Sechstes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
Das sechst alter right Georgius von Capadocia ein rittermaister vnd ein warer ritter cristi. diser zeit auß Capadocia gein Persidam in die statt Diospolim komende hat sichselbs zu erledigung seins vaterlands in die gefarlichkeit des tods zu erschlagung des drackens vnd erduldung der marter ergeben. dann er wardt nach ertoedtung des drackens an eim schnelgalgen außgestreckt an allem seinem leichnam iemerlich zerissen an allen glidern außgedehnet vnd nach erduldung vil marter vnd peinigung zu letst enthawbtet. vnd wie wol sein geschichten vnder eueßern schriften gesetzt werden. yedoch wirdt sein durchleuechtige marter vnder andern kronen der marter durch die kirchen gottes wirdigclich geeret vnd sein tag von allen cristglewbigen menschen amm. xxiiij. tag des monats aprilis feyerlich begangen. vnd gar billich. dann dieweil (als Ambrosius schreibt) die bekentnus vnd veriehung des christenlichen glawbens bedecket wardt. do hat allain diser heilig martrer vnder den cristglawbigen den sun gottes veriehen vnnd darumb vnzallich marter vnd pein in bestendiger verharrung auß beystand goetlicher gnad erlidden. sein hailigs hawbt wardt darnach gein Venedig gebracht vnd daselbst in seiner ere ein closter vnd kirch auffgerichtet. Sein panyer wirdt in teuetscher nacion in der bischoflichen statt Bamberg mit großer solemnitet gezaiget. left Erasmus der Campanisch bischoff vnd durchleuechtigst vnd heiligst man hat (von forcht wegen des gepots Diocleciani zu Anthiochia außgegangen. das alle die. die den abgoettern nit opffern woelten mit vil marter gepeinigt werden solten) in der wueestnus siben iar in vbung des gepettes vnd beschewlichkeit gewonet. vnd von den herren durch einen raben die speiß empfangen. darnach kome er auß englischer vermanung in die statt vnd erlediget vil menschen von den teuefeln vnnd bekeret mit seiner lere vil zu cristo darumb wardt er fuer Dioclecianum gefueret mit pleyzaynen vnd kolben gequelet vnd darnach mit hartz. schwefel. pech vnd oele begoßen. aber Erasmus blib vnuerseret. auß solchem wunderzaichen warden vil menschen von den abgoettern zu Cristo bekeret. Nachfolgendt wardt er in einen herten kercker gelegt mit großem eysenlasten beschwerdt. vnd vnlang darnach vomm engel darauß gefueret. Nachfolgend von Maximiano dem kaiser begriffen vnd in einen kessel sidends pleies. pechs vnd hartzs gesenket. aber er blib vnuerletzet. doch wardt er zu huot genomen. vnd des nachts durch den engel an das gestadt des meers gefueret vnd auß goetlicher fuesehung gein Formianam in die statt Campanie auff eim schiflein gelaitet. Zu letst sahe er ein scheinpere kron auff ine fallen vnd sprach. Herr nyme meinen gaist auf zu dir also ruet er mit seligem ende am dritten tag des monats Junij. right Cristoferus der martrer ein man gerader person vnuergleichlicher groeße vnd stercke hat diser zeit in Samo der statt Licie. des lands Asie vmb Cristo den tod gelidden. dann er wardt erstlich mit eißnin ruoten geslagen. darnach mit flammen geprent vnd doch auß goetlicher kraft behalten. aber zu letst mit geschoß der pfeyl ergraben vnnd darnach enthawbtet. amm. xxv. tag des monats Julij. der dann (als sie sagen) den herren Jhesum in kinds gestalt auff seinen achseln vber ein wasser getragen hat. Cosmas vnd Damianus die cristenlichsten mann vnd hohberuembt artzet warden diser zeit gekerckert. in dz meer