Schedelsche Weltchronik · Blatt 52

Viertes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger

Schedelsche Weltchronik Blatt 52, linke Seite Schedelsche Weltchronik Blatt 52, rechte Seite
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Transkription (Frühneuhochdeutsch, 1493)

== LI verso: == Das vierd alter Teruis die statt in Teruiser marck gelegen ist zu disen zeiten (als Sicardus der bischoff zu Cremon setzt) von etlichen Troyanernn gestifftet worden vnd wirdt mit dem fluss Sylo der auß den nehern bergen rinnet. geteylt. vnd mit andern fastfruchtpern darinn als entspringenden wassern befeuechtet. Zu den zeiten der Astrogothier sol dise stat angefangen haben zesein in den wirden darinn sie yetzo ist. dann der vater Totile der konig setzet ime den stul des reichs daselbst so wardt Totila der darnach der fuenft konig der Astrogothier vnd fast fuernemer man was zu Teruis geporn vnd auferzogen. Als aber darnach imm anfang des Lampartischen koenigreichs Alboynus der koenig desselben volcks erstlich in welsche land gienge vnd die statt Aquilegiam vnd andere stett derselben gegent durch ergebung eingenommen het vnd nachdem die von Teruis sich mit ergebung langksam verzugen do setzet er im fuer dieselben statt zeberawben vnd zeerstoeren wo Felix derselben statt bischoff (als Gregorius schreibt) ein forchtsamer man von Rauenna puertig mit seiner kluogheit vnnd anligendem gepet des koenigs grimmigkeit nit erwaicht het. Dise statt ist auch geziert gewesen mit einem andernn fuertreffenlichen bischoff Hermalao. der sich (als eim bischoff gepuert) fleißet seinem volck mer nuetz dann vorzesein. vnd wiewol die gantz Teruisisch marck von diser statt genambt worden ist so glaub ich doch das solchs beschehen sey von mynderer vnschicklichkeit wegen des namens. dann in diser gegent sind sunst weitte stett. als Verona vnd Padua die alweg in wirden macht vnd reichtumm Teruis fuertroffen haben. Die Lampardier haben an dem grossen teil den sie in welschen landen hetten vier gegent die vnder der herztogen pfleg waren darinn den suenen vnd enicklein kein gerechtigkeit der erbschafft gepueret gehabt vnd beseßen. nemlich die Beneuentanischen Spoletanischen Taurinischen vnd Foriaulischen gegent. vnd auch zwu andere den vorigen in reichtum vnd weyte gleichmassig. als die Anconitanischen vnd Taruisischen mit solchem geding verpflichtet. welcher er auß verhengknus vnd erkantnus der koenig oder gemeyner versamlung des Lampartischen volcks erlanget derselb solt haben die macht vnd das recht sie seinen suenen vnd gesypten manlicher linien durch nachfolgende erbschafft zelassen dieselben zebesitzen. Dise statt hatt auch (wie Padua) der wuetterey Celim vnd Alberti seins bruders von Rumano nit gemanglt sunder von ine vnzellich bekuemernus anfechtung iamer vnd betruebnus erliden. center Blat LII der werlt left right Iosephat hat guots vor dem herren getan. vnd man liset nichtz groessers straff wirdigers von ime dann dz er den vnguettigen koenigen israhal zu zeitten hilff gethan hab vnd er hat alle weibische mann auß der erden iuda außgelescht. die abgoetter abgetilgt. der veter gesetz behalten vnd ime mit disen tugenten ein guotwillichkeit aller nahender fuersten erobert. vnd die Palestiner fiengen an im tribut zegeben. do er