Sechstes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
right Stephanus der erst marterer von Jehrusamlem pirtig auß den siben diaconen der erst. von wegen seiner heiligkeit vnd zuscht seiner sitten von den aposteln zu einem diacon vnnd diener des glawbens erwelet. hat vil zaichen vnd wundergeschihten (als Lucas schreibt in dem iudischen volck zu bekreftigung des cristlichen glawbens tethun angefangen. aber seinerweyßheit vnd gaist nit widersteen muegen. dann sein angesiht erschine als em angesiht eins engels vnder inen. vnnd als er iren irthumb vberwunden het haben sie ine auß der statt geworffen vnd mit stainen ertoedt. vnd von myndrer verhindrung wegen irs verstainens ire klaider bey den fueßen eins iunglings Saulus genant niderget. die weil man ine als verstinigt do knyet er nider schawende in den himel. vnd sahe Jhesum steenden dem pate er fleissiglich fuer sein verstainiger. dann dieweil eiser Stephanus ein lebendiges pild der tugent mit stainen geknueschet wardt vnd der stainin rawscg vmb sein hawbt sawswt hat er sich an bestendigkeit des gemuets vnbewegt mit gantzer maynung in kueftige hoffnung außgegoßen vnd damit den nachkomenden ein große lere der gedult erzaiget. vnd ist nach erfuoltem gepete alßpald in frid entschlaffen. vnd imm augstmodne des iars als Christus gecreuetztigt wardt versteinet. vnd sein erwirdiger leichnam von sancto Luciano dem briester zu den zeiten Honorij des babstes naach cristi gepurt. iiijc. vij. iar gefunden worden. in desselben findung (als Augustinus setzt) sind sechs todten erweckt. vnnd sibentzig menschen von mancherley seuchen erledigt worden. derselb leichnam wardt darnach gein Constantinopel vnd von dannen gein Rome gebracht. Philippus der ander diacon kom gein Cesariam. als er in Samaria gepredigt het vnd wz an vil zaichen vnd tugenten beruembt. Er het drey toechter die vol des gaists der weyssagung waren vnd in seinem grab bestattet worden sind. Er starb zu den zeiten Neronis vnd ward von meniglichen fuer heilig gehalten. Procorus der drit diacon ht zu Antiochia die kirchen gottes die dauor von den aposteln erwckt was in dem glawben vnd fleiss gemeret vnd daselbst der martrer kron empfangen. Nicanor der vierdr ist zu Jherusalem in der gnad des glawbens vnd in tugenten bis an die zeit Vespasiam eunderperlich gewesen vnd alda gemartert worden. Timon der fuenft ist erstlich zu Beroaz geseßen vnd darnach verkuendende das wort des herren gein Chorinthum komen. alda wardt er von den iuden vnd kriechischen erstlich in ein fewer geworffen vnd dauon vnuerseret. zu iungst gecreuetzigt. Parmenas der. vi. volfueret sein ambt der predig in vollem glawben vnd wardt zu den zeiten Traiam gemartert. Nicolaus aber der sibend dyacon ist nit im glawben bliben. sunder die ketzerey der Nicolaitarum von ime entstanden. right Paulus der wirdigst appostel Jhesu cristi ein vas der außerwelung. was auß dem geslecht Beniamin der iudischen statt Giscalis genant. als er nw in der kintheit von den roemern gefangen wardt do wandert er mit seinen eltern gein Ciliciam in die statt Tharsim. alda wardt sein vater mit roemischen burgerrechten begabt. dann dis was der roemer sytten do sie die gantzen werlt vnder sich brachten. welcher voelker den Roemern mit frid vnd kronen entgegen lieffen die geprauchten sich des roemischen burgerrechtes vnd warden der roemer bruder genant. Als nw die roemer mit heers kraft in Ciliciam rayseten do hat der vater Pauli mit den edlern Tharsiern