gesencket. geprennet. gestaynet. geschoßen vnd zu letst enthawbtet am. xxvij. tag septembris Methodius der bischof der stett Olimpiade vnd Tiri diser zeit zu Nigropont gemartert worden. der was ein hoh gelert man der vil lere hinder ime gelaßen hat. Gorgonius der roemisch ritter wardt diser zeit zu Nocomedia von Diocleciano gefangen. aufgehenckt. zerrißen. auf eim rost grewlich gepraten vnd zu letst an eim strick erwuergt. Marcus vnd Marcellianus gebruedere roemisch burger warden vmb cristenlichs glawbens willen gefangen. an einen stammen gepunden vnd ine ire fueß scharpff pfal geslagen vnd zu letst do sie nit abloßen wolten den namen vnßers herren Jhesu christi zeloben mit lantzen durchstochen. Maximus vnd Claudius die durchleuechtigen mann warden diser zeit mit des ersten weib vnd zwayen suenen in der statt Hostia von dem hofuolck diocleciani gehanthabt in das ellend verschicket vnnd zu letst verprennet vmb Christo willen. am. xviij. tag Februarij. Blat CXXV der werlt left Sebastianus der durchleuethtigst man ein fuerst der ersten rott Diocleciani. den die ritter als einen vater ereten. ein warer liebhaber gottes hat zu diser zeit mit vermanung vnd lere vil martrer christi vnd sunderlich marcum vnd marcellianum die gebruedere vnnd ir eltern im cristenlichen glawben enthalten vnd ire forchtsame gemueet betroestet vnd sichselbs vnerschroeckenlich einen cristen bekennet. vnd das stumm weib Nicostrati redent gemacht. vnnd sie bede zum herren bekeret. Als Dioclecianus das hoeret do hieß er Sebastianum mitten im feld anpinden vnd die ritter zu ime als zu eim zil schiessen. den sie mit pfeil also erfuelten das er schier als ein igl von pfeyln rawh was vnd ine also fuer todten ließen. der doch in kurtzer weil gesuntheit wider erlanget vnnd den kaisern ire vngerechte verfolgung erkleret. die ine zu Rom solang mit kolben schlahen hießen bis er starb. Die hoflewt Diocleciani wurffen seinen leichnam in ain haymlich gemach. der wardt auß erscheinung Sebastiani der seligen Lucine geoffenbaret vnd an ein erliche stat begraben. Diser Sebastianus was außerhalb des cristenlichen namens sunst ein man gantzer fuersichtigkeit der sitten beruembt right Lucia die iunckfraw auß Sicilia vnder andern iunckfrawen derselben inseln die wol gestaltist wardt diser zeit von irer muter einem beruembten iungling vermehelt. Aber als Lucia die wunderwerck sant Agethen gesehen het do bate sie ir muter sie nit mer ein gesponsen des iunglings zenennen vnd eylend gabe sie ir erbschafft den armen vnd wittiben darumb verclaget sie ir prewtigam vor gericht das sie ein cristin wer vnnd wider die kayserlichen gesetze handelte. do riete ir der richter den abgoettern zeopffern vnd sprach. wo du das nit thuost so wil ich dich als ein gemaine frawen in das offen haws lassen fueren. vnnd er schaffet mit den buoben sie dahin zeziehen. do sprach sie. der leichnam mag nit befleckt werden on verwilligung des gemueets. vnd laßest du mich vber meinen willen vergeweltigen so wirdt mir die keuescheit gezwifacht zu einer kron. Aber sie wardt durch beystand des hailigen gaists als schwer das sie von statt nit macht gezohen werden. der richter ließ ein groß fewer bey ir machen das engstet den richter also das sein freuend ir ein schwert durch iren halß hieß stechen. left Vitus das kindlein auß Silicia hat misambt Modesto seim zuchtmaister vnd Crescemcia seiner nererin in der inseln Sicilia die marter