gelebt het. lx. iar ward sein leichnam mit grosser pomp zu Iherusalem begraben. Capis siluius hat Capuam in Campania gepawt vnd xxviij. iar geregirt vnnd Carpento seim sun das reich gelaßen. Ioram der boßhaftig ertoedtet sein bruder vnnd wandert in den wegen der koenig israhel darumb was er in allen dingen vngluckhaftig vnd starb erbermdlich Diser wardt von eim geistlichen vater geporn vnd hat sich doch zu der trewlosigkeit geneigt vnd die suen iuda zevnkeueschen geursacht vnd nachgefolgt der vnkeueschkeit Achabs. des tochter mit namen Athalia hat er zu der ee gehabt vnd durch Athaliam sein weib nichtzit vnder wegen gelassen sunder teglich ettwz newer boßheit begangen Carpentus hat nach seinem vater dem koenig Capis xxx. iar zu der zeit Josaphat geregirt. Ochozias Joram des koenigs sun der acht koenig Juda hat vbels vor got getan als sein vater. vnnd er wardt pald getodt von Hieu. Matheus der euangelist hat disen koenig vnd die zwen nachfolgenden. nemlich Joas vnd Amasiam vnderwegen gelassen. dann er wolt allein drey vierzehner setzen. oder (als Iheronimus vnd Augustinus setzen) darumb das Joram die tochter allerunguetigsten Jezabel zu eim weib genomen hat. so werden sein suen bis in die vierden sypp von den geslecht des herren außgesloßen. dann Ochozias wanndert in den wegen achabs seins muterlichen anhern. Disen Ochoziam hat Hieu der fuerst der ritterschafft Joram des konigs Samarie mit allen haws Achabs thun abtilgen. dess leichnam wardt auß der statt Magedon in die statt Iherusalem getragen vnnd daselbest begraben. Tiberius siluius hat. ix. iar geregirt vnd nach dem er in der Tiber die vormals Albula hieß vesuncken ist so hat sie den namen von ime empfangen. so hat romulus denselben Tiberium einen got gemacht. dann er glaubet dz er vnder die goetter gezucket vnd ein gepieter wer des fluß Tiberis des geprauch man zu rom vast wol bedorffte. Athalia das hohmuetig stoltz weib hat nach absterben irs suns Ochosie sich des koenigreichs frefenlich vnderstanden vnd allen koniglichen samen erslagen außgenomen des bischoffs weib Jorams tochter siben iar verborgen neret. darnach wardt sie vom Joiada als sie siben iar geregirt het schentlich vmbbracht vnd ertoedt. Agrippa siluius der koenig der albanier oder Walhen hat nach dem obgenanten Tiberium seinem vater viertzig iar geregirt. Ionadab der sun Rechab was ein hohberuembt man gehalten. von dem der gar geistlich stammen der Rechabitaner entsprunge. Diser hat den Hieu do er die propheten baal ertoedten wolt geweyssagt. dann er mit seinen sunen wz ein inpruenstiger liebhaber der goetlichen ere vnd großer enthaltung messigkeit vnd geistlichkeit. vnd merck dz die suen rechabs auß gepot irs vaters gleich als pilgram vnd gest auff der erden abgesoendert von den menschen in den tabernackeln gewonet. kein haws gepawet nach einichen samen geseet noch einichen wein getruncken haben Zu der zeit Jorams des konigs iuda sind die pawfelligkeit geschirr vnd bedachung des tempels die voraltet oder auß versewmlichkeit der konigin Athalie vergangen waren vom gesameltem gelt wider vernewet worden auß gehaiß des konigs. dann die briester hetten bis daher versawmbt solche ding zebessernn. doch empfiengen sie das gelt von dem volck bis das der gemeyn stock dar zu gesetzt wardt.

