Sechstes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
Das sechst alter Johannes hus IOhannes geporn auß eim dorff genant hus dz souil ist als gans. wz ein scharpfsinnig vnd redper mensch. der seinen lust in verschrenckten reden vnd frembden fuenden suchet. Derselb Johannes hus vnderfieng sich der Wickleffischen irrigen lere. vnnd het Jheronimum den redsprechigen menschen zu eim iunger. Nw begeret kaiser Sigmund in dem concili zu Costnitz mittel zesuchen durch die die ketzerey zu beheim abgestelt werden moecht. dem nach warden dieselben Johannes hus vnnd Jheronimus (als die gelertisten in dem koenigreich Beheim. vnnd als fuersten derselben ketzerey) in das concili gefordert. die komen in fuersatz andere zeleren. aber nit gelert zewerden. vnd warden in versammlung der veter gehoert vnd von vil doctoren vnd lerern gotlicher Jheronimus ein ketzer vnnd menschlicher schrift vmb iren irrthumb gestraft mit anzaigung das ir lere wider das goetlich gesetze vnnd wider guot sytten wer. vnnd mit vermanung sichselbhs nicht mer verstendiger den die kirchen zeachten irer frembden irrung abzesteen vnd ire synnschicklichkeit vnd gemueete mit der wickleffischen vnsinnigkeit nicht zebeflecken vnd sich in lerung vnd nicht in verkerung des volcks zeueben damit moechten sie vor got vnd seiner streyttenden kirchen zu hoher wirdigkeyt komen. aber die verstockten behem bliben in irem fuersatz vnd sprachen sie werñ nachfolger des heilligen euangelij vnd iunger cristi. vnd die roemisch kirch wer weyt von der lere vnd satzung der appostel abgetretten. dann sie suechet reichthuemer vnnd wol lustperkeit vnd begeret herrschung vnd zeitlicher ere vnd nereten hund vnd pferde vnd verzereten vnkeueschlich der kirchen gueeter die den armen cristi zustuenden. Als nw die foerdersten des concilis die verstockung vnd vnwandelpere gemueet der verlornen menschen merckten das die fawln glidere nicht zehailn wern auff das dann der vbrig leichnam nicht vergiftet wuerde so wardt mit vrtail erkant sie als verachter der kirchen lere zeuerprennen. Demnach wardt Johannes erstlich. vnd darnach vber. tag der Jheronimus. nach dem er nit widerkern wolt verprennt. vnnd ire aschen (das die die behem nit nemen) in den see geworffen. Aber ire iunger brachten von dem erdpodem do die verprennt warñ erden in beheim. die hielten die ketzer als ein heylthumb. Dieselben Johannes vnd Jheronimus werden bey den beheim fuer heillig martrer geeret vnd nichts mynder dann wie Petrus vnd Paulus bey den roemern gehalten. vnd die ketzer in beheim halten inen alle iar ierlich einen hohzeittlichen tag. Johannes rockzan IOhannes rockzan von dem stettlein Rochezana. von dannen er auß nydern vnd nit fast reichen eltern geporn ist also genant. kome gein Prag. daselbst lernet er petlende die ersten zwu freyen kuenst. darnach wardt er eins edeln zuchtmaister. vnd nach dem er tueglicher synne vnd redper was do wardt er in das collegium der armen auf genomen. vnd hoeret Jacobellum den ketzer. Darnach wardt er zu briester geweyhet vnd nachfolgend vnder der behmischen botschaft. die das concili zu Basel daselbsthin gefordert het mit dreyhundert pferden geschickt. Als aber darnach kaiser Sigmund zu Prag am marckt zu gericht saße do veriahe diser Rockzan mit vier briestern von wegen der gantzen pfafheit der roemischen kirchen gehorsam zelaysten. darauff wardt er durch die legaten