erlidden. vnnd. xij. iar alt als ein cristglawbiger nach seinem vermuegen der durstigen gepflegen. vnd seinem haidnischen vater mit anbettung der abgoetter nit woellen folgen. vnd darumb von Valeriano den richter schwere pein erduldet. darnach auß englischer vermanung mit Modesto vnnd Crescencia in das land Tonagritarum geschiffet vnd alda vnbekant ettliche zeit in gepett verharret. vnd den sun Diocleciani vomm tewfel erledigt. von dem wardt er angemuotet den abgoettern zeopffern. do er das nit thun wolt wardt er mit eißnin panden gepunden in einen herten kerker gelegt vnd darnach von bestendigkeit wegen seins glawbens in einen hafen siedends hartzs vnd bechs gelegt aber sie bliben vnuerletzt. darnach warden sie an schnelgalgen auffgehenckt vnd also außgedenet das man ire glider sahe. do wardt ein groß erdpidem vnd der engel gottes erloeset sie. fuerende zu dem fluss Siler. da starben sie bettende amm. xv. tag Junij. right Affra was ein tochter des konigs Liprie. der wardt in eim streit vberwunden. do gieng sie also iung mit Hilaria irer muter von haymend auß gein Rom vnd Hilaria ir muter ergabe sie der goettin Venus zu erlangung irer goetter huld. darnach komen sie gein Augspurg daselbst wardt Affra zu schnoedem geprauch flaischlicher werck ergeben. Zur zeit der verfolgung Diocleciani kom der bischoff Narciscus vnwissend irs wesens in ir haws nach seiner gewonheit bettende. Affra verwundert sich des vngewoenlichen gasts. als sie aber ine einen cristenlichen bischoff erkennet do veriahen sie sich ein schoede suenderin. vnd sie wardt durch Narciscum von irem vnzimlichen wesen gezohen vnd getawfft. vnd Dionisius der bruder Hilarij daselbst zu eim bischoff gemacht darnach wardt sie von Gaio dem richter ergriffen vnd entweders den goettern opffern oder die großen pein zeleyden angesonnen. vnd do sie nit opffern wolt auff das Lechfeld nit verrne von Augspurg gefueert vnnd daselbst an eim pawn gepunden amm. vij. tag augusti verprennet. die doch in angezuendtem fewr got lob vnd danck saget. daselbst auch verprennet vmbstendigkeit willen irs glawbens. left Panthaleon der durchleuechtig mann vnd erfarner artzt ist von Hermaleo dem briester getawft worden. der verhieße im wo er in christum glawbet so wuerd er allermenigclichen on ertzney heylen. also erleuechtet er in beywesen seins vaters einen plinden vnd bekeret sie bede zum glawben. Maximianus der kaiser hieße ine fuer sich bringen do haylet er ein gichtpruechigen. darnach wardt er von cristo wegen an einen schnelgalgen aufgehenckt daran daran iemerlich geprennet Zu lest in ein pfannen siedends pleys gesetzt. aber der herr erschine im vnd das pley erkaltet darnach wardt er fuer grawsame wilde thier geworffen vnd doch von ine nit verletzet. dauon bekereten sich vil zum cristenlichen glawben. die hieß der kaiser enthawbten. darnach ward auch Panthaleon mit seim maister Hermolao vnnd andern mit dem schwert gerichtet. amm. xxviij. tag Julij.
