Fünftes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
Das funft alter 150px Nach erpawung der statt Rom. vic. xxvij. iar haben dise ratherrnn mit dem galiern ihenßhalb des gepirgs wesende krieg angefangen. vnd iren konig Viturto ein vnzalliche menig volcks bey dem fluss Rhodanum erslagen. dann wiewol derselb Viturtus. c. lxxxm. weppner het vnd sich beruemet das dz klein volck der roemer kawm seinen hunden die er imm heer het speiß genug wernn. yedoch wardt er von den roemern im streit vberwunden. also das auß seinem heer auch eins teils imm streit vnd eins teils imm Rhodano dem wasser ertrunckende. bey. c. lm. menschen vergiengen. alda blib ein große koestlichkeit der halßpand der Gallier. vnd die beden ratherrn triumphirten mit grosser glori. dieweil Licinius metellus vnd Quintus Lucius sceuola rathernn warnn. do wardt wider Dalmaciam auch triumphirt. Zu den zeiten diser zwaier ratherrnn erhuob sich wider Jugurtham den konig Numidarum ein krieg. darumb das er Aderbalem vnnd Hiempsalem sein brueder die den roemern freuentlich warn ertoedtet het. Calphurnius bestia wardt erstlich wider ine geschicket. mit den machet er von gelts wegen einen schentlichen frid. den die roemer widerrueften vnd in dem nachfolgenden iar wider ine spurium albinum postthumium sendeten. derselb stritte auch verheittlich durch seinen bruder wider die Numidier. Zum drittn wardt Quintus cecilius metellus der ratherr gesendtet. der denselben Jugurtham mit mancherley streytten erniderleget. vnd sein elephanten eintweders ersluog oder fienge. vnd vil stett eroberet. vnd do er yetzo vomm krieg aufhoeren wolt do trat im Caius marius in den fuoßstapffen. vnd hat auch den benanten Jugurtham vnd Borchum den konig Mauritanie der ime hilff zethun verfangen het ernidergelegt. vnnd bey. xxm. weppner erslagen. vnd Jugurtha wardt mit zwayen suenen vor dem wagen Marij gekettent gefuert. vnd als pald auß beuelh desselben Marij in dem kercker erwuergt. Marius ist nach der Jugurtinischen vberwindung zumm andernmal ein ratherr worden vnd ime der krieg wider die Cymbrier vnnd teuetschen zugetailt. im wardt auch zum dritten vnd vierden mal die wirde der ratspfleg gegeben. dann der Cimbrisch krieg verzohe sich. imm fuenften stand der ratherrlichen wirdigkeit het er Quintum Lacecium catulum zu einem mitgesandten. dann die foerdern ratherrnn warden durch die Cymbrier teuetschen vnd Ambronier pey dem fluss Rhodanum vberwunden. do was zu Rom ein große forcht als kawm zu den zeiten Hanibalis in den Punicischen kriegen gewesen was. Nw sluog er sich mit den Cimbriernn vnd ersluog in zwayen streyten. ccm. vnnd fieng. xxxm. feind. diewol zohen die zimbri vnd teuetsche (der dann noch ein vnentliche zal vorhanden was) in Welsche land. da wardt von Caio mario vnd Quinto catulo wider sie abermals gefochten. aber auff der seyten Catuli gluecklicher. dann in den selben streyt den sie bede mit einander tetten sind der feind. c. xlm. eintweders imm streit oder in der flucht erslogen. vnd. xlm. gefangen worden. der roemischen weppner sind auß beden heern. iijc. vergangen. da bliben auß dem Cimbrischen heer xxxiij. panyer. der erobret dz heer Marij zway. vnd das heer Catuli. xxxi. aber von irnn weibernn haben die roemer schier einen schweren kampff dann von den mannen erfarn dann sie machten mit wagen vnd karren gleich ein wagenburg. darab vnd darauß weereten sie sich also das sie den roemern lang vorstunden. aber