Sechstes Alter · Nürnberg 1493, Hartmann Schedel, Übersetzung Georg Alt, Druck Anton Koberger
Das sechst alter Linea der bebst // Pius der ander Jar der werlt .vim.vic.lvii.Jar Cristi .im.iiiic.lviii. Pius der ander dauor Eneas picolhomineus genant ein Walh von Senis. nach dem vater vormals Siluius zugenambt ist in disem iar am .xx. tag des monats Augusti mit gemayner wale aller cardinel zu babst erkorn. ein man alles lobs wirdig. redper. wolgesprechig vnd sunderlicher kluogheit vnd werltgescheydigkeit. der nicht zu der mueeßigkeit sunder zu handlung großer ding gefordert wardt dann erstlich hat er die grammaticam. darnach die poetrey vnnd nachfolgennd die kunst des zierredens gelernet vnd dieselben also synnreichlichen begriffen das er in kuertze vil lateinischer schoener getichte machet. Zu letst ergabe er sich auf die lernung der werltlichen kaiserlichen recht. Darnach kome er erstlich mit Dominico capranicio. vnd nachfolgend mit Bartholomeo dem Nouariensischen bischof. vnd nach ime mit Nicolas dem cardinal des heilligen creuetzs gein Basel. vnd wardt alweg bey allermenigclichem in eren gehalten. In demselben concili was er ein schreiber vnd ein rechtfertiger der bebstlichen brieff. vnd tet darinn vil rede. vnd wardt von des concili wegen offt in botschafften gepraucht. vnd zu letst zu Friderichen dem roemischen koenig von babst Felice gesendt. bey dem er dann sein befolhne werbung also synnschicklich handlet das ine der koenig mit einer poeten kron begabet vnd zu eynem prothonotari. vnnd darnach zu einem ratgeben auffname vnnd seins rats in schweren tapffern sachen pflage. Darnach als babst Nicoulas erkorn wardt vnd der bischoff zu Triest starb do wardt diser Eneas vnwissende von dem babst vnd roemischen koenig zu demselben bistthumb gefuerdert. vnd darnach von babst Calixto in die zal der cardinel genomen. vnd zu letst nach absterben Calixti babst erwelet. Nach empfengknus der bebstlichen kron hat er sich gantzen zu versorgknus gemayns cristenlichs stands gekeret. vnd hertzog Sigmunden zu oesterreich von handlung wegen wider einen cardinal geuebt schwerlich verpannet. Die ertzbischofe zu Mayntz vnd zu Beneuentan abgesetzt. vnd weder koenigen noch voelckern auß forcht oder geitzigkeit ichtzit verlihen. Katherinam von Senis in die zal der heilligen iunckfrawen Cristi geschriben. die fuergenomen satzungen in Franckreich abgestelt. ettliche ertzgruoben bey Tolpham angerichtet. Zwischen dem koenig Ferdinandum vnd Sigismundum malatestam einen anstall gemacht. darumb das man dest sichrer gein Mantua (daselbsthin er ein gemaine versammlung der cristen fuergenomen het) komen moecht. also zohe diser Pius mytten in dem wintter von Rom auß vnd kome gein Mantua. Daselbst ward in versamlung vil fueersten vnd sendbotten mit gemaynem beschluoß ein heerzug wider die Tuercken angeschlagen. Diser babst hat nicht allain zu Rom sunder auch zu Senis vil schoener namhaftiger gepew auffgerichtet. Er was ein mensch gar messigs lebens. vnmueessiger zeit. kurtzer person. vor vnd ee der iar groloecket. altgestalts antlitzs. in dem angesyht ein ernstlichkeit mit leichtlichkeit gemassigt erzaigende. in zierlichkeit des leibs mittelmassig von natur starcks leibs. den doch die lange wallunge vnd stettige arbait vermueedeten zusambt der husten. stayn vnd podagra damit er offt gepeynigt wardt. Er machet .xii. cardinel in seinem babstthumb. Zu letst starb