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Clutius: Von den Bienen (Buch 3: Vom Honig) (Van de Byen, Hare wonderlicke oorspronc, Natuer, Eygenschap, crachtige, ongehoorde ende seltsame wercken ... Gestelt in forme van een Tsamen-sprekinge (Het derde Boec: Vanden Honich))

Leiden (Holland), 1597 · Frühneuniederländisch (Leiden 1597), Fraktur; Gespräch zwischen Theodorus Clutius und Carolus Clusius

Pfropfwachs mit Tonbrei vor Bienen schützen

Moderne Übersetzung

Damit die Bienen das Wachs an den Pfropfstellen nicht rauben.

Man soll das Wachs, mit dem die Pfropfreiser gepfropft sind, mit einem dünnen Brei aus Ton oder Schlick bestreichen. Auf diese Weise rauben sie das Wachs von den Pfropfreisern nicht, denn ein Bienchen sucht nur, was ganz rein und klar ist.

Zutaten

OriginalModernMengenangabeWo kaufenAlternative
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dunne pap van Cley ofte ſlic dunne pap van Cley ofte ſlic - - -

Zubereitungshinweis

Was ist das? Ein Anstrich für das Pfropfwachs aus clu-039, wenn es schon am Baum sitzt: Ein dünner Brei aus Ton oder Schlick kommt über das Wachs, mit dem die Reiser eingesetzt sind. Kein Lebensmittel.

Warum der Anstrich? Clutius begründet ihn damit, dass eine Biene nur sucht, was rein und klar ist; der Brei nimmt dem Wachs dieses Aussehen. Das ist seine Erklärung, einen Versuch berichtet er nicht. Dass die Schicht das Wachs zudem einfach abdeckt, ist unsere Deutung.

Praxis. Es gibt nur diesen einen Arbeitsschritt: bestreichen. Der Brei muss dünn genug zum Streichen sein. Womit er angerührt wird, sagt Clutius nicht; naheliegend ist Wasser, das ist unsere Ergänzung. Auch wann man streicht, wie dick und ob man den Anstrich erneuert, bleibt offen.

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