Moderne Übersetzung

Das vierte Zeitalter. Die Stadt Treviso, in der Mark Treviso gelegen, wurde zu dieser Zeit (wie Sicardus, der Bischof von Cremona, berichtet) von einigen Trojanern gegründet und wird vom Fluss Sile, der aus den nahen Bergen fließt, geteilt und mit anderen, darin entspringenden, sehr fruchtbaren Wassern bewässert. Zu den Zeiten der Ostgoten soll diese Stadt begonnen haben, in der Würde zu sein, in der sie jetzt ist, denn der Vater des Königs Totila verlegte seinen Reichsstuhl dorthin. So wurde Totila, der danach der fünfte König der Ostgoten und ein sehr angesehener Mann war, in Treviso geboren und erzogen. Als aber danach, am Anfang des Langobardischen Königreichs, König Alboin, der König dieses Volkes, zuerst in die welschen Länder zog und die Stadt Aquileia und andere Städte derselben Gegend durch Übergabe eingenommen hatte, und nachdem sich die Trevisaner mit der Übergabe langsam verzögerten, da nahm er sich vor, dieselbe Stadt zu rauben und zu zerstören, wenn nicht Felix, der Bischof derselben Stadt (wie Gregor schreibt), ein furchtsamer Mann, gebürtig aus Ravenna, mit seiner Klugheit und seinem inständigen Gebet die Grimmigkeit des Königs erweicht hätte. Diese Stadt war auch mit einem anderen vortrefflichen Bischof, Hermalao, geziert, der sich (wie es einem Bischof gebührt) bemühte, seinem Volk mehr Nutzen als Schaden zu sein. Und obwohl die ganze Trevisanische Mark von dieser Stadt benannt worden ist, so glaube ich doch, dass dies wegen einer gewissen Unangemessenheit des Namens geschehen sei, denn in dieser Gegend sind sonst weite Städte, wie Verona und Padua, die Treviso stets an Würde, Macht und Reichtum übertroffen haben. Die Langobarden hatten in dem großen Teil, den sie in den welschen Ländern besaßen, vier Gegenden, die unter der Obhut der Herzöge standen, in denen den Söhnen und Enkeln kein Erbrecht zustand, nämlich die beneventanische, spoletanische, taurinische und friaulische Gegend; und auch zwei andere, den vorherigen an Reichtum und Weite gleichmäßig, nämlich die anconitanische und trevisanische, mit solchem Beding verpflichtet: Wer diese durch Verhängnis und Erkenntnis der Könige oder der allgemeinen Versammlung des langobardischen Volkes erlangte, der sollte die Macht und das Recht haben, sie seinen Söhnen und Verwandten männlicher Linie durch nachfolgende Erbschaft zu überlassen und diese zu besitzen. Diese Stadt hat auch (wie Padua) die Wüterei von Ezzelino und Alberich, seinem Bruder von Romano, nicht gemangelt, sondern von ihnen unzählige Bekümmernisse, Anfechtungen, Jammer und Betrübnis erlitten. Josaphat hat Gutes vor dem Herrn getan, und man liest nichts Strafe Würdigeres von ihm, als dass er den ungütigen Königen Israels zuzeiten Hilfe geleistet hat, und er hat alle männlichen Kultprostituierten aus dem Land Juda ausgelöscht, die Abgötter abgetilgt, das Gesetz der Väter bewahrt und sich mit diesen Tugenden die Gunst aller benachbarten Fürsten erworben. Und die Philister begannen, ihm Tribut zu zahlen. Als er 60 Jahre gelebt hatte, wurde sein Leichnam mit großer Pracht in Jerusalem begraben. Capis Silvius hat Capua in Kampanien erbaut und 28 Jahre regiert und seinem Sohn Carpentus das Reich hinterlassen. Joram, der Boshafte, tötete seinen Bruder und wandelte in den Wegen der Könige Israels; darum war er in allen Dingen unglücklich und starb erbärmlich. Dieser wurde von einem geistlichen Vater geboren und hat sich doch zur Treulosigkeit geneigt und die Söhne Judas zur Unkeuschheit veranlasst und der Unkeuschheit Ahabs nachgefolgt. Dessen Tochter namens Athalja hatte er zur Ehe und hat durch Athalja, sein Weib, nichts unversucht gelassen, sondern