Das sechste Zeitalter. Georgius von Kappadokien, ein Rittermeister und wahrer Ritter Christi, wirkte zu dieser Zeit. Aus Kappadokien kommend nach Persien in die Stadt Diospolis, hat er sich zur Befreiung seines Vaterlandes der Gefahr des Todes, der Tötung des Drachens und dem Erdulden des Martyriums hingegeben. Denn er wurde nach der Tötung des Drachens an einem Streckgalgen ausgestreckt, an seinem ganzen Leib jämmerlich zerrissen, an allen Gliedern gedehnt und nach dem Erdulden vieler Martern und Peinigungen zuletzt enthauptet. Und obwohl seine Geschichten in weltlichen Schriften festgehalten werden, wird sein ruhmreiches Martyrium unter anderen Kronen des Martyriums von der Kirche Gottes würdig geehrt, und sein Gedenktag wird von allen christgläubigen Menschen am 24. Tag des Monats April feierlich begangen. Und das ist ganz recht so, denn während (wie Ambrosius schreibt) das Bekenntnis und die Bejahung des christlichen Glaubens verdeckt war, hat allein dieser heilige Märtyrer unter den Christgläubigen den Sohn Gottes bekannt und darum unzählige Martern und Pein in beständiger Beharrlichkeit durch den Beistand göttlicher Gnade erlitten. Sein heiliges Haupt wurde danach nach Venedig gebracht, und dort wurde ihm zu Ehren ein Kloster und eine Kirche errichtet. Sein Banner wird in der deutschen Nation in der Bischofsstadt Bamberg mit großer Feierlichkeit gezeigt. Erasmus, der kampanische Bischof und höchst illustre und heiligste Mann, hat (aus Furcht vor dem in Antiochia erlassenen Gebot Diokletians, dass alle, die den Abgöttern nicht opfern wollten, mit vielen Martern gepeinigt werden sollten) in der Wüste sieben Jahre in der Übung des Gebets und der Beschaulichkeit gewohnt. Und er empfing die Speise vom Herrn durch einen Raben. Danach kam er auf englische Ermahnung hin in die Stadt und befreite viele Menschen von den Teufeln und bekehrte mit seiner Lehre viele zu Christus. Darum wurde er vor Diokletian geführt, mit Bleigeißeln und Kolben gequält und danach mit Harz, Schwefel, Pech und Öl übergossen. Aber Erasmus blieb unversehrt. Durch solch ein Wunderzeichen wurden viele Menschen von den Abgöttern zu Christus bekehrt. Anschließend wurde er in ein hartes Gefängnis gelegt, mit großen Eisenlasten beschwert, und unlängst danach vom Engel daraus geführt. Anschließend wurde er von Kaiser Maximian ergriffen und in einen Kessel mit siedendem Blei, Pech und Harz gesenkt, aber er blieb unverletzt. Doch wurde er in Gewahrsam genommen und des Nachts durch den Engel an das Gestade des Meeres geführt und durch göttliche Vorsehung nach Formiae in die Stadt Kampanien auf einem Schifflein geleitet. Zuletzt sah er eine scheinbare Krone auf ihn fallen und sprach: „Herr, nimm meinen Geist zu dir auf.“ So ruhte er mit seligem Ende am dritten Tag des Monats Juni. Christophorus, der Märtyrer, ein Mann von gerader Gestalt, unvergleichlicher Größe und Stärke, hat zu dieser Zeit in Samos, der Stadt Lykiens, des Landes Asiens, um Christi willen den Tod erlitten. Denn er wurde erstlich mit eisernen Ruten geschlagen, danach mit Flammen verbrannt und doch durch göttliche Kraft bewahrt. Aber zuletzt mit einem Geschoss von Pfeilen durchbohrt und danach enthauptet, am 25. Tag des Monats Juli. Er, der dann (wie sie sagen) den Herrn Jesus in Kindergestalt auf seinen Achseln über ein Wasser getragen hat. Cosmas und Damianus, die christlichsten Männer und hochberühmten Ärzte, wurden zu dieser Zeit gekerkert, ins Meer gesenkt, verbrannt, gesteinigt, geschossen und zuletzt enthauptet am 27. Tag des Septembers. Methodius, der Bischof der Städte Olympias und Tyros, wurde zu dieser Zeit in Negroponte gemartert. Er war ein hochgelehrter Mann, der viel Lehre hinterlassen hat. Gorgonius, der römische Ritter, wurde zu dieser Zeit in Nikomedia von Diokletian gefangen, aufgehängt, zerrissen, auf einem Rost gräulich gebraten und zuletzt an einem Strick