Sechstes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
Das sechst alter Sant Sebaldus SEbaldus der wirdigst vnd heilligst peichtiger hat diser zeit (als etlich sagen) an lere vnd heilligkeit in teuetschen lannden gereichßnet. Er ist auß hohgepornen eltern entsprungen eins koenigs zu tennmarckt vnd der kewschisten koenigin sun. die dann mit geluebd vnnd bete von got dise frucht erworben haben. Er was von iugent auff zu zucht vnd lernung der schrift gehalten vnd zohe zu begreyffung der freyen kuenst in seiner iugent gein parys: Als er nw darinn hoherfaren ward do wardt ime ein gar schoene iunckfraw von koenigclichem franckreichischem stammen geporn eelich vermehelt: aber er hat der werlt geprengk vnd sein koenigreich verachtet vnd sein allerhuebscheste gesponsen bey nacht verlaßen vnnd ist in ferre gegent vnd aynsidelschaft gegangen. alda .xv. iar heilligclich lebende. Als er aber darnach von andacht wegen gein rom kome do wardt er von babst Gregorio dem andern zu den teuetschen zeziehen vnd ine zepredigen geordnet. vnd het Willibaldum vnd Wunibaldum die gebruedere zu weggeferten. Also hat er erstlich bey den Longobardischen. darnach zu Regenspurg an lere. tugenten. vnd wunderzaichen geschinen. vnnd zu letst bey Nurmberg in aynoede der weld ein fast dienstlichs. beschewlichs vnd volkomens leben bis in sein ende gefueret. alda er dann zu sampt der lere die er dem volck tet in ruom der wunderzaichen fast nammhaftig worden ist. Als er nw zu letst zu großem alter raichet do kome er in sant Marteins cappeln zu Nurmberg do yetzo ein closter sant Benedicten ordens vnd zu sant Egidien genant ist. daselbst verschiede er seligclich. Dess heilliger leichnam wardt von vngezemen ochßen an die statt der begrebbnus gefuert. alda dann ein schoene kirch in seinem namen gepawt wardt. Disen Sebaldum haben darnach die roemischen bebst von seyner manigfeltigen wunderwerck wegen in die zal der hailligen beichtiger genomen. Sunderlich babst Martinus der fuenft hat diss heilligen sant Sebalds festt am .xix. tag des monats augusti zebegeen gepoten. Darumb wirdt diser heillig Sebaldus der Nurmbergisch patron vnd hawßuater von den zu nurmberg ierlich mit loeblicher begengknus geeret. dann dise loeblich beruembt statt auß verdienstnus diss irs wirdigsten patrons zunemung in eren vnd wirden empfindet. Luitprandus der koenig LVitprandus aisprandi sun der longobarder koenig empfieng noch in leben seins vaters das koenigreich vnd regiret .xxxi. iar vnd .vii. monat vnd was koenigclichs fuerstenthumbs wol wirdig vnd groß gerads starcks leibs. vnnd also tetiger resscher hand das nymant damit geschickter geachtet wardt. So was er an gerechtigkeit vnd gueetigkeit also achtper das nit wol zeerkennen was an welcher tugent er mer lobs wirdig wer. Er was auch ein fast guot cristenlich man vnd ein solcher liebhaber goettlicher ere das er nynndert einiche gotzhewser on sein stewr vnd hilff erpawen ließ. auch hat er zu papia vil tempel mit wunderperlicher zierde auffgepawt. Carolus marcellus was sein geuatter vnd ime fast freuendlich vnd schicket ime vil volcks zu hilff auß welschen landen wider die sarracen vnd sendet auch seinen sun Pipinum zu ime. im sein har (als gewonheyt ist) zebeschneiden. den empfieng luitprandus gar gueettlich vnd schicket ine mit begabungen seinen eltern wider haym. aber in dem .xii. jar seins