den roemern mit frid begegnet. vnd darumb ein ratherrlich klaid verdient. also das er vnder den roemischen burgern gezelet wardt. Do er aber der cristlich glawb durch das gantz iudisch land begunde zewachsen hat er noch ein iungling von den bischoffen des tempels brieff genomen in willen die ihne die Christu einen waren got sein verheren zeuerfolgen Als er nw aber bei der versteynung Stephani gewesen wz vnd der vertainenden aller klaydere behalten het. als ob er mit den henden ir aller verstainigte. do hat Stephanus fuer ine gepetten vnd Pauli von der erden aufgerichtet. dann vnlang darnach als er in Damascum wanderet (wie Lucas setzt)ward er vomm heiligen gaistr beruert. zum cristlichen glawben getriben. vnd ein vass der außerwelung. vnd das alles ist beschehen in dem iar als Christus gelidden hat. als pald er nw also gefordert wardt do ist im das ewangelium cristi geoffenbartet worden. vnd er wardt zu goettlicher lernung gein Jherusalem geschickt vn Gamalieli dem hohgelerten mann empfolen. nach seiner bekerung hat er mistambt dem apostel vil stett durchzogen. vnd darnach gein Jherusalem widerkehrende mit Petro Johanne vnd Jacobo dz ewangeliu Cristi zusamen getragen vnd er wardt von inen ein apostell der haiden erklert. Er hat von predigens wegen in Hispaniam geschiffet vnd zu Narbonna vil bekeret. vnd ist zum andern mal wider gein Jherusalem kommende gefangen gein Rom deschickt vorden. alda er zway iar vnder fre Blat CIIII der werlt left Marcus der evangelist auß dem geslsecht der Leni pirtig vnd was ein briester ist mit Petro seinem Maister zu erprayten das wort des herren gein Rom auß Antiochia komen. daselbst hat er Petrum gehert vnd auß gepete seiner brueder ein kartzs ewangelium geschriben. Als Petrua dasselb gehoert het do bestetiget er es den kriechen zelesen. do nw der heilig Petrus di mans bestendigkeit sahe do sendet er ine gein Alexandriam. dauor het Marcus mit seiner predig die von Aquilegia zum cristlichen glawben beckert vnd sunderlich einen burger daselbst Erinagora genant den hohgelerten man. mit demselben zohe er wider zu Prtro. der weyhet ine zu eim Aquilegischen bischoff. von dannen zohe er gein Alexandira. vnd hat erster daselbst Cristum verkuendende ein kircghen gesamelt. mit solcher lere vnd massigkeit des lebens. das er ake nachfolger Cristi nach ime zohe. Er was so hoher demuetigkeit das er imselbs einen dawmen abschneidte dz er zu der briesterschaft vnschickerlich gehalten wuerde. Als er aber nw langzeit die kirchen mit lere vnd schrifften gesamelt het. do wardt er im achten iar NEronis von den bischoffen der tempel in der oesterlichen hohzeit als er mess hielt gefnagen vnd mit eim strick an seinen hals geworffen duch die statt gezogen vnd also ertoet. vnd ist zu Alexandriaa begraben worden. vnd Amanus sein nachkomen gewesen. Aber nach Cristi gepurt. viijc. xxix iar als Justianuus patricius ein hertzog zu Venedig was ist der leichnam sant Marxen daslebsthin gein Venedig gebracht. vnd im iar darnach das was nach erpawung der stat Venedig. iiijc. lxxi. iar wardt sant Marxen kirch die yetzo zu Venedig vorgawgen ist zepawen angefangen. vnd sant marx zu einem patron der statt erkorn. des pild sie irn paniern trand vnnd haben das buoch seins ewangelij Auß Auilegia gebracht mit andern coestlichen gaben in demselben tempel behalten. right Fenix der edel einig fogel in der gantzen werlt ist ( als Cornelius valerius schreibt) in Egipten geflogen. vnd dieweil Q. plaucius