sie warden mit eim newen geslecht des todts erschrecket das sie abließen. dann man schnite inen mitsambt dem har die hindern halßadern ab so erschine denn gar ein grewliche wunden. die waffen die sie wider die feind genomen hetten wendeten sie in sichselbs vnd in die iren. dann do sie ire botschaft zu Mario sendeten vnd von ime entledigung vnd briesterschaft nit erlangen machten. als auch nit zimlich was do ersteckten vnd zerknoetzsten sie ire kinder. vnd eintweders verwundeten sich aneinander. oder machten pand auß iren haren vnd erhiengen sich also darmit. In dem. vic. lxij. iar nach gepawter stat Rom ist der erst burgerlich krieg zu Rom bewegt worden. vnd dess der Caius marius ein vrsach gewesen. dann als Silla der ratherr wider Methridatem (der Asiam vnd Achaiaz bekuemmeret) in krieg gesendet wardt. vnd nach ettlichermaß ein heer in Campania het. do begeret Marius das man ine wider Methridatem schicken solt. Auß dem wardt Silla also bewegt das er erster mit dem heer vnd gewappenter hand gein Rom zohe. daselbst wider Marium vnd Sulpicium fachte. Sulpicium ertoedtet vnnd Marium veriaget. vnd Gneum octauium. vnd Cornelium cimiam zu ratherrnn geordnet vnnd ist in Asiam gezogen Zu disen zeiten sind grawsame zaichen amm himel gein mitternacht vnd bey den Aretinern in der wirtschaft pluot auß dem prot fließende erschinnen. also auch das die haymlichen thier auß den stellen vnd von der waid mit erbermdlichen hewlen in die weld vnd auff die berg fluhen. vnd pald darnach sind schwer inheymisch krieg entstanden. Blat LXXXVI der werlt 150px Silla der roemisch rattherr hat nach vil tatten in dem Jugurthinischen krieg geuebet die ere vnd glori eins keysers von dem roemischen rat erlangt. der dann wider Mithridatem geschickt in Achaia vnd asia absiget. diser was auß dem alten vnd hohberuembten geslecht der Scipioner geporn vnd all sein tag von iugent auff in vbung schentlicher lesterlicher henndel gestanden. bis er vnder Mario wider Jugurtham zu dem rentmaister ambt geordnet wardt in demselben ambt verwandelt er sein leben gantz. dann er hat Jugurtham gekettent. Mitridatem geschwaigt. die betruebnus des gesellischen kriegs nydergedrugckt. die herrschung Cinne zerbrochen vnd Marium in das ellend gezwungen. Er was in kriechyscher vnd lateinischer schrift gar wol erfarnn. gesprech. paldfahig. geschickt. eregirig. milt vnnd großmueetig. also das man zweyfeln mocht ob er stercker oder gluecksaliger wer. Als er nw zu einem dictator vnnd obersten des Roemischen regiments worden was. da hat er den gemaynen nutz also gezwengt das wider seinen willen nymandt. weder einiche gueetter. noch das vaterland nach auch das leben behalten mocht. Zu letst starb er in eim abgeschiden leben an eim ingewaidischen seuechen. vnd sich haben mit seinem tod geendet die zwen moerdlich krieg. nemlich der welsch oder gesellich. vnd der inhaymisch Sillianisch. die dann. x. iar gewerrt hetten. darunder vergangen sind ob hundert funfftzigtausent menschen. xxiij. rattherrnn. schier sunst des rats bey. iijc. on die die in gantzem welschen land hin vnd her außgetilgt sind Als nw der benant Silla das gemayn regiment also gesetzet het. do entstunden vnder disen ratherrnn new krieg. einer in Hispania. der ander in Pamphilia vnd Sicilia. der drit in Macedonia. der vierdt in Dalmacia. dann Sertorius in den gegenten des meers wesende beweget die Hispanier zumm krieg. wider den warden gesandt