er zu Ancona am fieber. im sechsten iar seins babstthumbs vnd wardt sein leichnam gen rom gefueert vnd daselbst in sant Peters kirchen bestattet. Paulus der ander Jar der werlt .vim.vic.lxiii.Jar Cristi im.iiiic.lxiiii. Paulus der ander ein Venediger vormals Petrus barbo genant des babsts Eugenii schwester sun ein cardinal sancti marci ward in disem iar am letsten tag des monats Augusti babst erkorn ein großer herrlicher vnd kuenmueetiger man Dieweil er iung was do name er ime fuer kawffmanschaft zetreiben. die dann zu venedig in achtperkeit ist. also wardt ime verkuendet wie seiner muoter bruder Gabriel zu babst erwelt vnd Eugenius genant worden wer do verzohe er auß vermanung seins bruders Pauli barbi. vnd begabe sich (wiewol yetzo gewachßner) auslernung der schrift. darnach ward er von seiner muoter bruder Eugenio von einem stand in den andern vnd zu iungst zu eim cardinal gefuerdert. Er was von natur ein gueetig vnd holdselig man vnd ward also nach absterben Pii an sein stat genomen. Er was zu versammlung des gelts also geflißen das er schier alweg die pfruend vnd bistthumb den ihenen befalhe die ein fayls ambt hetten dauon ein gabe entsteen moecht. Aber solch gelt geprauchet er auch zu zeiten zu miltigkeit. dann er halffe gar gern den armen cardineln. bischoffen. duerftigen edellewten. iunckfrawen. wittiben. vnnd krancken. So verfueget er auch das das getrayd vnd andere zu der narung gehoerende ding zu Rom baßfayler dann vor gefunden warden. Er richtet zu Rom vil scheinperer vnd herrlicher gepew auff vnd wardt auch fuer einen gerechten vnd mylten vnd stoltzen vnd schwern man geachtet. der dann die geregelten chorherren die auß der werlt Blat CCLI sant Johanns laterano vertriben warden wider eingesetzet. Als diser Paulus koenigs Georgen trewlosigkeit erkennet do raytzet er die teuetschen vnd die Hungern wider ine. Diser Paulus hat mit babstlichem wesen vnnd geprengk seine vorfaren vbertroffen. vnd zu seinem babsthuot vil koestlichkeit an edelm gestayn vnd perlein erzeuegt. vnd in seiner babstlichen wirdigkeit .x. cardinel gemacht. Als er ime fuergenomen het lang zeleben do starb er im iar vnßers hayls .M.cccc.lxxi. in dem monat Julio in der andern stund der nacht als er desselben tags froelich ein versammlung vnd frewdenreichlich das nachtmal genomen het am schlag in dem sybenden iar seins babstthumbs. Er het grossen lust pfeben oder milawn. krebs. gefuelte kuechlein vnd visch zeessen dauor ime (als man maynet) der schlag koeme. dann als er in der nacht starb do het er in dem tag dauor zwen große milawn geessen Dess tags darnach wardt sein leichnam in sant Peters muenster fruee begraben. vnnd der babstlich stuol feyret deßmals newn tag. Antoninus ertzbischoff zu Florentz Antoninus ein ertzbischoff zu Florentz ein vater prediger ordens ettwen ein verhoerer der rechtlichen sachen vnd hendel zu Rom ein man heilligs lebens vnd guoter sytten vnd der heilligen schriften zumal hohgelert ist diser zeit von seiner schriftlichen weißheit wegen bey den walhen in großem preyss. ruom. lob vnd achperkeit gewesen: der dann seinen nachkomen gelassen hat vil vnd grosse bueecher mit großer arbait vnd langer erklerung erzeuegt. vnder denen ist ein schoene treffenliche summa die fell des gewissens beruerende den briestern dienstlich vnd nottuerftig. Er hat auch vil gschihtbueecher zu vnderrichtung der toedlichen gesammelt. Zu letst starb