vnd Sex. papnius ratherren waren im achthundersten iar der statt Rom daselbsthin gebracht worden. Diser fogel sol dauor in Arabia gesehen worden vnd also gestalt sein. an der groeße als ein adler. vmb den hals goldfar. vnd sunst purpurfar. eins gruenstwertzleten schwantz mit roesleten federn vermengt vnder awgen mitb einem fuerscheinnenden koeplein oder kroenlein. vnd auff dem hawbt mit federichem girbel gezieret. Manilius der roemisch ratgeb setzt. das nymant ye gewesen sey der disen fogel hab sehen essen. vnd er lebe sechßhundert vnd sechtzig iar. Do er denn alt werdet so mache er im von wolriechenden hoeltzern vnd weyrach zweydlein ein nehst vnd erfuelle das mit guetem geruch vnd sterbe dann darauf. alßdenn werde auß seinen gepaynen vnd marcke erstlich ein wuermlein vnd darnach ein foeglein. left Iacobus der groeßer oder merer ein apostel des herren ein sun zebedei auß Maria salome vnnd ein bruder Johannis des ewangelisten. ist darumb der groesser oder merer genant das er vor Jacobo dem mindern zum appostel stand gefordert worden. vnd auch durch die marter vor ime zum reich der himel komen ist. den der herr mit demselben Johanne gefordert hat sprechende. Koment nach mir ich wil euch machen zewerden fsischer der menschen. vnd sie haben ime mit verlassung irer netze nachgefolgt. Nach zukunft das hailigen gaists zohe erin Hispaniam zepredigen. vnnd als r alles Hispaniam predigend durchwander vnnd darinn nit mer dann newn iunger erkrieget het. vnnd nw mercket dz alda ein grob volck wer do keret er wider in Judeam. daselbst wardt er von Herode des konigs bruder. der denselben seinen bruder zu Jherusalem verwase enthawbtet. vnd hat also die krin der marter erlangt. als man sagt an dem rag daran cristus vermenrscht odere gemartert wardt. ein gatz iar vergangen. vnd als er zum tod durch Josiam den schriftweisen gefuert vnd ein gichtpruechiger mensch von Jacobo vnderwegen gesund gemacht wardt do glawbet Josias vnd wardt vor getauft vnd mit Jacobo enthawbtet. aber sein iungere heben seinen heiligsten leichnam bey nacht genomen vnd von Jherusalem gein Hispania gebracht in ein statt Gallicie Compostella genant. an den letzten oertern Hispanien. alda er dann von denselben vnd auch anderen euessern voelckern in stettiger grosser erwirdigung gehalten wirdt. also das sich der eingegoßen an andacht der cristenmenschen in haimsuchung desselben heiligen Jacobi zeuerwundern ist. vnd die kirch auch bestettigt. das vmb das geluebd der walfart daselbsthin nymant dann der babstlich stuel zedispensiern hat. vnd was also disen heiligen appostel mynder ere dann andern aposteln von kuertz wegen seins lebens hie im leben erbotten worden ist. dz hat die goettlich erentreichigkeit im nach seim tod erstandtet. Die erst verfolgung der cristenmenschen fing sich imm. xiij. iar des kaiserthumbs neronis darinn auß befelh neronis außerhalb petro vnd paulo die hernach geschriben sundern mann zu rom vnd anderßwo mit der merter bekroenet. darunter. xlvij. von sant petro in der fancknuß bey ime getawt vnd vnder andechtiger veriehung des glawben von dem Neronischen schwert gestorben sind.