koenigreichs ward er zu begirde der herrschung bewegt vnd fienge die stett vmb vnd vmb gelegen vnd vnderstund sich die stat rom zebelegern. also schicket babst Gregorius sein botschaft zu carolo dem koenig zu franckreich ine zebitten der statt rom vnd der kirchen zu hilff zekomen. do stellet Luitprandus auff begerung koenigs Caroli sein fuernemen ab vnd gabe den roemern vil abgedrungen stett wider. RIcholdus ein hertzog der frießen wardt in disem iar auß der predig Wolframmi des bischofs bekeret vnd als er sich tawffen lassen wolt vnd in den tawff gegangen was do fiele ime ein zweifel zu also das er den eynen fuoß herwider zohe vnd fraget ob seiner voreltern mer in der hell oder in dem paradys wern. vnnd als man ime saget ir wernn mer in der hell do ruocket er den andern fuoß eylends auch widerherauß. vnnd sprach. Es ist loeblicher dem merern dann dem mindern teil nachzefolgen. also wardt er in seiner torheit betrogen vnd durch vnfuerbetrachten tod verzuckt. Sant Othmarus DIss iars in ianuario warden zwen cometen gesehen der einer gieng vor. vnd der ander zu vesperzeit nach der sunnen. OThmarus ein teuetsch man wardt in schriften vnd an tugenten vnderrichtet. zu brister geweyhet. durch Victorem den graffen von seines andechtigen wesens vnd ruoms wegen zu eim prelaten auffgenomen vnd zu eim abbt erwelet. Dasselb closter hat er an gueettern vnd gepewen fast gemeret vnd strengs massigs leben gefueert vnd als ein liebhaber der armen sie offt haimgesucht vnd inen ein spital gepawt. doch wardt er von seinen mißguennern verfolgt. einer frawen beschuldigt vnnd darumb in ellend verschickt. darinn starb er. nach zehen iarn wardt er in sant Gallen closter durch Costnitzer see mit großen wunderzaichen vnd stillung der vngestuemigkeit gefueert. der werlt Blat CLXIII Concili zu rom von der pild wegen Babst Gregorius der drit hat in sant peters kirchen zu rom ein concili schier mit tausent bischoffen gehalten. vnd darinn (als vorgemelt ist) den kaiser leonem des kaiserthumbs vnd menschlicher gemainschaft entsetzet. darumb das er der heilligen pildnus zerruedet het. In demselben concili wardt erkant die pilde in hoher erwirdigkeit wieuor zehalten. vnnd das die ere erbietung der heilligen pild zymlich wer. vnd die verbrecher diss statuts vnd ordnung solten in dem pann sein. Vnd als sich aber kaiser leo offenlich an dem babst nit rechen mocht do gepote er das alle des roemischen reichs vndertanen aller heilligen martrer vnd engel seueln vnd pild in den tempeln abschaben vnd hinthuon solten. zu vermeydung (als er saget) der abgoeterey. welcher aber das nit thet den wolt er fuer einen offenbaren feind halten. Aber Gregorius vermanet alle cristen menschen nach disem concili das sie sich auß forcht oder gepot des kaisers in solche irrung durch kainerlay weiß verlayten laßen solten. Carolus marcellus CArolus marcellus Pipini des eltern sun wardt diser zeit zu verwesung des koenigclichen franckreichischen pallasts gesetzt nach absterben Pipini des kurtzen. Diser Carolus was des pipini einiger sun marcellus zugenambt auß Calpiade seiner ersten gemahel geporn. Er liess auch Plectrudim seinen andern gemahel. die eret Carolus nit als ein stiefmuter sunder als sein aigne gepererin. Aber nichtzdestminder trachtet das neydig weib auff abtilgung diss jnglings. dann als Dagobertus der jung koenig auß antreybung ragnifredi