des concili vomb fluoch vnd pann entledigt vnd in die kirchen gefueert. aber er blib seiner trewlosigkeit vnuergessen. dann als er mess gehalten het do fordert er einen layen dem raichet er das sacrament auß den kelch wiewol ime einer der legaten auß dem concili saget das ime solchs nit zymmet. Mit solcher irrung kome er zu alter vnd starb darinn. Leonhardus aretinus LEonhardus aretinus ein fast treffenlicher philozophus. redner. vnd bewerter gschihtbschreiber hat diser zeit gereichßnet vnd das secretariambt der bebst Jnnocentij des sibenden. Gregorij des. xij. Alexandri. vnd Johannis des dreyundzwentzigisten bis auff das concili zu Costnitz in großen trewen vnd glawben gehabt. Darnach wardt er ein cantzler zu florentz. Vnder den beruembten mannen ist er von schicklichkeit vnd treffenlichkeit wegen seins gerichts ist er vber sie alle zeerheben. vnd wiewol er mit vil sachen vnd gescheften beladen was. so hat er doch als ein hohgelerter kriechischer vnd lateinischer zungen nicht allain vil kriechischer schriften in das latein gebracht. sunder auch fuersichselbs auß seiner hohen synnschicklichkeit vnnd erleuechten verstentnus gar vil schriften guots loeblichs vnd tapffers gedichts begriffen vnnd hinder ime gelassen. Auß dem allen die tueglichkeit vnd kraft seiner geschicklichkeit vnd hohuerstendigkeit gemerckt wirdt. Er starb nach der gepurt Cristi. iar. vnnd seins alters im. iar. der werlt Blat CCXLII Pogius florentinus POgius florentinus ein fast wolgesprecher redner vnnd ein wolgeuebter schreiber vnd tichter der bebstlichen brieff ist zu diser zeit von sundrer seiner schriftlichen weißheit vnd zierredens wegen zu rom vnd zu Costnitz in dem concili vnd auch an andern enden in großer achtwirdigkeit gehalten worden. vnd hat (dieweil er in dem selben concili was) den alten maisterlichen zierredner Quintilianum. der gar verlorn was in eim closter bey Costnitz wider gefunden. Diser Pogius wardt von seiner kuenstlichen schriftlichen weißheit wegen (als er .xl. iar an dem roemischen hoff gewonet het) von den florentiner zu inen gefordert. erlichen empfangen vnnd erlich gehalten. Er hat auß seiner geschicklichkeit vil schoener getichte. auch ein buch der sendbrieff. vnnd ein buoch hoeflicher lechterlicher geschihten vnd fabel. vnd ettliche kriechische schriften lateinisch gemacht. GVasparinus bergomensis auß ein doertlein Barziza geporn ein hohberuembter grammaticus vnd tichter oder zierredner diser zeit zu venedig wesende hat die lateinischen schrift (die schier halb todt was) wider aufferweckt vnd daselbst zu Venedig von lobs vnd preyß wegen seiner kunst vil iunger zu ime gezogen vnd kuenstreich gemacht. als hertzog philipsen zu mayland diss mans ruom anlanget do forderet er ine von Padua vnd Venedig zu ime in sein hertzogthumb zekomen. Diser Guasparinus hat auch ettliche bueecher Ciceronis die verlorn waren wider auff die pan gepracht vnd dieselben erstattet. vnd gar schoener lieplicher rede vnd epistel hinder ime gelassen. DEßgleichen hat auch Cristoferus barzizius ein artzt hohberuembt vnd namhaftig als ein gelert man etlich schriften gemacht vnd hinder ime gelassen. Antonius de butrio ein iurist ANtonius de butrio von bononia ein hohgelert man vnd heilligs lebens beruembt hat diser zeit vor andern schoene außlegung vber die gaistlichen recht geschriben vnnd auch zway register zu dem werltlichen vnnd