Sechstes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
Das sechst alter Linea der bebst // Johannes der .xvi. JOhannes der .xvi. ein roemer empfieng dz babstthumb bey zeiten kayser otten. aber nochmals der kayserlichen kron vnempfangen. Er was ein hohgelert man vnd wardt durch Crescentium den roemischen ratherrn. der sich des regiments der statt rom vnderfahen wolt geursacht auß rom in das ellennd gein ethruriam zeziehen. vnd als aber der babst kaiser otten wider Crescentium in welsche land zekomen gefordert het do schicket crescencius an den babst sein freuend ine zebitten den kaiser nit zefordern. sunder wider gein rom zekomen so woelt er ime in allen dingen gefoelgig sein. demnach wardt der babst durch bette seiner freuend bewegt das er gein rom zohe do kome ime crescentius mit allen den des rats vnd der gantzen gemaynde entgegen begeret gnad vnd kueßet dem babst die fueß vnnd erlanget vergebung. Diser babst starb imm .xi. iar seins babstthumbs. Gregorius der fuenft GRegorius der fuenft auß sachßen puertig vormals Bruno genant wardt auß macht kaiser Otten des dritten von syppschaft wegen zu babst erkorn. Aber er wardt dieweil otto in teuetschen landen was von den roemern. vnd zuuoran von Crescentio dem ratherren also verfolget das er erstlich in ethruriam vnnd alßpald in teuetsche land zu dem kaiser fluhe. In dess abwesen macheten die roemer den benanten Crescentium einen gewaltigern ratherren. der schoeppffet Johannem einen kriechischen zu babst. Als aber Crescencius verstund das kaiser otto mit großer heerßkraft gein rom zu zohe do bewaret er die zynnen vnnd pforten gar fleißigclich. Als nw der kaiser kom vnd sind vnderfieng die statt zestuermen. vnd sich die roemer vermuoteten das sie dem gewalt des kaisers zewidersteen nicht genuogsam sein moechten do oeffneten sie den teuetschen die pforten. do fluhen Crescentius vnd Johannes als hilfloßen in die engelburg vnd hielten sich daselbst der feind ettliche zeit kuenlich auff Als sie aber zu letst in hoffnung gnad zeerberben auß der burg zum kaiser giengen do wardt Crescentius vnderwegen von der menig mit vil wunden verletzt. vnnd Johannes erstlich seiner awgen vnd darnach des babstthumbs vnnd auch des lebens berawbt. vnd diser Gregorius im. xi. manat nach seiner außtreibung wider eingesetzt. vnd starb im dritten iar seins babstthumbs. Johannes der .xvii. JOhannes der .xvii. hat (als vorgemelt ist) auß gewalt vnd fuerschub Crescencii des roemischen ratherren. den er (als man maynt) mit gelt dar zu bewegt het zur zeit Gregorii des fuenften das babstthumb bekuemert. dasselb gelt het er von constantinopel gebracht. Also was die .xii. zwayung zwischen disen bebsten. Aber die weeret nit lang. dann Johannes starb schentlich im .x. monat seins babstthumbs. Siluester der ander SIluester der ander auß gallia puertig dauor gilbertus genant hat dz babstthumb boeßlistigclich erobert. dann er kom iung in ein closter im aurelianischen bistthumb gelegen. aber er verließ das selb closter vnd ergabe sich gantzen dem teuefel vnd kom gein Hyspali in die statt hyspanier land von guoter kunst wegen. do wardt er in kurtzer zeit also gelert das er der best lerer geachtet wardt. vnd kayser Otten vnd Robertum den koenig zu franckreich vnd vil anderer hohberuembter mann zu schuelern het. darumb eroberet er auß eregirigkeit vnnd teuefellischer inpruenstigkeit zeherrschen. Erstlich das Remensisch