täglich etwas neuer Bosheit begangen. Carpentus hat nach seinem Vater, König Capis, 30 Jahre zur Zeit Josaphats regiert. Ochozias, der Sohn König Jorams, der achte König Judas, hat Übles vor Gott getan wie sein Vater, und er wurde bald von Jehu getötet. Matthäus, der Evangelist, hat diesen König und die zwei nachfolgenden, nämlich Joas und Amasja, übergangen, denn er wollte allein drei Vierzehner setzen, oder (wie Hieronymus und Augustinus berichten), darum, weil Joram die Tochter der allerschlechtesten Isebel zur Frau genommen hat, so werden seine Söhne bis in die vierte Sippe vom Geschlecht des Herrn ausgeschlossen. Denn Ochozias wandelte in den Wegen Ahabs, seines mütterlichen Ahnherrn. Diesen Ochozias ließ Jehu, der Fürst der Ritterschaft, zusammen mit Joram, dem König von Samaria, und dem ganzen Haus Ahabs abtilgen. Dessen Leichnam wurde aus der Stadt Megiddo in die Stadt Jerusalem getragen und daselbst begraben. Tiberius Silvius hat 9 Jahre regiert, und nachdem er in der Tiber, die vormals Albula hieß, versunken ist, so hat sie den Namen von ihm empfangen. So hat Romulus denselben Tiberius zu einem Gott gemacht, denn er glaubte, dass er unter die Götter entrückt und ein Gebieter des Flusses Tiberis sei, dessen Gebrauch man in Rom sehr wohl bedurfte. Athalja, das hochmütige, stolze Weib, hat nach dem Absterben ihres Sohnes Ochozias sich des Königreichs freventlich unterstanden und allen königlichen Samen erschlagen, ausgenommen die Tochter Jorams, die das Weib des Bischofs war und (den Königssohn) sieben Jahre verborgen nährte. Danach wurde sie von Jojada, als sie sieben Jahre regiert hatte, schändlich umgebracht und getötet. Agrippa Silvius, der König der Albaner oder Latiner, hat nach dem obgenannten Tiberius, seinem Vater, vierzig Jahre regiert. Jonadab, der Sohn Rechabs, wurde als ein hochberühmter Mann gehalten, von dem der sehr geistliche Stamm der Rechabiter entsprang. Dieser hat Jehu, als er die Propheten Baals töten wollte, beraten, denn er war mit seinen Söhnen ein inbrünstiger Liebhaber der göttlichen Ehre und großer Enthaltsamkeit, Mäßigkeit und Geistlichkeit. Und merke, dass die Söhne Rechabs auf Gebot ihres Vaters gleichsam als Pilger und Gäste auf Erden, abgesondert von den Menschen, in Zelten gewohnt, kein Haus gebaut, noch irgendeinen Samen gesät, noch irgendeinen Wein getrunken haben. Zur Zeit Jorams, des Königs von Juda, sind die Baufälligkeit, die Geräte und die Bedachung des Tempels, die veraltet oder aus Versäumnis der Königin Athalja vergangen waren, vom gesammelten Geld wieder erneuert worden auf Geheiß des Königs. Denn die Priester hatten bis dahin versäumt, solche Dinge zu verbessern; doch empfingen sie das Geld von dem Volk, bis der gemeinsame Kasten dazu eingesetzt wurde.

Anmerkungen

vierd alter
historisches dt. für 'viertes Zeitalter'
Teruis
historischer Name für Treviso
Teruiser marck
historischer Name für die Mark Treviso
Sicardus der bischoff zu Cremon
Sicardus von Cremona (ca. 1155–1215), Bischof von Cremona und Chronist
Troyanernn
Trojaner
Sylo
Fluss Sile in Norditalien
Astrogothier
Ostgoten
Totile der konig
König Totila (gest. 552), König der Ostgoten
Lampartischen koenigreichs
Langobardisches Königreich
Alboynus der koenig desselben volcks
Alboin (gest. 572/573), König der Langobarden
welsche land
historisches dt. für 'Italien', 'romanische Länder'
Aquilegiam
Aquileia, antike Stadt in Norditalien
ergebung
historisches dt. für 'Übergabe', 'Kapitulation'
Felix derselben statt bischoff
Felix (gest. 560), Bischof von Treviso
Gregorius
Gregor der Große (ca. 540–604), Papst
Rauenna
Ravenna, Stadt in Italien
Hermalao
Hermalao, Bischof von Treviso (ca. 7. Jh.)