wider die herrschung pipini volck sammlet do het Carolus wo er auß listigkeit nit empflohen wer sein leben vnd herrschung in dem kercker verlorn. Vnlang darnach als diser carolus auß fangknus ledig wardt do starb Dagobertus. Nw sammlet Carolus in rachsaligem gemueet wider Chilpericum den koenig vnd Ragnifredum seinen gubernator ein groß heer. In dem ersten streyt wendeten sich die zwen in die flucht vnd ließen Carolo einen großen obsig. Darnach wolt er sich auch von dem haymlichen neyd seiner stiefmuter ledigen vnd fueeret das heer fuer Coelne alda sich dann plectrudis sein stiefmuter mit dem verlassen schatz pipini enthielt. die eroberet er mit gewalt mitsambt dem schatz vnd der stiefmuter. aber die stiefmuter kom haymlich daruon vnd zohe vber die thonaw zu den Bulgaros. also behielt er das koenigreich allain wiewol neben vil widersachern. aber er bestritte sie alle. Darnach zohe er vber Reyn vnnd machet ime die Sachsen Schwaben Bayern vndertenig. Als er nw verstund das die sarraceni von Eudone dem hertzogen zu aquitania seinem widersacher in galliam zeziehen gefordert weren do zohe er inen mit großer heerscraft entgegen vnd schluog der Sarracener bey dreymalhundert vnd fuenfundsibentzig tausent zu tod. vnd warden doch auß den franckreichischen nit mer dann bey anderhalb tausenten erschlagen als die geschihtbeschreiber setzen. Darnach zohe er vber die burgundier die bestritt er vnd hieß sie auß beschaidenheit gesellen. Nachfolgend wendet er die waffen wider die Frießen deßmals noch abgoettereyer. nach vberwindung derselben keret er wider anhayms. Er erobret Lyon Arelate vnd Massiliam von den visigothiern. die forderten athimum den sarracenischen koenig zu hilff. do rayset Carolus mit großer heerscraft vber den rhodan vnd eroberet die statt auinion mit gewalt. do erschluog er die sarracen vnd ruecket gein narbone. vnd nit ferr von dannen in das tal corbaria. daselbst was ein ebne zu dem kampff vnd streyt gar schickerlich Nw maynet amoreus der ander sarracenisch koenig hispanie Carolus het sich in die flucht gewenndt vnd zohe in dasselb tal. do komen bede heer miteinander zu streyt. aber amoreus lag ernider so fluhe Athimus auff eim schiff in hindern hispanien. vnd also warden die sarraceni gezemet. Von dannenher komen alle visigothi an den gewalt caroli. Zu letst als Carolus mit schwerer kranckheit beladen wardt do taylet er die eroberten koenigreich vnd lande nach rat seiner freuend vnder die suene. also gefiele Carolomanno dem eltern sun osterreich oder osterwalden vnd schwaben land. vnd pipino dem juengern burgundi vnd franckreich eins teils. vnd Carolus starb im .xxxv. jar seiner herrschung. SAnt Augustins leichnam der vor dritthalbhundert iarn auß yppone der statt gein Sardiniam gebracht wardt (als das Wandalisch volck die cristenlichen kirchen in Aphrica den arrianischen ketzern zebeflecken eingegeben hat) ist in disem iar auß fleiß des longobardischen koenigs Luitprandi von Sardinia gein papiam gefueet vnd an ein erliche coestliche statt in sant peters kirchen gelegt worden.