ertzbistthumb. darnach das rauennisch. vnd zu letst das babstthumb durch teuefellische hilff. doch mit dem geding. das er nach seim tod des teuefels gantzer sein solt. Nw fraget er den teuefel wielang er leben wurd. do antwurtet er ime. wirst du iherusalem nit berueren so wirst du lang leben. Als er aber im fuenften iar seins babstthumbs in der kirchen zum heilligen creuetz auff eim altar Iherusalem genant zu rom das ambt der heilligen mess hielt do erkennet er das er alßpald sterben wurd vnd fiele in rewe vnd bekennet seiner irrung vor menigclichem vnd vermanet alle menschen die eregirigkeit vnd tewffellische betriegerey zemeyden vnd ein guots loeblichs leben zefuoeren. vnd begeret darnach das man nach seim tod seinen leichnam von glid zu glid entgentzen vnd auff einem wagen oder karren legen vnd denselben an dem ende begraben solt dohin der von den pferden vngelaytet gefueert wuerd. Also ward (als man sagt) derselb leichnam auß goettlichem willen von den pferden in sant iohanßen kirchen gefueert vnd alda begraben das die boßhaftigen menschen lernen solten das inen wo sie sich in irem leben bereweten bey gott ein stat der vergebung behalten sey. Johannes der .xviii. Jar der werlt .vim.iic.iii.Jar Cristi .im.iiii. JOhannes der .xviii. des zunamens vnd vaterlands von seins vnadels wegen nit kundper ist starb im fuenften monat seins babstthumbs. darumb von kuertze wegen seins sitzens wirdt nichtz gedechtnus wirdigs von ime geschriben. dann das zu denselben zeitten vil wundergestalter ding erschinen vnd erdpidem beschehen dauon vil stett nydergefallen sind. der werlt Blat CLXXXII Linea der kaiser // Otto der dritt OTto der drit des andern Ottonis sun ein kayser hat nach der gepurt cristi .ixc. vnd in dem .lxxxiiii. iar noch ein kind seinem vater im reich nachkomende .xviii. iar geherrscht. vnd sich in allen tugenten vnd beschirmung der roemischen kirchen seinen eltern nit vngemeß gehalten. vnd vil krieg mit großem ruom vnd preyß verbracht. Als aber nach absterben seins vaters des kaisers zu wale vnd erkiesung eins andern kaysers taglaystung gehalten wardt vnd ettliche disen Ottonem den dritten. die andern hertzog Heinrichen zu bayern des ersten kaisers otten oeheim haben woltten. vnnd die walhen maynten das die ding crescentio numentano befolhen werden solten. do erweleten die teuetschen der deßmals vil zu rom warn disen ottonem den dritten. Auff das aber deßhalb kein aufruor entstuennde so bestettiget der babst die wale der teuetschen. Als nw diser otto zu kaiser geschoeppfft wardt do verzeret er vnder dem vertrag vnd eynigung teuetscher sachen. xi. ior vor vnd ee er gein rom zohe. Darnach empfieng er von babst Gregorio seinem gesyppten freuend die kaiserlichen benedeyung vnnd kron vnd zohe zu sant Michael auff den berg gorganum dahin er sich gelobt het. vnd kom darnach widerumb gein rom. vnd pald fuertter herauß in teuetsche lannd. Nw hetten die roemer ein große andtung gegen babst Gregorio das er disen ottonem zu kaiser gekroenet het. Dem nach wardt Gregorius auß bedroung genoettigt kaiser otten nach zeziehen vnd ine vmb beystand anzerueffen. do zohe diser kayser mit heers kraft fuer rom. wie dann hieuor bey babst gregorio gemeldet ist. Wiewol auch die gschihtbschreiber wenig von den letsten zwayen kaysern otten setzen so sind sie doch also ernsthaftig vnd wunderwirdig mann gewesen. das der ein ein pluotiger oder plaicher tod