gaistlichen rechten gehoerende gesammelt vnd vil ratschlege gemacht. FRanciscus zabarella von Padua ein cardinal vnd in gaistlichen rechten ein hohgelert man hat diser zeit vil vber die gaistlichen recht zu erklerung derselben geschriben vnd andere gedechtnußwirdige ding gesammelt. Raphael fulgosus von placencia ein fuertreffenlicher rechtgelerter man hat diser zeit auch vil zu ercklerung der werltlichen recht gehoerende geschriben. Deßgleichen hat auch gethan sein zeytgenoß Raphael cumanus. ein hohgelert man werltlicher rechte. JOhannes de ymola ein sunder fuernamer doctor beder recht hat diser zeit nit allain vber die gaistlichen sunder auch vber die werltlichen recht vil treffenlicher ding geschriben. Jacobus de forliuio JAcobus der forliuio ein treffenlicher artzt hat diser zeit geplueet. vnd (als sie sagen) alle naturlich maister vnd ertzt vbertroffen. vnd auß seiner fuertreffenden hohsynnigkeit vil vnd mancherlay schriften zu erklerung vnnd außlegung der bueecher der alten ertzt begriffen. HVgo von Senis ein namhaftiger artzt sol nach dem benanten Jacobo an synnschicklichkeit vnd in kunst der ertzney also begnadt gewesen sein dz er alle die die vor ime zu dem ethrurischen land gereichßnet hetten vbertroffen hab. Er hat auch vber der alten ertzt bueecher geschriben vnd fast nuetzliche ratschleg hinder ime gelassen. ABbas siculus hat dise zeit auch mit seiner schriftlichen weißheit vnd kunst erleuechtet vnd als ein hohgelert man gaistlicher recht dasselb recht zu Sena offenlich gelesen vnd geleret. vnd auß seiner erleuechten verstentnus vil treffenlicher erklerung der bueecher des gaistlichen rechtens beschriben vnd vil ratschleg gemacht. Barbara kaiser Sigmunds gemahel BArbara kaiser Sigmunds gemahel ein grefin von Cili gedachte ir yetzo in irem alter nach irs gemahels tod ein newe gemahelschaft fuerzenemen. aber sie ward nach absterben desselben irs gemahels mitsambt seinem gestorben leichnam als ein erbermdlichs anschawen vnd sunderliche warnung vnnd ebenpild aller menschen gefangen gefueert. Die trawrigen hungern liefen entgegen nymant mocht sich auß newigkeit solcher kleglicher ding vor waynen enthalten. Hie bewaynten sie den todt des koenigs. dort hetten sie mit der gefangnen koenigin erbermdnus vnd mytliyden. Als aber die koenigin ledig ward do kome sie in behmerland. alda veraltet sie in vnzuechtiger vermischung. Sie was des geschlechts vnd der gepurt edel. vnnd irs lebens verlewmt vnd vol argkwons. Sie fiel in ein solche absynnige plinthait das sie die heilligen iunckfrawen die von cristo wegen den todt gelidden hetten offenlich thoerin vnd nerrin hieß Vnd saget das nach disem leben kein anders leben wer. vnd das leib vnd sele miteinander stuerbe. Diss schentlich boßhaftig weib wardt nach irem vnseligen tod der pestilentz von den grewlichen hussischen briestern gein Prag gefueert vnnd alda bey irem heylthumb in den koenigclihen begrebnussen bestattet. dann nichtz ist in beheim vnerlawbt. Diss was ein weib vnerschoepflicher flaischgirigkeit vnd ein vbelstinckends fass aller laster.
