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Historische Wörterbücher

Gemeinfreie Dialekt-Idiotika, digitalisiert für die Rezept-Übersetzung

Für die Übersetzung unserer mittelalterlichen Rezepte gleichen wir unklare Wörter gegen historische Dialekt-Wörterbücher ab. Zwei davon waren nur in schlechter Qualität digital verfügbar (generische OCR mit dem bekannten Problem, dass das historische lange „ſ" als „f" gelesen wird) - wir haben sie deshalb mit einer auf Fraktur spezialisierten OCR-Engine (Kraken) neu digitalisiert. Da die Arbeit ohnehin gemacht ist und beide Werke gemeinfrei sind, stellen wir die Ergebnisse hier zum Download bereit - falls sie mal jemand anders brauchen kann.

Lizenz: Beide Originalwerke sind gemeinfrei (Autoren 1868 bzw. 1900 verstorben, Schutzfrist seit über 100 Jahren abgelaufen). Die Textdateien sind eine rein maschinelle OCR-Transkription ohne eigene kreative Leistung - auch sie sind damit gemeinfrei nutzbar. Wir bitten um einen Hinweis auf die Quelle bei Weiterverwendung, verpflichtend ist das aber nicht.


Idiotikon von Kurhessen

August Friedrich Christian Vilmar, Marburg/Leipzig 1868. Regionales Dialekt-Wörterbuch für den Raum Marburg/Kassel/Fulda.

Digitalisiert aus einem durchschossenen Exemplar der Bibliothek des Geographischen Instituts Marburg (983 Buchseiten, davon 492 mit Wörterbuch-Druckseiten - die übrigen eingeschossenen Blätter enthalten handschriftliche Notizen früherer Nutzer und wurden nicht transkribiert, da unser OCR-Modell auf Drucktext trainiert ist).

⬇ Download (.txt, 1,6 MB)


Pfälzisches Idiotikon

Georg Autenrieth, Zweibrücken 1899. Regionales Dialekt-Wörterbuch für die Pfalz (linguistisch Teil des rheinfränkischen Dialektraums).

Digitalisiert aus dem vollständigen Scan (Google Books/archive.org), 204 Buchseiten, davon 195 mit Wörterbuch-Inhalt.

⬇ Download (.txt, 262 KB)


Zur OCR-Qualität

Die Kraken-Transkription ist deutlich besser als die vorher verfügbaren generischen OCR-Fassungen, aber nicht fehlerfrei - vereinzelt vertauscht die Engine ähnlich aussehende Buchstaben (z.B. b/d). Wie bei jeder OCR-Digitalisierung eines historischen Drucks gilt: als Lesehilfe und Recherche-Ausgangspunkt nutzen, bei wichtigen Stellen gegen ein Original oder eine gedruckte Ausgabe gegenprüfen.

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