er nach der gepurt Cristi .M.cccc.lix. iar. in dem monat des mayen nit on großen wone der heilligkeit an vil wunderwercken scheinnende. vnd sein leichnam ward auß der bischoflichen behawßung in sant Marxen closter seins ordens mit grosser erwirdigkeit getragen. Borsius ferrariensis Borsius marggraff vnd erster hertzog zu Ferraria Leonelli des marggrafen bruoder vnd Nicolai estensis sun hat nach absterben Leonelli seins bruders dz Ferrariensisch marggrafthumb eingenomen vnd .xxii. iar geherrscht. dann er wz ein man guoter synnschicklichkeit. keiner arglistigkeit noch betrieglicher scheinlichkeit. seine wort waren vol weyßheit vnd seine werck tapffer vnd herrlich Als kaiser Friderich zu disem Borsio kome vnd diss menschen herrlichkeit vnd großmueetigkeit sahe do machet er ine (als hieuor gemeldt ist) der stett Murine vnd Regii zu einem hertzogen darzu auch diser Borsius vber vil iar von babst Paulo bestettigt wardt. Als aber Nicolaus sein vater dise vnd andere suen auß zuweybern geporn het vnd alt worden was do gepare er auß einer eelichen frawen zwen andere suen. nemlich Herculem vnd Sigismundum. die ließe er nach ime erben der herrschaft vnder der pflegnus vnd vormundschaft Leonelli seins bruders. der dieselben gein Neapolis verschicket vnd alle herrschaft besaße. vnd allain einen sun Nicolaus genant het. Vnlang nach desselben gepurt starb sein vater. vnd nach dem der sun Nicolaus nochmals zu der regirung vngeschickt was do gelanget die herrschung an disen Borsium mit dem geding das nach seim absterben die herrschaft an Nicolaum gelangen solt. Als nw Borsius in das fuerstenthumb kome do forderet er Herculem vnd Sigismundum wider anhayms vnnd liebet sie vnnd auch Nicolaum als sein suene. Diser Borsius was goetlicher vnd menschlicher schrift hohgelert vnnd ein liebhaber gelerter mann. vnd pawet ein weitberuembs cartheueser closter von grund auff. vnnd starb im .xxii. iar seiner herrschung. Ferdinandus Ferdinandus des namens der ander des koenigs Alphonsi sun auß eim zuweib hat diser zeit nach absterben seins vaters in kraft desselben seins vaters geschefts vnd testaments das Neapolitanisch koenigreich erblich erobert. Aber nach dem der koenig Alphonsus on eelichen leiplichen mans erben abgieng vnd dasselb koenigreich deßhalb als ein lehen dem roemischen babstlichen stuol haym gefallen geachtet ward so vnderstuonnd sich babst Calixtus dasselb mit waffen zeerfordern. aber Calixtus starb vnder denselben lewfften. vnd Ferdinandus erlanget nachfolgend darueber bestettigung von babst Pio wider der Gallier willen. Nach fridsamer erobrunng vnd besitzung des koenigreichs hat er vil feynd darnach in krieg ernydergelegt vnd mit hilff vnd fuerderung des babsts Johannem den Andegauiensischen hertzogen den sun Renati auß apulia veriagt. vnd nach absterben babsts Pii mit Paulo vnnd andern seinen nachkomen feintschaft gehabt vnd sich mit den venedigern von des koenigreichs zu Cipern wegen bekrieget. vnd (als man sagt) die Tuercken wider die Venediger erweckt. Dem nach befrideten sich die Venediger mit den Tuercken vnd kereten sich mit heereßkraft gegen disem Ferdinandum vnd drungen ime Hydruntum die welschen meer statt ab.