Quintus cecilius vnd Metellus sein sun. die brachten die Hispanier den roemern zu gehorsam. Appius claudius wardt gein Macedoniam. vnd darnach Cn. Stribonius gesandt. derselb bestritte die Dardanier. vnd zohe bis an die Thonaw. also warnn zu einer zeit vil triumpf vnd sige. Der erst knechtlich krieg zu Rom hat sich daselbst vnder Herodonio dem Sabinischen hertzog erhebt. wiewol es mer ein aufruor dann ein krieg wz darinn Sicilia vil grausamlicher dann mit dem unicischen krieg verwuestet ward Von erpawung der statt Rom in dem. vic. lxxxix. iar zu den zeiten diser ratherrnn hat. L. sergius catilina ein man gar eins edeln geslechts. aber doch eins gar arglistigen verkerten synns zu vertilgung seins vaterlands einen pund geschworen. vnd ist mitsambt ettlichen edelns geslechs aber doch gefuerftigen mannen. von Cicerone auß der statt Rom vertriben worden. so warden sein gesellen die man ergriffe in dem kercker erwuergt. vnd Catilina wardt von anthonio den andern ratherrnn imm streit vberwunden vnd erslagen. vnd darnach des nachfolgenden iars die inseln Creta duch metellum bestritten. dieweil Junius sillanus. vnd L. mutena rattherrnn warnn. Pompeius maximus der Roemer gepieter wardt in gar grossem werde gehalten. der nach eyllender schneller vberwindung der meerrawber wider. xxij. konig des aufgangs zu einem heerhawbtman vnd gepieter geordnet wardt. vnd Mitridatem in dem kleinern Armenia mit nachtlichem streyt vberwunden hat. vnd hat darnach Tigranem den konig bekriegt. vnd die albanier vnd Herodem irn konig. auch den konig hyberie. die Iturecs vnd Arabes weißlich bestritten. nachfolgend iherusalez die hawbtstat Judee. die dann nit allain von natur der gegent. sunder auch mit großer mawr vnnd graben ser befestigt was belegert. kawm am dritten monad erfochten. tausent iuden erslagen. die andern zu geluebde genomen. Hircanum in das bischoffthumb gesetzt. Aristobolum gefangen gein Rom gefueert. vnd ist darnach in Asiam gezogen vnd alßdenn mit großer glori vnd triumpff gein Rom komen. Caius iulius cesar. der darnach keyser ward ist nach erpawung der statt Rom. vic. lxxxxviij. mitsambt Lucio bibulo rattherr gemacht. vnd im Gallia ihenßhalb vnd herdißhalb gelegen. vnd Burgundia vnd frankreich zugetailt. dazu leget ime auch der roemisch rat das kriechysch land mit zehen scharn. mit den er. x. iar kriegende vollbracht. Erstlich hat er die Heluecios bestritten vnd ist bis an das Britanisch meer gezogen. darnach hat er Ariouistum den konig dem die Arudes Marcomones Tribeti Vangiones Schwaben vnd andere hilff tetten in die flucht gebracht. vnd darnach die belgirischen vnd andere die man mit einem namen die teuetschen nennet. darnach machet er ein rugken vber den Rhein. darueber zohe er. also dz er in. ix. iarnn schier alles Gallier land zwischen dem gepirg Khodan Keyn vnd Meer gelegen gezamet het. darnach folget einiamerlicher inheymischer krieg. dann als Julius cesar mit syge auß Gallia widerkeret vnd ein andere ratherrliche wirdigkeit begeret. wardt ime die von Marcello bibulo. Pompeio vnd Catone versagt. vnd befohlhen die heer zelassen vnnd gein rom zekomen. vnd Pompeius ward gesendet dauon entstund ein vbler krieg.