Das sechste Zeitalter. Johannes Hus, geboren aus einem Dorf namens Hus, was so viel wie „Gans“ bedeutet, war ein scharfsinniger und redegewandter Mensch, der seine Freude an verschlungenen Reden und fremden Erfindungen suchte. Derselbe Johannes Hus nahm sich der irrtümlichen Lehre Wickliffs an und hatte Hieronymus, den redegewandten Mann, zum Jünger. Nun begehrte Kaiser Sigismund im Konzil zu Konstanz Mittel zu suchen, durch die die Ketzerei in Böhmen abgestellt werden könnte. Danach wurden dieselben Johannes Hus und Hieronymus (als die gelehrtesten im Königreich Böhmen und als Fürsten derselben Ketzerei) in das Konzil gefordert. Sie kamen in der Absicht, andere zu lehren, aber nicht, um belehrt zu werden. Und sie wurden in der Versammlung der Väter gehört und von vielen Doktoren und Lehrern der göttlichen und menschlichen Schrift wegen ihres Irrtums bestraft, wobei Hieronymus als Ketzer bezeichnet wurde, mit dem Hinweis, dass ihre Lehre wider das göttliche Gesetz und wider gute Sitten sei, und mit der Ermahnung, sich selbst nicht für verständiger als die Kirche zu halten, von ihren fremden Irrtümern abzulassen und ihren Verstand und ihr Gemüt nicht mit der wickliffschen Unsinnigkeit zu beflecken und sich in der Lehre und nicht in der Verführung des Volkes zu üben, damit sie vor Gott und seiner streitenden Kirche zu hoher Würdigkeit gelangen könnten. Aber die verstockten Böhmen blieben bei ihrem Vorsatz und sprachen, sie seien Nachfolger des heiligen Evangeliums und Jünger Christi, und die römische Kirche sei weit von der Lehre und Satzung der Apostel abgetreten. Denn sie suche Reichtümer und Wollust, begehre Herrschaft und zeitliche Ehre, und nähre Hunde und Pferde und verzehre unkeusch die Güter der Kirche, die den armen Christi zustünden. Als nun die Vordersten des Konzils die Verstockung und das unwandelbare Gemüt der verlorenen Menschen merkten, dass die faulen Glieder nicht zu heilen wären, damit dann der übrige Leib nicht vergiftet würde, so wurde mit Urteil erkannt, sie als Verächter der Kirchenlehre zu verbrennen. Demnach wurde Johannes zuerst und danach, einen Tag später, Hieronymus, nachdem er nicht umkehren wollte, verbrannt. Und ihre Asche (damit die Böhmen sie nicht nehmen) in den See geworfen. Aber ihre Jünger brachten von dem Erdboden, wo sie verbrannt waren, Erde nach Böhmen. Die Ketzer hielten diese als ein Heiligtum. Dieselben Johannes und Hieronymus werden bei den Böhmen für heilige Märtyrer geehrt und nicht weniger als Petrus und Paulus bei den Römern gehalten. Und die Ketzer in Böhmen halten ihnen jedes Jahr einen feierlichen Gedenktag. Johannes Rokycana, von dem Städtlein Rokycany, von wo er aus niederen und nicht sehr reichen Eltern geboren ist, so genannt, kam nach Prag. Daselbst lernte er bettelnd die ersten zwei freien Künste. Danach wurde er Erzieher eines Edlen. Und nachdem er tugendhaften Sinnes und redegewandt war, da wurde er in das Kollegium der Armen aufgenommen und hörte Jacobellus den Ketzer. Danach wurde er zum Priester geweiht und nachfolgend unter der böhmischen Botschaft, die das Konzil zu Basel dorthin gefordert hatte, mit dreihundert Pferden geschickt. Als aber danach Kaiser Sigismund zu Prag am Markt zu Gericht saß, da versprach dieser Rokycana mit vier Priestern im Namen der gesamten Priesterschaft, der römischen Kirche Gehorsam zu leisten. Daraufhin wurde er durch die Legaten des Konzils vom Fluch und Bann entledigt und in die Kirche geführt. Aber seine Treulosigkeit blieb unvergessen. Denn als er die Messe gehalten hatte, da forderte er einen Laien, dem reichte er das Sakrament aus dem Kelch, wiewohl ihm einer der Legaten aus dem Konzil sagte, dass ihm solches nicht