Das sechste Zeitalter. Linie der Päpste. Pius der Zweite. Jahr der Welt 7557. Jahr Christi 1458. Pius der Zweite, zuvor Enea Silvio Piccolomini genannt, ein Italiener aus Siena, nach seinem Vater vormals Silvius genannt, wurde in diesem Jahr am 20. Tag des Monats August mit allgemeiner Wahl aller Kardinäle zum Papst erwählt. Ein Mann, der allen Lobes würdig war, redegewandt, wohlgesprechig und von besonderer Klugheit und Weltgewandtheit. Er wurde nicht zur Müßigkeit, sondern zur Handlung großer Dinge berufen, denn erstens hatte er die Grammatik, danach die Poesie und anschließend die Kunst der Zierreden gelernt und diese so sinnenreich begriffen, dass er in Kürze viele lateinische, schöne Gedichte verfasste. Zuletzt ergab er sich der Lehre des weltlichen kaiserlichen Rechts. Danach kam er zuerst mit Domenico Capranica und anschließend mit Bartolomeo, dem Bischof von Novara, und nach ihm mit Nikolaus, dem Kardinal des Heiligen Kreuzes, nach Basel und wurde stets bei jedermann in Ehren gehalten. In demselben Konzil war er ein Schreiber und ein Rechtfertiger der päpstlichen Briefe und hielt darin viele Reden und wurde vom Konzil wegen oft in Botschaften gebraucht und zuletzt zu Friedrich, dem römischen König, von Papst Felix gesandt. Bei diesem handelte er dann sein ihm anvertrautes Anliegen so geschickt, dass ihn der König mit einer Poetenkrone begabte und zu einem Protonotar und danach zu einem Ratgeber aufnahm und seinen Rat in schweren, tapferen Sachen pflegte. Danach, als Papst Nikolaus erwählt wurde und der Bischof von Triest starb, da wurde dieser Enea unwissend von dem Papst und römischen König zu demselben Bistum befördert und danach von Papst Calixtus in die Zahl der Kardinäle aufgenommen und zuletzt nach dem Ableben Calixtus' zum Papst erwählt. Nach Empfang der päpstlichen Krone hat er sich ganz der Versorgung des gemeinsamen christlichen Standes zugewandt und Herzog Sigmund von Österreich wegen einer Handlung wider einen Kardinal schwerlich verbannt. Die Erzbischöfe zu Mainz und zu Benevent hat er abgesetzt und weder Königen noch Völkern aus Furcht oder Geizigkeit irgendetwas verliehen. Katharina von Siena in die Zahl der heiligen Jungfrauen Christi geschrieben. Die vorgenommenen Satzungen in Frankreich abgestellt. Etliche Erzgruben bei Tolfa eingerichtet. Zwischen dem König Ferdinand und Sigismondo Malatesta eine Vereinbarung getroffen, damit man desto sicherer nach Mantua (dorthin hatte er eine gemeinsame Versammlung der Christen vorgenommen) kommen könnte. Also zog dieser Pius mitten im Winter von Rom aus und kam nach Mantua. Daselbst wurde in Versammlung vieler Fürsten und Sendboten mit gemeinsamem Beschluss ein Heerzug wider die Türken angeschlagen. Dieser Papst hat nicht allein zu Rom, sondern auch zu Siena viele schöne, namhafte Gebäude aufgerichtet. Er war ein Mensch gar mäßigen Lebens, unmäßiger Zeit, kurzer Person, vor und ehe der Jahre ergrauet, altgestalteten Antlitzes, in dem Angesicht eine Ernstlichkeit mit Leichtigkeit gemässigt zeigend, in Zierlichkeit des Leibes mittelmäßig, von Natur starken Leibes, den doch die lange Wallung und stetige Arbeit ermüdeten, zusammen mit dem Husten, Stein und Podagra, womit er oft gepeinigt wurde. Er machte zwölf Kardinäle in seinem Papsttum. Zuletzt starb er zu Ancona am Fieber im sechsten Jahr seines Papsttums und ward sein Leichnam gen Rom geführt und daselbst in Sankt Peters Kirche bestattet. Paulus der Zweite. Jahr der Welt 7563. Jahr Christi 1464. Paulus der Zweite, ein Venezianer, vormals Pietro Barbo genannt, der Schwestersohn Papst Eugens, ein Kardinal von San Marco, wurde in