der sarracen. vnd der ander wurdere der werlt zugenambt zewerden verdient haben. Als nw diser kayser otto der dritt die auffruerigen sachen vnd hendel in welschem land zu frid vnd soene gestellt hett vnd in willen was widerumb herauß in teuetsche land zeziehen do wardt ime zu rom mit gift vergeben vnd starb. vnd sein leichnam in teuetsche land gebracht vnd in seiner eltern grab bestattet. Adelbertus bischoff ADelbertus auß edelm geschlecht der behem geporn ist nach Ditimaro dem ersten bischoff zu prag diser zeit von seiner sundern fuernemen heilligkeit vnd lere wegen als bischoff zu prag in großer wirde vnd achtung gewest. Aber nach dem er nicht vermuoglich was zeregiren das volck das des rawbs vnnd eebruchs gewonet het do zohe er gein rom vnd enthielt sich daselbst bey seynem bruder Gaudencio in sant Alexius closter so lang bis er von dem babst gehaißen wardt seine schaf wider haym zesuchen. aber do er ine vngeneme was do zohe er in hungerland vnd bracht koenig Steffanum vnd schier alles volck in hungern zu dem heilligen cristenliche tawff. Darnach zohe er in polner land vnd ordnet Gaudentium seinen bruder in der Guesnensischen kirchen das euangelium zepredigen vnd zeuerkuenden. Zu letst wanderet er zu dem volck Prutenorum vnd do er ine dz gesetz cristi fleißigclich verkuendet do wardt er mit dem schwert geschlagen vnd in seiner ere durch sant stephan den koenig die bischoflich hawbtkirch zu gran gestifftet. MAlatesta dz alt koenigclich geschlecht kome diser zeit auß teuetschem land in welsches land vnd was dem roemischen reich wider die tyrannen vnnd wueettrich fast beystendig vnd hilflich. darumb hat kaiser otto der dritt demselben geschlecht von seiner verdienstnus wegen die statt Arriminum verlyhen vnd mit vil vnd großen freyheitten vnd gnaden erhebt. Auß demselben geschlecht sind nachfolgend vil durchleuechtiger hohberuembter fuersten vnd treffenlich tapffer mann entsprungen. Sant Wolfgang Wofgangus der .xi. bischoff zu regenspurg was ein schwab auß edeln eltern geporn vnd wardt in der kunst der redsprechigkeit vnd zierredens gelert. Er was dem ertzbischoff heinrichen zu tryer gar gehaym vnd daselbst ein schuolmayster. darnach geweyhet vnd zu techant erwelet. Nach absterben desselben ertzbischofs zu rom hieng er ettliche zeit brunoni dem coelnischen ertzbischof an. darnach verließ er die werlt ergabe sich in ein cloesterlichs leben vnd ward durch sant Vlrich den augspurgischen bischoff zu briester geweyhet. Darnach kom er mit willen vnd erlawbnus seins abts in das norgkaw gein auffgang der sunnen in pannoniam. als oesterreich vnd hungern von predigens wegen. daselbst fueeret er ain ainsydlisch leben in aller heilligkeit. Nachfolgend wardt er durch fuerdrung Pilgrini des bischofs zu Passaw vnd kaiser otten des andern bischoff zu regenspurg geordnet. Dieselben kirchen regiret er in vil tugenten vnd wunderzaychen. xxvi. iar Im iar des herren. ixc.xciiii. starb er seligclich. Der heillig hertzog heinrich zu bayern kom eins mals von andacht wegen zu sant Wolfgangs grab vnd funde daselbst geschriben die zway wort. Nach sechs do maynet hertzog Heinrich er wuerdt nach sechs tagen. monaten. iarn sterben. Aber nach verscheynung derselben zalzeit wardt er zu roemischem koenig bekroenet.
