Sechstes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
Das sechst alter PAdua die großmechtig vnd scheinper statt ist der gepurt cristi. M.cccc. vnd. vi. iar durch belegerung der venediger in derselben venediger gewalt komen in solcher gestalt. Franciscus carrarius der iunger ein herr zu Padua Francisci des eltern sun vberzuhe die Vicentiner mit eim heer. Nw schickten die Venediger ir botschafft zu ime zebitten das er die Vicentiner mit krieg nicht bekuemmerte oder er wuerd die venediger zu feynd haben. Franciscus verachtet die ding. das was den Venedigern verdrießlich. darumb machten sie mit Francisco gonzaga puentnus vnd setzten ine zu einem gemainen hawbtman wider Franciscum carrarium. Nw gewunne er erstlich durch verhengknus der Maylendischen hertzogin die statt Bern vnd fieng Jacobum carrarium vnnd schicket den gepunden gein Venedig. Darnach fueeret er das heer fuer Padua. Als nw die in der statt ettliche monat von hunger sterben vnd stettigem stuermen große beschwerde vnd not gelidden hetten do wardt dem Galeacio gonzage des benannten Francisci gonzage bruder vnwissende Francisci carrarii des heilligen creuetzs thor von den burgern geoeffnet vnd er mit dem volck in die statt gelassen. Nw zohe Carrarius mit Francisco seinem dritten sun in demueetigem klaid gein Venedig daselbst gnad vnd barmhertzigkeit zeerlangen aber inen mocht kein gnad gedeyhen. sunder der vater wardt mit dem sun in eim kercker verschloßen. darnach der vater erwuergt vnd der sun (wer waißt wie) verlorn. vnd also die statt Padua in der venediger hand gebracht. Vnd dermaßen haben auch die zway mechtige vnd durchleuechtige geschlecht die von der layttern vnd carrarier genant von irer zwittracht wegen endschaft irs langen herkomens vnd gewalts genomen. Orden der muench des oelbergs DEr orden der weissen muench des oelbergs orden genant hat zu den zeiten diser scisma oder zwayung in der senensischen gegent von ettlichen edeln senensischen burgern anfang gehabt. dann vil namhaftiger treffenlicher burger daselbst die diser zwilewftigen vnnd kriegischen sache verdrießlich waren giengen durch anlaytung des heiligen gaists mit eintrechtigem gemueet auß der statt nit verne auff einen berg oelberg genant. alda fiengen sie an sich werltlicher sorgen zeenschlahen vnd als andechtig aynsidler got dem herren mit beten. wachen vnd stettigem fasten zedienen. Auß ebenpild derselben warden vil edler vnd iungling in begirde des himlischen vaterlands also bewegt das sie zu inen in ir versammlung komen. Nw begunden sie auß vnglewplicher inpruenstigkeit in goetlichem dienst also zuzenemen das ir geruechde an den babst gelanget. vnd als er die fuernembsten auß inen fuer sich gefordert vnd sich von inen irs wesens vnd lebens erfarn vnd erkuendigt het do empfieng er ab disem orden ein solch guot gefallen das er den bestettiget vnd mit vil hohen freyheiten begnadet. EIn newer petler orden ist vnder sant Jheronimus tittel bey zeitten babsts Innocentii des sibennden auß dem dritten sant Franciscen orden von eim grafen Redo genant bey der statt Fesulana in dem ethrurischen land erstlich erweckt. Sein mithelffer in disem heilligen werck was einer genant Gualterus marsis. Dise zwen heillig mann sind diser ordenlichen obseruantz vnd zucht stifter vnd merer gewest. vnd haben die selben mit heilligen ordnungen. lere vnd ebenpild wunderperlicher weyß auffgerichtet. Diser orden ist durch Gregorium den xii. vnder sannt Augustins regel der fuernembsten gluebdhalb mit freiheiten auß babstlichem gewalt bestettigt. Deßgleichen auch darnach babst Eugenius der vierd mit zusatzung andrer freyheit. vnd mit einem groen rock vnd groen mantel zu gedechtnus der vorigen religion des dritten ordens. EIn andrer geregelter orden sant Georgen versammlung vom alga bey Venedig hat diser zeit von dem hohgaistlichen mann. darnach patriarchen Laurencio iustiniano vnd andern erstlich in vnglewplichem gunst vnd in einer gestrengigkeit anfang genomen. Dieselben versamlung hat der vorgenant Gregorius mit ettlichen inen gegeben satzungen vnder der ersten sant Peters regel bestettigt. die dann gar pald an treffenlichen vnd hohgelerten mannen gewachßen hat. Auß derselben zal ist antonius corarius babsts