ziemte. Mit solchem Irrtum kam er zu Alter und starb darin. Leonardo Bruni, ein sehr trefflicher Philosoph, Redner und bewährter Geschichtsschreiber, hat zu dieser Zeit gewirkt und das Sekretariat der Päpste Innozenz des Siebten, Gregor des Zwölften, Alexander und Johannes des Dreiundzwanzigsten bis auf das Konzil zu Konstanz in großer Treue und Glauben innegehabt. Danach wurde er Kanzler zu Florenz. Unter den berühmten Männern ist er wegen der Geschicklichkeit und Trefflichkeit seines Urteils über sie alle zu erheben. Und wiewohl er mit vielen Sachen und Geschäften beladen war, so hat er doch als ein hochgelehrter der griechischen und lateinischen Zunge nicht allein viele griechische Schriften ins Lateinische gebracht, sondern auch für sich selbst aus seiner hohen Verstandesgabe und erleuchteten Erkenntnis sehr viele Schriften guten, lobenswerten und tapferen Inhalts verfasst und hinterlassen. Aus all dem wird die Tugend und Kraft seiner Geschicklichkeit und hohen Verständigkeit erkannt. Er starb nach Christi Geburt im Jahre [fehlt] und im [fehlt] Jahre seines Alters. Blatt 242. Poggio Bracciolini, ein sehr wortgewandter Redner und ein wohlgeübter Schreiber und Dichter der päpstlichen Briefe, ist zu dieser Zeit wegen seiner besonderen schriftlichen Weisheit und Zierreden in Rom und zu Konstanz im Konzil und auch an anderen Orten in großer Achtung gehalten worden. Und hat (wiewohl er in demselben Konzil war) den alten meisterlichen Zierredner Quintilian, der ganz verloren war, in einem Kloster bei Konstanz wiedergefunden. Dieser Poggio wurde wegen seiner kunstvollen schriftlichen Weisheit (als er vierzig Jahre am römischen Hof gewohnt hatte) von den Florentinern zu ihnen gefordert, ehrenvoll empfangen und ehrenvoll gehalten. Er hat aus seiner Geschicklichkeit viele schöne Gedichte, auch ein Buch der Sendbriefe und ein Buch höflicher, heiterer Geschichten und Fabeln, und etliche griechische Schriften lateinisch gemacht. Gasparino Barzizza, aus einem Dörflein Barzizza geboren, ein hochberühmter Grammatiker und Dichter oder Rhetoriker, zu dieser Zeit in Venedig weilend, hat die lateinische Schrift (die schier halb tot war) wieder auferweckt und daselbst zu Venedig wegen des Lobes und Preises seiner Kunst viele Jünger zu sich gezogen und kunstfertig gemacht. Als Herzog Philipp von Mailand der Ruhm dieses Mannes anlangte, da forderte er ihn von Padua und Venedig zu sich in sein Herzogtum zu kommen. Dieser Gasparino hat auch etliche Bücher Ciceros, die verloren waren, wieder auf den Weg gebracht und dieselben wiederhergestellt und sehr schöne, liebliche Reden und Episteln hinterlassen. Desgleichen hat auch Cristoforo Barzizza, ein hochberühmter und namhafter Arzt, als ein gelehrter Mann etliche Schriften gemacht und hinterlassen. Antonio de Butrio, ein Jurist, von Bologna, ein hochgelehrter Mann und berühmten heiligen Lebens, hat zu dieser Zeit vor anderen schöne Auslegungen über das geistliche Recht geschrieben und auch zwei Register, die zum weltlichen und geistlichen Recht gehören, gesammelt und viele Ratschläge gegeben. Francesco Zabarella von Padua, ein Kardinal und in geistlichen Rechten ein hochgelehrter Mann, hat zu dieser Zeit viel über das geistliche Recht zur Erklärung desselben geschrieben und andere denkwürdige Dinge gesammelt. Raffaele Fulgosio von Piacenza, ein vortrefflicher Rechtsgelehrter.