Ménagier de Paris (Le Ménagier de Paris)
Glattbutt und Turbot im Vergleich
Moderne Übersetzung
Der geschuppte Glattbutt, wie oben beschrieben zubereitet, gekocht und gegessen; denn alles ist von gleichem Geschmack und gleicher Art, außer dass der Glattbutt kleiner ist und der Turbot größer und besser.
Zutaten
| Original | Modern / Menge | Wo kaufen | Alternative |
|---|---|---|---|
| Barbue eschardee | Geschuppter Glattbutt (Brill) | Fischhändler | - |
| turbot | Turbot (Steinbutt) | Fischhändler | - |
Zubereitungshinweis
Welches Gericht ist das? Kein eigenes Rezept, sondern eine Notiz des Autors: Der Glattbutt (barbue, Scophthalmus rhombus) wird genauso zubereitet wie der unmittelbar zuvor behandelte Turbot (turbot, Steinbutt) - beide Plattfische schmecken gleich und gehören zur selben Art, nur ist der Glattbutt kleiner und der Steinbutt größer und feiner.
Comme dessus - „wie oben" verweist auf das vorausgehende Turbot-Rezept (men-214): geschuppt, gesotten und mit grüner Sauce oder gezuckert serviert. Wer den Glattbutt zubereiten will, schlägt also dort die Methode nach.
Eschardee heißt geschuppt; bei diesen großen Plattfischen wird vor dem Garen entschuppt.
Praxis. Den Glattbutt wie den Steinbutt behandeln: schuppen, ausnehmen, vorsichtig sieden (er ist zerbrechlich - im Korb oder auf einem Brett ins Wasser legen, vgl. das Martino-Steinbutt-Rezept) und mit grüner Kräutersauce oder einer Prise Zucker servieren. Da der Text selbst nur ein Verweis ist, liefert er kein eigenes nachkochbares Verfahren.
Vollständige Version mit Originaltext, Glossar und Anmerkungen: fyndling.de/rezepte/men-215/
fyndling.de/rezepte/men-215/