Gregorii oeheim. darnach ein cardinal. vnd Gabriel darnach babst Eugenius der vierd. der das closter vom anfang von seiner vaterlichen erbschaft fast erweytert vnd geziert hat. In diser versammlung sind auch andere mer an leben vnnd guoten sytten loeblich vnnd scheinper geworden. die disen orden mit lere vnnd guoten ebenpilden nach irem vermuegen erleuechtet haben. der werlt Blat CCXXXVIII Johannes wickleff Von ketzerey der hussen vnd von irem vrsprung DIe abtruennig treuelose hussisch vnsinnigkeit hat vnder koenig Wentzlaw zu Beheim im fuenfftzigisten iar seins alters vrhabe genomen. vnd die teuetschen cristen diser zeit grawsamlicher weiß mit krieg vnd waffen zeuerfolgen angefengt. dann erstlich regirten die teuetschen die pragischen hohen schuol. das was den Beheim. die von natur fraysam vnd vngezemte lewt sind gar verdrießlich. Nw kome ein edelman auß engelland daselbst hin gein Prag vnd bracht mit ime ettliche Johannis wickeffs bueecher als einen koestlichen schatz seins vaterlands. darinn von der kirchen vnd von mancherlay fragen wider die pfafheit geschriben stund. Als er nw des wicklefischen gifts gnuog gesogen het do goße er dz gift auß in die burger vnd lyhe dieselben buecher allermaist den ihenen die den teuetschen feind vnd gehessig waren. vnder denselben erewget sich einer Johannes genant auß dem dorff huß. dz ist souil als gans geporn. Der was ein scharpfsynnig vnd redsprechig mensch vnd het lust zu verschrenckten gegenreden vnd frembden woenen vnd begriffe die wickleffischen lere gar begirlich vnd damit vexiret vnd bekuemeret er die teuetschen maistere in hoffnung die teuetschen also geschendet wuerden von der schuol lassen. Als aber solchs nicht fuergang haben mocht do erlangten sie von dem koenig das die Pregisch schuol in gestalt vnd weys der Parisischen geregirt werden solt. Jn solcher maß kome die maisterschaft der schul auß der teuetschen gewalt. darumb zohen der teuetschen maister und schuoler auff einen eynigen Tag vber zwaytawsent auß Prag hinweg. Vber ein kleine weil volgten inen bey dreytawsent nach vnd richten in der statt Leybtzk drey tag rays von Prag gelegen ein gemayne schuol auff. die dann von babst Alexandro mit freyheitten begabt vnd bestettigt. vnd durch die durchleuechtigen hertzogen zu sachßen begnad vnd mit gepewen geziert wardt. Also regirten die beheim ir schuol nach irem willen. vnnd Johannes hus was ir hawbt. Als nw derselb hus maynet das er bey den behemen glawbens gnuog gewunnen het do fieng er an das gift das er dauor heimlich geschlickt het offenlich außzeschuetten vnd sich der wickleffischen bueecher vnd lere zegebrauchen fuergebende das alle warheit in denselben buechern begriffen wer. vnd saget oft in seinen predigen das er nach seim tod gern dahyn wolt farn dahyn des wickleffs sele komen wer. den er dann nit zweifelte einen guoten vnnd des himels wirdigen man gewesen sein. Aber in seinen bueechern warden bey der statt Lunda .xliiij. artickel gefunden von dem canthuariensischen ertzbischoff vnd andern bischoffen vnd gelerten mannen verdambt. vnd des wickleffs leichnam wider außgegraben vnd verprennt. Doch volgten disem Johannem auß der pfafheit schier alle die nach die mit geltschulden vnd vntaten beruechtigt waren. vnd sie tratten ab von der cristenlichen kirchen vnd namen an sich die waldensischen vnsynnigkeit: Dise verdambten ketzer halten in irer irrung. das der roemisch bischoff andern bischoffen gleich sey. So sey kein fegfewr. Es sey eytel vnnd vergebens vmb die todten zebitten vnd auß briesterlicher geitzigkeit erdacht worden. So seyen gottes vnnd der heilligen pild abzethun. Es haben die gaistlichen petteloerden die boeßen teuefel gefunden. So soellen die briester arm vnd allain des almuosens gnuegig sein. Es sey die eueßerlich ornbeichte lugenhaftig. dann es sey gnuog dz ymant sein suend in seiner schlafkamer got dem herren beichte. So sey der geprauch der kirchoff ein eytels ding. So muog ein briester an allen enden den heilligen fronleichnam cristi segnen. Man verzere die zeit vmb sunst mit den siben tagzeiten. So sey kein verdienst bey der fasten von der kierchen auffgesetzt. vnd sunst vil andere irrung etc. Darnach hat einer genant Petrus von der statt Dresen an