Das sechste Zeitalter. Der würdigste und heiligste Bekenner Sankt Sebaldus zeichnete sich zu dieser Zeit (wie einige sagen) in Lehre und Heiligkeit in den deutschen Landen aus. Er entstammte hochgeborenen Eltern, dem Sohn eines Königs von Dänemark und der keuschesten Königin, die diese Frucht durch Gelübde und Gebet von Gott erworben hatten. Er wurde von Jugend an zu Zucht und Schriftstudium angehalten und zog in seiner Jugend nach Paris, um die freien Künste zu erlernen. Als er darin hoch erfahren war, wurde ihm eine sehr schöne Jungfrau königlich-französischen Stammes ehelich vermählt; aber er verachtete den weltlichen Prunk und sein Königreich und verließ seine allerhübscheste Gemahlin bei Nacht und ging in ferne Gegenden und in die Einsiedelei. Dort lebte er fünfzehn Jahre heilig. Als er aber danach aus Andacht nach Rom kam, wurde er von Papst Gregor II. beauftragt, zu den Deutschen zu ziehen und ihnen zu predigen. Er hatte Willibald und Wunibald, die Brüder, als Weggefährten. So glänzte er zuerst bei den Langobarden, danach zu Regensburg in Lehre, Tugenden und Wundertaten, und zuletzt bei Nürnberg in der Einsamkeit der Welt führte er ein sehr dienliches, beschauliches und vollkommenes Leben bis an sein Ende. Dort wurde er dann, zusammen mit der Lehre, die er dem Volk gab, im Ruhm der Wundertaten sehr namhaft. Als er zuletzt ein hohes Alter erreichte, kam er in die Sankt Martinskapelle zu Nürnberg, wo jetzt ein Kloster des Benediktinerordens ist und das Sankt Egidien genannt wird. Dort starb er selig. Sein heiliger Leichnam wurde von ungezähmten Ochsen an die Stätte der Begräbnis gefahren, wo dann eine schöne Kirche in seinem Namen gebaut wurde. Diesen Sebaldus haben danach die römischen Päpste wegen seiner mannigfaltigen Wunderwerke in die Zahl der heiligen Bekenner aufgenommen. Besonders Papst Martin V. hat das Fest dieses heiligen Sankt Sebaldus am 19. Tag des Monats August zu begehen geboten. Darum wird dieser heilige Sebaldus, der Nürnberger Patron und Hausvater, von den Nürnbergern jährlich mit löblicher Begehung geehrt, denn diese löblich berühmte Stadt erfährt durch die Verdienste ihres würdigsten Patrons Zunahme an Ehren und Würden. König Liutprand. Liutprand, der Sohn Ansprands, König der Langobarden, empfing das Königreich noch zu Lebzeiten seines Vaters und regierte 31 Jahre und 7 Monate. Er war des königlichen Fürstentums wohl würdig und von großem, geradem, starkem Leib und so tätiger, rascher Hand, dass niemand geschickter erachtet wurde. Er war an Gerechtigkeit und Güte so achtbar, dass kaum zu erkennen war, in welcher Tugend er mehr Lobes würdig wäre. Er war auch ein sehr guter christlicher Mann und ein solcher Liebhaber göttlicher Ehre, dass er nirgends Gotteshäuser ohne seine Unterstützung und Hilfe erbauen ließ. Auch hat er zu Pavia viele Tempel mit wunderbarer Zierde aufgebaut. Karl Martell war sein Gevatter und ihm sehr freundlich gesinnt und schickte ihm viel Volk zur Hilfe aus welschen Landen gegen die Sarazenen und sandte auch seinen Sohn Pippin zu ihm, um ihm sein Haar (wie es Brauch ist) zu schneiden. Liutprand empfing ihn sehr gütlich und schickte ihn mit Gaben seinen Eltern wieder heim. Aber im zwölften Jahr seines Königreichs wurde er von der Begierde nach Herrschaft bewegt und nahm die umliegenden Städte ein und unternahm es, die Stadt Rom zu belagern. So schickte Papst Gregor seine Botschaft zu Karl, dem König von Frankreich, ihn zu bitten, der Stadt Rom und der Kirche zu Hilfe zu kommen. Da stellte Liutprand auf Begehren König Karls sein Vorhaben ein und gab den Römern viele abgedrungene Städte zurück. Richold, ein Herzog der Friesen, wurde in diesem Jahr durch die Predigt Wolframs, des Bischofs, bekehrt. Und als er sich taufen lassen wollte und in den Taufbrunnen gestiegen war, befiel ihn ein Zweifel, sodass er den einen Fuß zurückzog und fragte, ob mehr seiner Vorfahren in der Hölle oder im Paradies seien. Und als man ihm sagte, es seien mehr in der Hölle, da zog er eilends auch den anderen Fuß wieder heraus und sprach: „Es ist löblicher, dem größeren als dem kleineren Teil zu folgen.