Das fünfte Zeitalter. Im 627. Jahr nach der Erbauung der Stadt Rom haben diese Ratsherren mit den Galliern jenseits des Gebirges Krieg angefangen und ihren König Viturtus mit einer unzähligen Menge Volkes beim Fluss Rhodanus erschlagen. Denn obwohl derselbe Viturtus 180.000 Krieger hatte und sich rühmte, dass das kleine Volk der Römer kaum seinen Hunden, die er im Heer hatte, genug Speise wäre, wurde er doch von den Römern im Streit überwunden, sodass aus seinem Heer, teils im Kampf und teils im Wasser des Rhodanus ertrinkend, etwa 150.000 Menschen umkamen. Dort blieb eine große Kostbarkeit der Halsbänder der Gallier zurück, und die beiden Ratsherren triumphierten mit großer Glorie. Während Licinius Metellus und Quintus Lucius Scaevola Ratsherren waren, wurde auch gegen Dalmatien triumphiert. Zu den Zeiten dieser zwei Ratsherren erhob sich ein Krieg gegen Jugurtha, den König der Numider, darum, weil er Adherbal und Hiempsal, seine Brüder, die den Römern freundlich gesinnt waren, getötet hatte. Calpurnius Bestia wurde zuerst gegen ihn geschickt; mit ihm schloss er um des Geldes willen einen schändlichen Frieden, den die Römer widerriefen und im nachfolgenden Jahr Spurius Albinus Postumius gegen ihn sandten. Derselbe stritt auch unglücklich durch seinen Bruder gegen die Numider. Zum dritten wurde Quintus Caecilius Metellus, der Ratsherr, gesandt, der denselben Jugurtha mit mancherlei Schlachten niederlegte und seine Elefanten entweder erschlug oder fing und viele Städte eroberte. Und als er jetzt vom Krieg aufhören wollte, da trat ihm Gaius Marius in die Fußstapfen und hat auch den genannten Jugurtha und Bocchus, den König von Mauretanien, der ihm Hilfe zu leisten versprochen hatte, niedergeworfen und etwa 20.000 Krieger erschlagen. Und Jugurtha wurde mit zwei Söhnen vor dem Wagen des Marius gekettet geführt und alsbald auf Befehl desselben Marius im Kerker erwürgt. Marius wurde nach dem Sieg über Jugurtha zum zweiten Mal Ratsherr, und ihm wurde der Krieg gegen die Kimbrer und Teutonen zugeteilt. Ihm wurde auch zum dritten und vierten Mal die Würde des Konsulats gegeben, denn der Kimbrische Krieg zog sich hin. In seinem fünften Konsulat hatte er Quintus Lutatius Catulus als Mitkonsul. Denn die früheren Ratsherren waren von den Kimbrern, Teutonen und Ambronern beim Fluss Rhodanus überwunden worden. Da war in Rom eine große Furcht, wie sie kaum zu den Zeiten Hannibals in den Punischen Kriegen gewesen war. Nun schlug er sich mit den Kimbrern und erschlug in zwei Schlachten 300.000 und fing 30.000 Feinde. Obwohl die Kimbrer und Teutonen (von denen noch eine unendliche Zahl vorhanden war) ins Welsche Land zogen, da wurde von Gaius Marius und Quintus Catulus abermals gegen sie gefochten, aber auf der Seite des Catulus glücklicher. Denn in demselben Kampf, den sie beide miteinander führten, sind 140.000 Feinde entweder im Streit oder auf der Flucht erschlagen und 40.000 gefangen worden. Von den römischen Kriegern sind aus beiden Heeren 300 umgekommen. Da blieben aus dem Kimbrischen Heer 33 Banner; davon eroberte das Heer des Marius zwei und das Heer des Catulus 31. Aber von ihren Frauen haben die Römer fast einen schwereren Kampf erfahren als von den Männern, denn sie machten mit Wagen und Karren gleich eine Wagenburg. Von dieser und aus dieser wehrten sie sich so, dass sie den Römern lange standhielten. Aber sie wurden mit einer neuen Art des Todes erschreckt, sodass sie davon abließen. Denn man schnitt ihnen mitsamt dem Haar die hinteren Halsadern ab, so erschien denn eine gar gräuliche Wunde. Die Waffen, die sie gegen die Feinde genommen hatten, wendeten sie in sich selbst und in die ihren. Denn als