der Elbe in Meichßen gelegen ein news gift auß gegossen vnd dem volck empfahung des heilligen sacraments auch vnder der gestalt des weins gepredigt. vnnd auch Jacobellum den meichßner in die irrung derselben maynung gezogen. der dann saget das er in alten buechern Dionisij vnd Cipriani die nyeßung des sacraments auch vnder der gestalt des weins gelobt gefunden het. vnd auff dz fienng er an das volck offenlich zeuuermanen das sie die empfahung des sacraments vnder der gestalt des prots nicht versawmen solten. vnd disem hiengen die ketzer an mit großer frolockung. das sie einen artickel gefunden haben maynten der in dem ewangelischen gesetz gegruend wer. Darnach beschahe mancherlay fuernemens bis auff das concili zu Costnitz doch vnfruchtperlich. dann die hussischen ketzer zerstoerten. zerprachen vnd verprenten vil cristenlicher cloester vnd andere gotzhewßer an manchen enden. Schier vmb dise zeit entstund ein andrer falscher briester zu Prag Johannes genant ein muench des premonstratensischen ordens. das was zu vbung aller vntat ein getuerstig mensch vnd nicht ein kleiner merer vnd bestercker der vmbkriechenden hussischen ketzery vnd abtruennigen vnsynnigkeit.
Das sechste Zeitalter. Padua, die großmächtige und berühmte Stadt, ist im Jahre 1406 nach Christi Geburt durch Belagerung der Venezianer in deren Gewalt gekommen, und zwar auf folgende Weise: Francesco Carrara der Jüngere, ein Herr von Padua und Sohn des älteren Francesco, überzog die Vicentiner mit einem Heer. Nun schickten die Venezianer ihre Botschaft zu ihm, um ihn zu bitten, die Vicentiner nicht mit Krieg zu behelligen, sonst würde er die Venezianer zu Feinden haben. Francesco verachtete dies. Das war den Venezianern verdrießlich. Darum schlossen sie ein Bündnis mit Francesco Gonzaga und setzten ihn zu einem gemeinsamen Hauptmann gegen Francesco Carrara. Nun gewann er erstlich durch die Erlaubnis der Mailändischen Herzogin die Stadt Verona und fing Giacomo Carrara und schickte ihn gefesselt nach Venedig. Danach führte er das Heer vor Padua. Als nun die in der Stadt etliche Monate von Hunger starben und durch ständiges Stürmen große Beschwerde und Not gelitten hatten, da wurde Galeazzo Gonzaga, dem Bruder des genannten Francesco Gonzaga, ohne Wissen Francesco Carraras das Tor des Heiligen Kreuzes von den Bürgern geöffnet und er mit dem Volk in die Stadt gelassen. Nun zog Carrara mit Francesco, seinem dritten Sohn, in demütigem Kleid nach Venedig, um dort Gnade und Barmherzigkeit zu erlangen, aber ihnen konnte keine Gnade zuteilwerden. Vielmehr wurde der Vater mit dem Sohn in einem Kerker verschlossen. Danach wurde der Vater erwürgt und der Sohn (wer weiß wie) verloren. Und so wurde die Stadt Padua in die Hand der Venezianer gebracht. Und dermaßen haben auch die zwei mächtigen und durchlauchtigen Geschlechter, die della Scala und Carrara genannt, wegen ihrer Zwietracht das Ende ihres langen Herkommens und ihrer Gewalt genommen. Orden der Mönche des Ölbergs. Der Orden der weißen Mönche, der Ölbergsorden genannt, hat zu den Zeiten dieses Schismas oder dieser Spaltung in der sienesischen Gegend von etlichen edlen sienesischen Bürgern seinen Anfang genommen. Denn viele namhafte, treffliche Bürger daselbst, die dieser zwiespältigen und kriegerischen Sache verdrießlich waren, gingen durch Anlehnung des Heiligen Geistes mit einträchtigem Gemüt nicht fern von der Stadt auf einen Berg, Ölberg genannt. Alda fingen sie an, sich weltlicher Sorgen zu entschlagen und als andächtige Einsiedler Gott dem Herrn mit Beten, Wachen und ständigem Fasten zu dienen. Nach dem Vorbild derselben wurden viele Edle und Jünglinge in Begierde des himmlischen Vaterlandes so bewegt, dass sie zu ihnen in ihre Versammlung kamen. Nun begannen sie aus unglaublicher Inbrunst im göttlichen Dienst so zuzunehmen, dass ihr Ruf an den Papst gelangte. Und als er die vornehmsten aus ihnen vor sich gefordert und sich von ihnen ihres Wesens und Lebens erfahren und erkundigt hatte, da empfing er an diesem Orden ein solches Wohlgefallen, dass er ihn bestätigte und mit vielen hohen Freiheiten begnadete. Ein neuer Bettelorden ist unter dem Titel des heiligen Hieronymus zu Zeiten Papst Innozenz' des Siebten aus dem