Das sechste Zeitalter. Reihe der Päpste. Johannes XVI., ein Römer, empfing das Papsttum zu Zeiten Kaiser Ottos, aber noch ohne die kaiserliche Krone empfangen zu haben. Er war ein hochgelehrter Mann und wurde durch Crescentius, den römischen Ratsherrn, der die Herrschaft über die Stadt Rom an sich reißen wollte, veranlasst, aus Rom ins Exil nach Etrurien zu ziehen. Und als aber der Papst Kaiser Otto aufgefordert hatte, gegen Crescentius nach Italien zu kommen, da schickte Crescentius seine Freunde zum Papst, ihn zu bitten, den Kaiser nicht zu fordern, sondern wieder nach Rom zu kommen, so wollte er ihm in allen Dingen gefügig sein. Daraufhin wurde der Papst durch die Bitten seiner Freunde bewegt, dass er nach Rom zog. Dort kam ihm Crescentius mit allen Ratsherren und der gesamten Gemeinde entgegen, bat um Gnade und küsste dem Papst die Füße und erlangte Vergebung. Dieser Papst starb im elften Jahr seines Papsttums. Gregor V., aus Sachsen gebürtig, vormals Bruno genannt, wurde durch die Macht Kaiser Ottos III. aufgrund seiner Verwandtschaft zum Papst erwählt. Aber er wurde, während Otto in deutschen Landen war, von den Römern, und zuvorderst von Crescentius, dem Ratsherrn, so verfolgt, dass er zuerst nach Etrurien und alsbald in deutsche Lande zum Kaiser floh. In dessen Abwesenheit machten die Römer den genannten Crescentius zu einem mächtigeren Ratsherrn, der Johannes, einen Griechen, zum Papst erhob. Als aber Crescentius verstand, dass Kaiser Otto mit großer Heereskraft nach Rom zog, da bewachte er die Zinnen und Pforten sehr fleißig. Als nun der Kaiser kam und die Stadt zu stürmen begann, und sich die Römer vermuteten, dass sie dem Gewalt des Kaisers nicht genügsam widerstehen könnten, da öffneten sie den Deutschen die Pforten. Da flohen Crescentius und Johannes als Hilflose in die Engelsburg und hielten sich daselbst dem Feind einige Zeit kühn entgegen. Als sie aber zuletzt in Hoffnung, Gnade zu erwerben, aus der Burg zum Kaiser gingen, da wurde Crescentius unterwegs von der Menge mit vielen Wunden verletzt, und Johannes erstlich seiner Augen und darnach des Papsttums und auch des Lebens beraubt. Und dieser Gregor wurde im elften Monat nach seiner Austreibung wieder eingesetzt und starb im dritten Jahr seines Papsttums. Johannes XVII. hat (wie vorgemeldet ist) durch Gewalt und Förderung des römischen Ratsherrn Crescentius, den er (wie man meint) mit Geld dazu bewegt hatte, zur Zeit Gregors V. das Papsttum usurpiert. Dasselbe Geld hatte er von Konstantinopel gebracht. So war die zwölfte Spaltung zwischen diesen Päpsten. Aber die währte nicht lang, denn Johannes starb schändlich im zehnten Monat seines Papsttums. Silvester II., aus Gallien gebürtig, zuvor Gerbert genannt, hat das Papsttum arglistig erobert. Denn er kam jung in ein Kloster im aurelianischen Bistum gelegen, aber er verließ dasselbe Kloster und ergab sich ganz dem Teufel und kam nach Hispalis in die Stadt im spanischen Lande wegen guter Wissenschaft. Dort wurde er in kurzer Zeit so gelehrt, dass er als der beste Lehrer geachtet wurde, und Kaiser Otto und Robert, den König von Frankreich, und viele andere hochberühmte Männer zu Schülern hatte. Darum eroberte er aus Ehrgeiz und teuflischer Inbrunst zu herrschen. Erstlich das Erzbistum Reims, darnach das von Ravenna, und zuletzt das Papsttum durch teuflische Hilfe, doch mit der Bedingung, dass er nach seinem Tod ganz dem Teufel gehören sollte. Nun fragte er den Teufel, wie lange er leben würde. Da antwortete er ihm: „Wirst du Jerusalem nicht berühren, so wirst du lange leben.