Stephanus, der erste Märtyrer, gebürtig aus Jerusalem, der erste der sieben Diakone. Wegen seiner Heiligkeit und der Zucht seiner Sitten von den Aposteln zu einem Diakon und Diener des Glaubens erwählt, hat er viele Zeichen und Wundergeschichten (wie Lukas schreibt) im jüdischen Volk zur Bekräftigung des christlichen Glaubens zu tun angefangen. Aber seiner Weisheit und seinem Geist konnten sie nicht widerstehen, denn sein Angesicht erschien wie das Angesicht eines Engels unter ihnen. Und als er ihren Irrtum überwunden hatte, haben sie ihn aus der Stadt geworfen und mit Steinen ertötet. Und um die Behinderung ihres Steinigens zu mindern, legten sie ihre Kleider zu den Füßen eines Jünglings namens Saulus nieder. Während man ihn so steinigte, kniete er nieder, schauend in den Himmel, und sah Jesus stehen; dem betete er fleißiglich für seine Steiniger. Denn während Stephanus, ein lebendiges Bild der Tugend, mit Steinen zerschmettert wurde und der steinerne Hagel um sein Haupt sauste, hat er sich in Beständigkeit des Gemüts unbewegt mit ganzer Gesinnung in künftige Hoffnung ausgegossen und damit den Nachkommenden eine große Lehre der Geduld gezeigt. Und ist nach erfülltem Gebet alsbald in Frieden entschlafen und im Augustmonat des Jahres, als Christus gekreuzigt wurde, gesteinigt worden. Und sein ehrwürdiger Leichnam wurde von Sankt Lucianus, dem Priester, zu den Zeiten Honorii des Papstes, nach Christi Geburt 407 Jahre, gefunden. Bei derselben Auffindung (wie Augustinus berichtet) sind sechs Tote erweckt und siebzig Menschen von mancherlei Seuchen geheilt worden. Derselbe Leichnam wurde darnach nach Konstantinopel und von dannen nach Rom gebracht. Philippus, der andere Diakon, kam nach Cäsarea, als er in Samaria gepredigt hatte und war an vielen Zeichen und Tugenden berühmt. Er hatte drei Töchter, die voll des Geistes der Weissagung waren und in seinem Grab bestattet worden sind. Er starb zu den Zeiten Neros und wurde von jedermann für heilig gehalten. Prochorus, der dritte Diakon, hat zu Antiochia die Kirche Gottes, die zuvor von den Aposteln erweckt worden war, im Glauben und Fleiß gemehrt und daselbst die Märtyrerkrone empfangen. Nikanor, der vierte, ist zu Jerusalem in der Gnade des Glaubens und in Tugenden bis an die Zeit Vespasians wunderbar gewesen und allda gemartert worden. Timon, der fünfte, ist erstlich zu Beröa gesessen und darnach, das Wort des Herrn verkündend, nach Korinth gekommen. Allda wurde er von den Juden und Griechen erstlich in ein Feuer geworfen und davon unversehrt, zuletzt gekreuzigt. Parmenas, der sechste, vollführte sein Amt der Predigt in vollem Glauben und wurde zu den Zeiten Trajans gemartert. Nikolaus aber, der siebte Diakon, ist nicht im Glauben geblieben, sondern die Ketzerei der Nikolaiten ist von ihm entstanden. Paulus, der würdigste Apostel Jesu Christi, ein Gefäß der Auserwählung, war aus dem Geschlecht Benjamin, aus der jüdischen Stadt namens Gischala. Als er nun in der Kindheit von den Römern gefangen wurde, da wanderte er mit seinen Eltern nach Kilikien in die Stadt Tarsus. Allda wurde sein Vater mit römischen Bürgerrechten begabt, denn dies war der Römer Sitte, als sie die ganze Welt unter sich brachten. Welche Völker den Römern mit Frieden und Kronen entgegenliefen, die gebrauchten sich des römischen Bürgerrechtes und wurden der Römer Brüder genannt. Als nun die Römer mit Heereskraft in Kilikien reisten, da hat der Vater Pauli mit den Edlen von Tarsus den Römern mit Frieden begegnet. Und darum ein ratsherrliches Kleid verdient, also dass er unter den römischen Bürgern gezählt wurde. Als aber der christliche Glaube durch das ganze jüdische Land zu wachsen begann, hat er, noch ein Jüngling, von den Bischöfen des Tempels Briefe genommen, in der Absicht, diejenigen zu verfolgen, die