“ So wurde er in seiner Torheit betrogen und durch einen unvorhergesehenen Tod dahingerafft. Sankt Othmar. In diesem Jahr, im Januar, wurden zwei Kometen gesehen, der eine ging voran und der andere zur Vesperzeit nach der Sonne. Othmar, ein deutscher Mann, wurde in Schriften und Tugenden unterrichtet, zum Priester geweiht. Durch Viktor, den Grafen, wurde er wegen seines andächtigen Wesens und Ruhmes als Prälat aufgenommen und zum Abt erwählt. Dasselbe Kloster hat er an Gütern und Gebäuden sehr vermehrt und ein streng mäßiges Leben geführt und als Liebhaber der Armen sie oft heimgesucht und ihnen ein Spital gebaut. Doch wurde er von seinen Missgönnern verfolgt, einer Frau beschuldigt und darum ins Elend verschickt. Darin starb er. Nach zehn Jahren wurde er in das Kloster Sankt Gallen über den Konstanzer See mit großen Wunderzeichen und Stillung der Ungestümigkeit überführt. Blatt 163 der Weltchronik. Konzil zu Rom wegen der Bilder. Papst Gregor III. hat in der Sankt Peterskirche zu Rom ein Konzil mit nahezu tausend Bischöfen gehalten und darin (wie zuvor erwähnt) Kaiser Leo des Kaisertums und der menschlichen Gemeinschaft entsetzt, weil er die heiligen Bildnisse zerstört hatte. In demselben Konzil wurde erkannt, dass die Bilder in hoher Ehrwürdigkeit wie zuvor zu halten seien und dass die Ehrerbietung der heiligen Bilder angemessen sei. Und die Verbrecher dieses Statuts und dieser Ordnung sollten im Bann sein. Und als sich aber Kaiser Leo öffentlich am Papst nicht rächen konnte, da gebot er, dass alle Untertanen des römischen Reiches alle Heiligen, Märtyrer und Engel, ihre Siegel und Bilder in den Tempeln abschaben und entfernen sollten, zur Vermeidung (wie er sagte) der Abgötterei. Wer aber das nicht tat, den wollte er für einen offenbaren Feind halten. Aber Gregor ermahnte alle christlichen Menschen nach diesem Konzil, dass sie sich aus Furcht oder Gebot des Kaisers in solche Irrung auf keinerlei Weise verleiten lassen sollten. Karl Martell. Karl Martell, der Sohn Pippins des Älteren, wurde zu dieser Zeit zur Verwaltung des königlichen fränkischen Palastes eingesetzt, nach dem Ableben Pippins des Kurzen. Dieser Karl war der einzige Sohn Pippins, genannt Martell, geboren von Calpiade, seiner ersten Gemahlin. Er hinterließ auch Plectrudis, seine zweite Gemahlin. Diese ehrte Karl nicht als Stiefmutter, sondern als seine eigene Gebärerin. Aber nichtsdestoweniger trachtete das neidische Weib auf die Auslöschung dieses Jünglings. Denn als Dagobert, der junge König, auf Anstiftung Ragnifreds Volk gegen die Herrschaft Pippins sammelte, da hätte Karl, wäre er nicht aus List entflohen, sein Leben und seine Herrschaft im Kerker verloren. Unlängst danach, als dieser Karl aus der Gefangenschaft befreit wurde, da starb Dagobert. Nun sammelte Karl in rachsüchtigem Gemüt ein großes Heer gegen König Chilperich und Ragnifred, seinen Gouverneur. Im ersten Streit we