“ Als er aber im fünften Jahr seines Papsttums in der Kirche zum Heiligen Kreuz auf einem Altar, der Jerusalem genannt wurde, zu Rom das Amt der heiligen Messe hielt, da erkannte er, dass er alsbald sterben würde, und fiel in Reue und bekannte seinen Irrtum vor jedermann und ermahnte alle Menschen, den Ehrgeiz und die teuflische Betrügerei zu meiden und ein gutes, löbliches Leben zu führen. Und begehrte darnach, dass man nach seinem Tod seinen Leichnam Glied für Glied zerlegen und auf einen Wagen oder Karren legen und denselben an dem Ende begraben sollte, wohin dieser von den Pferden ungeleitet geführt würde. So wurde (wie man sagt) derselbe Leichnam aus göttlichem Willen von den Pferden in Sankt Johanns Kirche geführt und allda begraben, damit die boshaften Menschen lernen sollten, dass ihnen, wo sie sich in ihrem Leben bereuten, bei Gott eine Stätte der Vergebung vorbehalten sei. Johannes XVIII. Jahr der Welt 6203, Jahr Christi 1004. Johannes XVIII., dessen Zuname und Vaterland wegen seines Unadels nicht bekannt ist, starb im fünften Monat seines Papsttums. Darum wird wegen der Kürze seiner Amtszeit nichts des Gedenkens Würdiges von ihm geschrieben, außer dass zu denselben Zeiten viele wundergestaltete Dinge erschienen und Erdbeben geschahen, davon viele Städte niedergefallen sind. Der Welt Blatt 182. Reihe der Kaiser. Otto III., des zweiten Ottos Sohn, ein Kaiser, hat nach der Geburt Christi 984 noch als Kind seinem Vater im Reich nachfolgend 18 Jahre geherrscht. Und sich in allen Tugenden und der Beschirmung der römischen Kirche seinen Eltern nicht unähnlich verhalten. Und viele Kriege mit großem Ruhm und Preis geführt. Als aber nach dem Absterben seines Vaters des Kaisers zur Wahl und Kürung eines anderen Kaisers eine Tagsatzung gehalten wurde, und etliche diesen Otto III., die anderen Herzog Heinrich von Bayern, den Onkel des ersten Kaisers Otto, haben wollten, und die Welschen meinten, dass die Dinge Crescentius Nomentanus anvertraut werden sollten, da erwählten die Deutschen, derer damals viele zu Rom waren, diesen Otto III. Auf dass aber deshalb kein Aufruhr entstünde, so bestätigte der Papst die Wahl der Deutschen. Als nun dieser Otto zum Kaiser erhoben wurde, da verbrachte er unter dem Vertrag und der Einigung deutscher Angelegenheiten elf Jahre, bevor und ehe er nach Rom zog. Darnach empfing er von Papst Gregor, seinem verwandten Freund, die kaiserliche Benedeiung und Krone und zog zu Sankt Michael auf den Berg Gargano, wohin er sich gelobt hatte. Und kam darnach wiederum nach Rom und bald weiter hinaus in deutsche Lande. Nun hatten die Römer eine große Anfeindung gegen Papst Gregor, dass er diesen Otto zum Kaiser gekrönt hatte. Demnach wurde Gregor aus Bedrängnis genötigt, Kaiser Otto nachzuziehen und ihn um Beistand anzurufen. Da zog dieser Kaiser mit Heereskraft vor Rom, wie dann zuvor bei Papst Gregor gemeldet ist. Obwohl auch die Geschichtsschreiber wenig von den letzten zwei Kaisern Otto berichten, so sind sie doch so ernsthafte und bemerkenswerte Männer gewesen, dass der eine den blutigen oder bleichen Tod der Sarazenen und der andere den „Wunderer der Welt“ genannt zu werden verdient haben. Als nun dieser Kaiser Otto III. die aufrührerischen Sachen und Händel im welschen Land zu Fried und Sühne gestellt hatte und in Willen war, wiederum hinaus in deutsche Lande zu ziehen, da wurde ihm zu Rom mit