Libro de arte coquinaria · Norditalien · 1465
Brate frische Lorbeerblätter in gutem Fett oder Schmalz. Nimm sie anschließend heraus und lasse sie abtropfen. Bereite die Fritters dann mit einer ähnlichen Teigzusammensetzung zu, wie sie für die Salbeifritters beschrieben wurde.
| Original | Modern / Menge | Wo kaufen | Alternative |
|---|---|---|---|
| fronde de lo lauro | Frische Lorbeerblätter | - | - |
| qualche bon grasso o lardo | Gutes Fett oder Schmalz | Metzger / Supermarkt | Pflanzenöl (z.B. Rapsöl) |
| simile compositione como se disse de la salvia | Fritterteig (siehe Anmerkung) | - | - |
Dieses Rezept verweist auf eine frühere Beschreibung für Salbeifritters, die hier nicht enthalten ist. Typische mittelalterliche Fritterteige basierten auf Mehl, Eiern, Zucker oder Käse und Gewürzen wie Safran. Für eine moderne Annäherung kannst du einen einfachen Pfannkuchenteig verwenden, der mit etwas Zucker und Gewürzen (z.B. Muskat, Zimt) verfeinert wird, oder einen herzhaften Teig mit geriebenem Käse.
Ja, dieses Rezept ist sehr gut für die Lagerküche geeignet. Du benötigst lediglich eine Pfanne und ausreichend Fett zum Frittieren über offenem Feuer oder auf einem Kocher. Der Teig kann vorbereitet mitgebracht werden.
Dieses Rezept stammt aus dem ‚Libro de Arte Coquinaria‘ von Maestro Martino da Como, verfasst um 1465 in Norditalien. Es ist eines der bedeutendsten Kochbücher des 15. Jahrhunderts und bietet Einblicke in die gehobene Küche der Renaissance.
Die Lorbeerblätter werden im Fett gebraten, um ihr Aroma an das Fett abzugeben. Dieses aromatisierte Fett wird dann zum Frittieren der Fritters verwendet, wodurch sie einen subtilen, würzigen Geschmack erhalten. Die Blätter selbst werden vor dem Frittieren des Teiges entfernt.
Lorbeerblätter
Fett oder Schmalz
Zusammensetzung, hier Teigzusammensetzung
Aus unseren ersten Übersetzungen. Dieses Rezept gehört zu unseren früh erschlossenen Texten und wird vielleicht noch einmal überprüft. Wir gehen die Rezepte gelegentlich erneut durch, wenn wir neue Erkenntnisse gewinnen.
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