erwürgt. Marcus und Marcellianus, Brüder und römische Bürger, wurden um des christlichen Glaubens willen gefangen, an einen Stamm gebunden und ihnen scharfe Pfähle in die Füße geschlagen, und zuletzt, da sie nicht aufhören wollten, den Namen unseres Herrn Jesus Christus zu loben, mit Lanzen durchstochen. Maximus und Claudius, die durchlauchtigen Männer, wurden zu dieser Zeit mit der Frau des Ersteren und zwei Söhnen in der Stadt Ostia von den Hofleuten Diokletians ergriffen, in die Verbannung geschickt und zuletzt um Christi willen verbrannt, am 18. Tag des Februars. Blatt 125 der Weltchronik. Sebastian, der durchlauchtigste Mann, ein Fürst der ersten Kohorte Diokletians, den die Ritter als einen Vater ehrten, ein wahrer Liebhaber Gottes, hat zu dieser Zeit mit Ermahnung und Lehre viele Märtyrer Christi, und besonders Marcus und Marcellianus, die Brüder, und ihre Eltern im christlichen Glauben gehalten und ihre furchtsamen Gemüter getröstet und sich selbst unerschrocken als einen Christen bekannt. Und er machte die stumme Frau Nicostrata redend und bekehrte sie beide zum Herrn. Als Diokletian das hörte, ließ er Sebastian mitten im Feld anbinden und die Ritter auf ihn wie auf ein Ziel schießen. Sie füllten ihn so mit Pfeilen, dass er fast wie ein Igel von Pfeilen stachelig war, und ließen ihn so für tot liegen. Doch er erlangte in kurzer Zeit die Gesundheit wieder und erklärte den Kaisern ihre ungerechte Verfolgung. Die ließen ihn in Rom so lange mit Kolben schlagen, bis er starb. Die Hofleute Diokletians warfen seinen Leichnam in ein heimliches Gemach. Er wurde durch eine Erscheinung Sebastians der seligen Lucina offenbart und an einer ehrenvollen Stätte begraben. Dieser Sebastian war, abgesehen von seinem christlichen Namen, sonst ein Mann von vollkommener Umsicht und berühmter Sitten. Lucia, die Jungfrau aus Sizilien, die unter anderen Jungfrauen derselben Insel die wohlgestaltetste war, wurde zu dieser Zeit von ihrer Mutter einem berühmten Jüngling vermählt. Aber als Lucia die Wunderwerke der heiligen Agatha gesehen hatte, bat sie ihre Mutter, sie nicht mehr als Verlobte des Jünglings zu bezeichnen, und eilends gab sie ihr Erbe den Armen und Witwen. Darum verklagte sie ihr Bräutigam vor Gericht, dass sie eine Christin sei und wider die kaiserlichen Gesetze handele. Da riet ihr der Richter, den Abgöttern zu opfern, und sprach: „Wo du das nicht tust, so will ich dich als eine gemeine Frau in das öffentliche Haus führen lassen.“ Und er befahl den Buben, sie dorthin zu ziehen. Da sprach sie: „Der Leichnam mag nicht befleckt werden ohne die Einwilligung des Gemütes. Und lässt du mich wider meinen Willen vergewaltigen, so wird mir die Keuschheit doppelt zu einer Krone.“ Aber sie wurde durch den Beistand des Heiligen Geistes so schwer, dass sie nicht von der Stelle gezogen werden konnte. Der Richter ließ ein großes Feuer bei ihr machen. Das ängstigte den Richter so, dass sein Freund befahl, ihr ein Schwert durch den Hals zu stechen. Vitus, das Kindlein aus Sizilien, hat mitsamt Modestus, seinem Zuchtmeister, und Crescentia, seiner Nährerin, auf der Insel Sizilien das Martyrium erlitten. Und zwölf Jahre alt, als ein Christgläubiger nach seinem Vermögen die Durstigen gepflegt und seinem heidnischen Vater mit Anbetung der Abgötter nicht folgen wollen. Und darum von Valerian, dem Richter, schwere Pein erduldet. Danach durch eng... (Text abgeschnitten).