Christus als einen wahren Gott verehren. Als er nun aber bei der Steinigung Stephani gewesen war und die Kleider aller Steinigenden verwahrt hatte, als ob er mit den Händen sie alle steinigte, da hat Stephanus für ihn gebetet und Paulus von der Erde aufgerichtet. Denn unlängst darnach, als er nach Damaskus wanderte (wie Lukas schreibt), wurde er vom Heiligen Geist berührt, zum christlichen Glauben getrieben und ein Gefäß der Auserwählung. Und das alles ist geschehen in dem Jahr, als Christus gelitten hat. Alsbald er nun also gefordert wurde, da ist ihm das Evangelium Christi geoffenbart worden. Und er wurde zu göttlicher Lehre nach Jerusalem geschickt und Gamaliel, dem hochgelehrten Mann, empfohlen. Nach seiner Bekehrung hat er mitsamt dem Apostel viele Städte durchzogen. Und darnach, nach Jerusalem zurückkehrend, mit Petrus, Johannes und Jakobus das Evangelium Christi zusammengetragen, und er wurde von ihnen ein Apostel der Heiden erklärt. Er hat des Predigens wegen nach Hispanien geschifft und zu Narbonne viele bekehrt. Und ist zum zweiten Mal, wieder nach Jerusalem kommend, gefangen und nach Rom geschickt worden, allda er zwei Jahre unter freier Bewachung verbrachte. Markus, der Evangelist, aus dem Geschlecht der Leviten gebürtig und war ein Priester, ist mit Petrus, seinem Meister, um das Wort des Herrn zu verbreiten, von Antiochia nach Rom gekommen. Daselbst hat er Petrus gehört und auf Bitten seiner Brüder ein kurzes Evangelium geschrieben. Als Petrus dasselbe gehört hatte, da bestätigte er es den Griechen zu lesen. Als nun der heilige Petrus die Beständigkeit dieses Mannes sah, da sendete er ihn nach Alexandria. Zuvor hatte Markus mit seiner Predigt die von Aquileia zum christlichen Glauben bekehrt und besonders einen Bürger daselbst, Erinagoras genannt, den hochgelehrten Mann. Mit demselben zog er wieder zu Petrus, der weihte ihn zu einem aquileischen Bischof. Von dannen zog er nach Alexandria und hat zuerst daselbst Christus verkündend eine Kirche gesammelt. Mit solcher Lehre und Mäßigkeit des Lebens, dass er alle Nachfolger Christi nach sich zog. Er war so hoher Demut, dass er sich selbst einen Daumen abschnitt, damit er zu der Priesterschaft unschicklich gehalten würde. Als er aber nun lange Zeit die Kirchen mit Lehre und Schriften gesammelt hatte, da wurde er im achten Jahr Neros von den Bischöfen des Tempels in der österlichen Hochzeit, als er Messe hielt, gefangen und mit einem Strick an seinen Hals geworfen, durch die Stadt gezogen und also ertötet. Und ist zu Alexandria begraben worden, und Anianus ist sein Nachfolger gewesen. Aber nach Christi Geburt 829 Jahre, als Justinianus Patricius ein Herzog zu Venedig war, ist der Leichnam Sankt Markus' von dort nach Venedig gebracht worden. Und im Jahr darnach, das war nach Erbauung der Stadt Venedig 471 Jahre, wurde Sankt Markus' Kirche, die jetzt zu Venedig vor Augen ist, zu bauen angefangen. Und Sankt Markus zu einem Patron der Stadt erkoren, dessen Bild sie auf ihren Bannern tragen und haben das Buch seines Evangeliums aus Aquileia gebracht mit anderen köstlichen Gaben in demselben Tempel behalten. Der Phönix, der edle, einzige Vogel in der ganzen Welt, ist (wie Cornelius Valerius schreibt) nach Ägypten geflogen. Und während Quintus Plautius und Sextus Papinius Ratsherren waren, ist er im achthundertsten Jahr der Stadt Rom dorthin gebracht worden. Dieser Vogel soll zuvor in Arabien gesehen worden und also gestaltet gewesen sein.