dritten Orden des heiligen Franziskus von einem Grafen namens Redo bei der Stadt Fiesole im etruskischen Land erstlich erweckt worden. Sein Mithelfer in diesem heiligen Werk war einer namens Gualterus Marsis. Diese zwei heiligen Männer sind Stifter und Förderer dieser ordentlichen Observanz und Zucht gewesen und haben dieselben mit heiligen Ordnungen, Lehre und Vorbild auf wunderbare Weise aufgerichtet. Dieser Orden ist durch Gregor XII. unter der Regel des heiligen Augustinus, der vornehmsten Gelübde halber, mit Freiheiten aus päpstlicher Gewalt bestätigt worden. Desgleichen auch danach Papst Eugen IV. mit Hinzufügung anderer Freiheiten und mit einem grünen Rock und grünem Mantel zum Gedächtnis der vorherigen Religion des dritten Ordens. Ein anderer geregelter Orden, die Versammlung des heiligen Georg von Alga bei Venedig, hat dieser Zeit von dem hochgeistlichen Mann, danach Patriarchen Lorenzo Giustiniani und anderen, erstlich in unglaublicher Gunst und in einer Strenge seinen Anfang genommen. Dieselbe Versammlung hat der vorgenannte Gregor mit etlichen ihnen gegebenen Satzungen unter der ersten Regel des heiligen Petrus bestätigt, die dann gar bald an trefflichen und hochgelehrten Männern gewachsen ist. Aus derselben Zahl ist Antonio Correr, Papst Gregors Neffe, danach ein Kardinal, und Gabriel, danach Papst Eugen IV., der das Kloster von Anfang an von seiner väterlichen Erbschaft fast erweitert und geziert hat. In dieser Versammlung sind auch andere mehr an Leben und guten Sitten löblich und berühmt geworden, die diesen Orden mit Lehre und guten Vorbildern nach ihrem Vermögen erleuchtet haben. Der Welt, Blatt 238. Johannes Wycliffe. Von der Ketzerei der Hussiten und von ihrem Ursprung. Die abtrünnige, treulose hussitische Unsinnigkeit hat unter König Wenzel in Böhmen im fünfzigsten Jahr seines Alters ihren Ursprung genommen und die deutschen Christen dieser Zeit auf grausamste Weise mit Krieg und Waffen zu verfolgen angefangen. Denn erstlich regierten die Deutschen die Prager Hohe Schule. Das war den Böhmen, die von Natur freiheitsliebend und ungezähmte Leute sind, gar verdrießlich. Nun kam ein Edelmann aus England dorthin nach Prag und brachte mit ihm etliche Bücher Johannes Wycliffes als einen köstlichen Schatz seines Vaterlandes, darin von der Kirche und von mancherlei Fragen wider die Priesterschaft geschrieben stand. Als er nun des wycliffitischen Giftes genug gesogen hatte, da goss er das Gift aus in die Bürger und lieh dieselben Bücher allermeist denen, die den Deutschen feind und gehässig waren. Unter denselben erhob sich einer namens Johannes aus dem Dorf Huss, das ist so viel wie 'Gans' geboren. Der war ein scharfsinniger und redegewandter Mensch und hatte Lust zu verschränkten Gegenreden und fremden Meinungen und begriff die wycliffitische Lehre gar begierlich, und damit vexierte und behelligte er die deutschen Meister in der Hoffnung, die Deutschen würden so geschändet von der Schule lassen. Als aber solches nicht vonstattengehen konnte, da erlangten sie vom König, dass die Prager Schule in Gestalt und Weise der Pariser regiert werden sollte. In solcher Maß kam die Meisterschaft der Schule aus der deutschen Gewalt. Darum zogen der deutschen Meister und Schüler auf einen einzigen Tag über zweitausend aus Prag hinweg. Über eine kleine Weile folgten ihnen bei dreitausend nach und richteten in der Stadt Leipzig, drei Tagesreisen von Prag gelegen, eine gemeine Schule auf, die dann von Papst Alexander mit Freiheiten begabt und bestätigt und durch die durchlauchtigen Herzöge zu Sachsen begnadet und mit Gebäuden geziert wurde. Also regierten die Böhmen ihre Schule nach ihrem Willen, und Johannes Hus war ihr Haupt. Als nun derselbe Hus meinte, dass er bei den Böhmen Glauben genug gewonnen hätte, da fing er an, das Gift, das er zuvor heimlich geschluckt hatte, öffentlich auszuschütten und sich der wycliffitischen Bücher und Lehre zu gebrauchen, vorgebend, dass alle Wahrheit in denselben Büchern begriffen wäre. Und sagte oft in seinen Predigten, dass er nach seinem Tod gern dorthin wollte fahren, wohin Wycliffes Seele gekommen wäre, den er dann nicht zweifelte, einen guten und des Himmels würdigen Mann gewesen zu sein.