sie ihre Botschaft zu Marius sandten und von ihm Entledigung und Priesterschaft nicht erlangen konnten, was auch nicht schicklich war, da erstickten und zerkneteten sie ihre Kinder und entweder verwundeten sich aneinander oder machten Bänder aus ihren Haaren und erhängten sich damit. Im 662. Jahr nach der Gründung der Stadt Rom ist der erste Bürgerkrieg in Rom ausgebrochen, und dessen war Gaius Marius eine Ursache gewesen. Denn als Sulla, der Ratsherr, gegen Mithridates (der Asien und Achaia bedrängte) in den Krieg gesendet wurde und nach einiger Zeit ein Heer in Kampanien hatte, da begehrte Marius, dass man ihn gegen Mithridates schicken sollte. Daraus wurde Sulla so bewegt, dass er zuerst mit dem Heer und gewappneter Hand gegen Rom zog, dort focht er gegen Marius und Sulpicius, tötete Sulpicius und verjagte Marius und ernannte Gnaeus Octavius und Cornelius Cinna zu Ratsherren und ist nach Asien gezogen. Zu diesen Zeiten sind grausame Zeichen am Himmel gegen Mitternacht und bei den Aretinern in der Wirtschaft Blut aus dem Brot fließend erschienen, so auch, dass die heimischen Tiere aus den Ställen und von der Weide mit erbärmlichem Heulen in die Wälder und auf die Berge flohen. Und bald danach sind schwere innerstaatliche Kriege entstanden. Blatt 86 der Weltchronik. Sulla, der römische Ratsherr, hat nach vielen Taten, die er im Jugurthinischen Krieg geübt hatte, die Ehre und Glorie eines Imperators vom römischen Rat erlangt, der dann, gegen Mithridates geschickt, in Achaia und Asia siegte. Dieser war aus dem alten und hochberühmten Geschlecht der Scipionen geboren und hatte all seine Tage von Jugend auf in Übung schändlicher, lasterhafter Händel gestanden, bis er unter Marius gegen Jugurtha zum Quästoramt geordnet wurde; in demselben Amt verwandelte er sein Leben gänzlich. Denn er hat Jugurtha gekettet, Mithridates zum Schweigen gebracht, die Betrübnis des Bundesgenossenkrieges niedergedrückt, die Herrschaft des Cinna zerbrochen und Marius ins Exil gezwungen. Er war in griechischer und lateinischer Schrift sehr wohl erfahren, gesprächig, schlagfertig, geschickt, ehrgeizig, milde und großmütig, sodass man zweifeln mochte, ob er stärker oder glücklicher wäre. Als er nun zu einem Diktator und Obersten des römischen Regiments geworden war, da hat er den Gemeinnutz so gezwungen, dass wider seinen Willen niemand weder irgendwelche Güter noch das Vaterland noch auch das Leben behalten mochte. Zuletzt starb er in einem abgeschiedenen Leben an einem inneren Gebrechen. Und sich haben mit seinem Tod geendet die zwei mörderischen Kriege, nämlich der Welsche oder Gesellische und der innerstaatliche Sullanische, die dann zehn Jahre gewährt hatten. Darunter sind über 150.000 Menschen umgekommen, 23 Ratsherren, fast sonst vom Rat etwa 300, ohne die, die im ganzen Welschen Land hin und her ausgelöscht wurden. Als nun der genannte Sulla die allgemeine Regierung so geordnet hatte, da entstanden unter diesen Ratsherren neue Kriege: einer in Hispanien, der andere in Pamphylien und Sizilien, der dritte in Makedonien, der vierte in Dalmatien. Denn Sertorius, in den Küstengebieten weilend, bewegte die Hispanier zum Krieg. Gegen den wurden gesandt Quintus Caecilius und Metellus, sein Sohn, die brachten die Hispanier den Römern zu Gehorsam. Appius Claudius wurde nach Makedonien und danach Gnaeus Scribonius gesandt. Derselbe bestritt die Dardanier und zog bis an die Donau.