Ein new Kochbuch (Ein new Kochbuch/ Das ist Ein gruͤndtliche beschreibung wie man recht vnd wol ... allerley Speiß ... auff Teutsche/ Vngerische/ Hispanische/ Jtalianische vnnd Frantzoͤsische weiß/ kochen vnd zubereiten solle)
Wildente in Hirsebrei
Moderne Übersetzung
Ebenfalls gekocht mit einem Hirsebrei, wie es vorhin für die Gans beschrieben ist.
Zutaten
| Original | Modern | Mengenangabe | Wo kaufen | Alternative |
|---|---|---|---|---|
| (erschlossen) | Wildente | - | - | - |
| Hiersebrey | Hirse | - | - | - |
Zubereitungshinweis
Welches Gericht ist das? Eine Wildente, die in Hirsebrei gekocht wird. Rumpolt schreibt dazu nur einen Satz und verweist auf seine Wildgans in Hirsebrei (rum-0586). Das Verfahren kommt von dort.
Das Verfahren der Gans. Der Vogel wird in Salzwasser gesotten und abgeschäumt, dann aus der Brühe genommen. Die Hirse wird gewaschen, verlesen, in Wasser abgebrüht und noch einmal gewaschen. Darauf kommt die Brühe samt Fett, und der Brei siedet im Topf unter häufigem Rühren, damit er nicht ansetzt. Er soll „nicht gar zu dick“ werden. Zum Schluss kommt der gesottene Vogel in den Brei und siedet darin noch einmal mit.
Fett. Bei der Gans verlangt Rumpolt viel Gänsefett, das macht den Brei erst wohlschmeckend. Eine Ente gibt weniger her: das Fett vom Sud abschöpfen und in den Brei geben, bei Bedarf mit etwas Schmalz ergänzen.
Praxis. Ente zerlegen und in Salzwasser etwa 1 bis 1,5 Stunden sieden, bis sie zart ist; das ist eine moderne Richtgröße, keine Angabe der Quelle. Die Hirse in der Entenbrühe weich kochen, eher locker als steif halten, die Entenstücke einlegen und kurz mitziehen lassen.
Vollständige Version mit Originaltext, Glossar und Anmerkungen: fyndling.de/rezepte/rum-0636/
fyndling.de/rezepte/rum-0636/