diesem Jahr am letzten Tag des Monats August zum Papst erwählt, ein großer, herrlicher und kühnmutiger Mann. Dieweil er jung war, da nahm er sich vor, Kaufmannschaft zu treiben, die dann zu Venedig in Achtbarkeit ist. Also ward ihm verkündet, wie seiner Mutter Bruder Gabriel zu Papst erwählt und Eugenius genannt worden wäre. Da verzog er aus Ermahnung seines Bruders Paolo Barbo und begab sich (obwohl jetzt gewachsen) zur Erlernung der Schrift. Danach ward er von seiner Mutter Bruder Eugen von einem Stand in den anderen und zu jüngst zu einem Kardinal befördert. Er war von Natur ein gütiger und holdseliger Mann und ward also nach Absterben Pius' an seine Statt genommen. Er war zur Versammlung des Geldes also beflissen, dass er schier allweg die Pfründen und Bistümer denjenigen befahl, die ein feiles Amt hatten, davon eine Gabe entstehen mochte. Aber solch Geld gebrauchte er auch zu Zeiten zu Milde, denn er half gar gern den armen Kardinälen, Bischöfen, bedürftigen Edelleuten, Jungfrauen, Witwen und Kranken. So verfügte er auch, dass das Getreide und andere zur Nahrung gehörende Dinge zu Rom besserfeiler als zuvor gefunden wurden. Er richtete zu Rom viel scheinbarer und herrlicher Gebäude auf und ward auch für einen gerechten und milden und stolzen und schweren Mann geachtet, der dann die geregelten Chorherren, die aus der Welt Blatt 251 Sankt Johanns Laterano vertrieben wurden, wieder eingesetzt. Als dieser Paulus Königs Georgs Treulosigkeit erkannte, da reizte er die Deutschen und die Ungarn wider ihn. Dieser Paulus hat mit päpstlichem Wesen und Prunk seine Vorfahren übertroffen und zu seinem Papsthut viel Köstlichkeit an edlem Gestein und Perlen erzeugt und in seiner päpstlichen Würdigkeit zehn Kardinäle gemacht. Als er sich vorgenommen hatte, lange zu leben, da starb er im Jahr unseres Heils 1471 im Monat Juli in der zweiten Stunde der Nacht, als er desselben Tags fröhlich eine Versammlung und freudenreichlich das Nachtmahl genommen hatte, am Schlag im siebten Jahr seines Papsttums. Er hatte großen Lust, Rüben oder Melonen, Krebse, gefüllte Küchlein und Fisch zu essen, davor ihm (als man meint) der Schlag kam, denn als er in der Nacht starb, da hatte er in dem Tag davor zwei große Melonen gegessen. Des Tags darnach ward sein Leichnam in Sankt Peters Münster früh begraben und der päpstliche Stuhl feierte desmals neun Tage. Antoninus, Erzbischof zu Florenz. Antoninus, ein Erzbischof zu Florenz, ein Pater des Predigerordens, etwann ein Verhörer der rechtlichen Sachen und Händel zu Rom, ein Mann heiligen Lebens und guter Sitten und der heiligen Schriften zumal hochgelehrt, ist dieser Zeit von seiner schriftlichen Weisheit wegen bei den Italienern in großem Preis, Ruhm, Lob und Achtbarkeit gewesen, der dann seinen Nachkommen gelassen hat viel und große Bücher mit großer Arbeit und langer Erklärung erzeugt. Unter denen ist eine schöne, treffliche Summa, die die Fälle des Gewissens berührend, den Priestern dienstlich und notwendig ist. Er hat auch viel Geschichtsbücher zur Unterrichtung der Sterblichen gesammelt. Zuletzt starb er nach der Geburt Christi 1459 im Monat Mai, nicht ohne großen Schein der Heiligkeit an vielen Wunderwerken scheinend, und sein Leichnam ward aus der bischöflichen Behausung in Sankt Marxens Kloster seines Ordens mit großer Ehrwürdigkeit getragen. Borsius von Ferrara. Borsius, Markgraf und erster Herzog zu.