Teruisisch marck
Trevisanische Mark, historische Region um Treviso
Verona
Verona, Stadt in Italien
Padua
Padua, Stadt in Italien
Beneuentanischen
beneventanisch, die Region um Benevent betreffend
Spoletanischen
spoletanisch, die Region um Spoleto betreffend
Taurinischen
taurinisch, die Region um Turin betreffend
Foriaulischen
friaulisch, die Region Friaul betreffend
Anconitanischen
anconitanisch, die Region um Ancona betreffend
Taruisischen
trevisanisch, die Region um Treviso betreffend
geding
historisches dt. für 'Bedingung', 'Vertrag'
Celim vnd Alberti seins bruders von Rumano
Ezzelino III. da Romano (1194–1259) und Alberich da Romano (gest. 1260), Brüder und Tyrannen in Oberitalien
wuetterey
historisches dt. für 'Wüterei', 'Tyrannei'
LII
römisch für 52
Iosephat
Josaphat, König von Juda (ca. 870–846 v. Chr.)
vnguettigen koenigen israhal
ungütige Könige Israels
weibische mann
historisches dt. für 'männliche Kultprostituierte'
iuda
Juda, das Königreich Juda
abgoetter
Abgötter, Götzen
Palestiner
Philister, ein antikes Volk in Kanaan
lx.
römisch für 60
Iherusalem
Jerusalem
Capis siluius
Capis Silvius, mythischer König von Alba Longa
Capuam
Capua, antike Stadt in Kampanien
Campania
Kampanien, Region in Italien
xxviij.
römisch für 28
Carpento
Carpentus, mythischer König von Alba Longa
Ioram
Joram, König von Juda (ca. 853–841 v. Chr.)
Achabs
Ahab, König von Israel (ca. 874–853 v. Chr.)
Athalia
Athalja, Königin von Juda (ca. 841–835 v. Chr.)
xxx.
römisch für 30
Ochozias
Ochozias (auch Ahasja), König von Juda (ca. 841 v. Chr.)
Hieu
Jehu, König von Israel (ca. 841–814 v. Chr.)
Matheus der euangelist
Matthäus der Evangelist
Joas
Joas, König von Juda (ca. 835–796 v. Chr.)
Amasiam
Amasja, König von Juda (ca. 796–767 v. Chr.)
Iheronimus
Hieronymus (ca. 347–420), Kirchenvater
Augustinus
Augustinus von Hippo (354–430), Kirchenvater
Jezabel
Isebel, Königin von Israel, Frau Ahabs
sypp
historisches dt. für 'Sippe', 'Geschlecht'
anhern
historisches dt. für 'Ahnherr'
Samarie
Samaria, Hauptstadt des Nordreiches Israel
Magedon
Megiddo, antike Stadt in Kanaan
Tiberius siluius
Tiberius Silvius, mythischer König von Alba Longa
ix.
römisch für 9
Tiber
Tiber, Fluss in Italien
Albula
Albula, alter Name des Flusses Tiber
romulus
Romulus, mythischer Gründer Roms
Tiberis
lat. Tiberis – Tiber, Fluss in Italien
Jorams tochter
Jehoscheba, Tochter Jorams und Frau des Hohepriesters Jojada
Joiada
Jojada, Hohepriester zur Zeit der Königin Athalja
Agrippa siluius
Agrippa Silvius, mythischer König von Alba Longa
albanier oder Walhen
Albaner (Einwohner von Alba Longa) oder Walachen (hier: Latiner, Römer)
viertzig
historisches dt. für 'vierzig'
Ionadab der sun Rechab
Jonadab, der Sohn Rechabs, biblische Figur
Rechabitaner
Rechabiter, eine asketische Gruppe im alten Israel
baal
Baal, kanaanäischer Götze
pilgram vnd gest
historisches dt. für 'Pilger und Gäste'
tabernackeln
historisches dt. für 'Zelte', 'Hütten'
pawfelligkeit geschirr vnd bedachung des tempels
historisches dt. für 'Baufälligkeit, Geräte und Bedachung des Tempels'
gemeyn stock
historisches dt. für 'gemeinsamer Kasten', 'Kasse'