. Für die kalte Fassung die Pastete vollständig auskühlen lassen und gekühlt aufbewahren.
Vollständige Version mit Originaltext, Glossar und Anmerkungen: fyndling.de/rezepte/rum-0927/
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