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Vergoldete Marzipan-Sirene (Schauessen)

Das kochbúch der sabina welserin · Augsburg · 1553

DessertNachspeiseLesartViel InterpretationsspielraumAufwändigKorrekturBearbeitungsstand 8/10
Zubereitungszeit240 Min.Portionen1 dekoratives Schaustück (als Tafel-Blickfang für mehrere Gäste)BuchDas Kochbuch der Sabina Welserin (~1553)

Zwei Pfund Mandeln stoßen. Zuvor die Mandeln in kaltem Röhrwasser einweichen, dann herausnehmen und die Haut abziehen, so werden sie schön weiß. In frischem Röhrwasser waschen, danach in einem schönen weißen Tuch abtrocknen. Die Mandeln aufs Feinste stoßen, und sobald die Masse ölig werden will, etwas Rosenwasser daruntergeben, bis sie nicht mehr ölig wird. Ist alles gut zerstoßen, in eine Schüssel geben.

Für die Bindung 2 Maß Röhrwasser in einen Topf geben und 120 g gute Hausenblase hineintun. Nicht ganz ein Seidel einkochen lassen, dann sieht man, ob es genug gestärkt ist. Je nach Bedarf mehr oder weniger Hausenblase zugeben. Sobald die Hausenblase gut aufgelöst ist, ein sauberes Haartuch nehmen, die Mandelmasse hineingeben und mit dem Hausenblasenwasser durchtreiben, bis eine feine, gebundene Mandelmasse entsteht.

Nun die wächserne Form vorbereiten: eine Weile in kaltes Wasser legen, mit einem weichen weißen Tüchlein sauber waschen, dann mit einem sauberen Tuch ganz trocken reiben. Mit einer Feder süßes Mandelöl innen an allen Ecken der Form gut verstreichen, damit sie sich später leichter löst. Das blecherne Einlegestück in die Form legen und darauf achten, dass es genau in die Mitte kommt. Die Form schließen und an allen Fugen gut mit Mandelteig abdichten, damit beim Eingießen nichts herausrinnt. Mit einer groben Schnur die Form fest zubinden.

Die Form danach mit dem Gesicht nach unten schön gerade in einen Metzen Mehl setzen. Die durchgetriebene Mandelmasse in eine Messingpfanne geben und etwa zwei Stunden sieden lassen. Vom Feuer nehmen und abkühlen lassen, bis sie gerade lauwarm ist. Weder heiß noch zu kalt soll sie in die Form gegossen werden, genau richtig temperiert. In die vorbereitete Form gießen und über Nacht stehen lassen.

Am Morgen die Figur vorsichtig aus der Form lösen, ohne sie zu zerbrechen. Von einem Bildschnitzer oder Maler vergolden und fertig ausschmücken lassen. Danach in eine Schüssel setzen und Mandelmilch dazugeben. So hat man ein schönes Schaugericht.

OriginalModernMengenangabeWo kaufenAlternative
2 pfúnd mandel Mandeln 1000 g - -
kalt rerwasser kaltes Röhrwasser - Leitung -
rossenwasser Rosenwasser - Supermarkt (orientalische Abteilung), Online-Gewürzhandel -
2 masß wasser, ain rerwasser 2 Maß (ca. 2 Liter) Wasser 2 l Leitung -
8 lott gútten haúsenblater Hausenblase 120 g Online-Gewürzhandel, Spezialversand für Brauereibedarf Pulvergelatine in ähnlicher Menge, geschmacklich neutraler als Hausenblase
ain siesß mandelell Süßes Mandelöl - Bio-Laden, Reformhaus -
ain metzen mell Mehl - - -
ain mandelmilch Mandelmilch - - -

Welches Gericht ist das? Das ist keine Speise zum Essen im eigentlichen Sinn, sondern ein Schauessen: eine mit Hausenblase gebundene Marzipanmasse, die in eine Wachsform mit Gesichtsrelief gegossen wird - vermutlich zu einer Sirene, wie der Titel und der Hinweis "das Gesicht nach unten" nahelegen. Nach dem Übernacht-Erstarren wird die Figur ausgeformt und von einem Bildschnitzer oder Maler vergoldet und ausgeschmückt. Das Gieß-Verfahren selbst - Form vorbereiten, gießen, ausformen, verzieren - ist die direkte Vorstufe der heute gegossenen Marzipanfigur (etwa der Lübecker Marzipan-Figuren) und, mit anderem Material, der modernen Hohlschokoladenfigur (Osterhase, Nikolaus).

Vergoldung. Der Text nennt für die abschließende Vergoldung weder Materialqualität noch Bindemittel und delegiert den Schritt komplett an einen externen Bildschnitzer oder Maler - das bleibt eine offene Stelle im Rezept.

Praxis. Mandeln in kaltem Wasser einweichen, häuten (dadurch werden sie weiß), abwaschen und trockentupfen, dann fein stoßen - sobald die Masse ölig wird, etwas Rosenwasser untermengen, das verhindert, dass sich beim feinen Stoßen das Mandelöl absetzt. Für die Bindung Hausenblase in Wasser einkochen, bis die Menge merklich reduziert ist (ein einfacher Konzentrationstest für die Gelierkraft), dann die Mandelmasse durch ein Haartuch mit dem Hausenblasenwasser treiben, bis eine glatte, gebundene Masse entsteht. Die Wachsform waschen, trocknen und innen mit Mandelöl als Trennmittel bestreichen, den Blecheinsatz mittig platzieren, die Fugen mit Mandelteig abdichten und die Form mit einer Schnur fixieren. Mit dem Gesicht nach unten in Mehl einbetten, damit sie beim Gießen stabil steht. Die durchgetriebene Mandelmasse etwa zwei Stunden in einer Messingpfanne einkochen, dann abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist - zu heiß beschädigt die Wachsform, zu kalt geliert die Masse vorzeitig. Lauwarm eingießen und über Nacht stehen lassen, am nächsten Morgen die Figur vorsichtig entformen. Für die Vergoldung: Wer die Figur tatsächlich mitessen möchte, verwendet ausschließlich zertifiziertes lebensmittelechtes Blattgold mit einem lebensmittelechten Bindemittel (etwa Eiweiß-Glair oder Gummi arabicum) - oder behandelt die vergoldete Oberfläche von vornherein als rein dekorativ und nicht zum Verzehr gedacht.

Wo bekomme ich Hausenblase?

Hausenblase ist im normalen Supermarkt nicht erhältlich, aber über Online-Gewürzhandel und Spezialversand für Brauereibedarf zu bekommen (sie wurde und wird auch zum Klären von Bier und Wein verwendet). Als moderner Ersatz funktioniert Pulvergelatine in ähnlicher Menge, wobei die Bindekraft und der neutrale Geschmack etwas abweichen.

Ist dieses Rezept für die Lagerküche / das Mittelaltermarkt-Lager geeignet?

Nein, nicht geeignet. Das Rezept verlangt eine individuell gefertigte Wachsform mit Gesichts-Relief, mehrstündiges Sieden, eine Übernacht-Ruhezeit und zuletzt die Nacharbeit durch einen Bildschnitzer oder Maler zum Vergolden - das ist ein Werkstück für die Tafeldekoration, kein Kochrezept, das sich am Feuer nachstellen lässt.

Was bedeuten 'Metzen', 'Lot' und 'Seidel' im Rezept?

Das sind historische Maßeinheiten: ein Lot entsprach etwa 15 Gramm, ein Seidel war ein kleines Flüssigkeitsmaß von grob einem halben Liter, und ein Metzen war ein Getreide- beziehungsweise Mehlmaß, dessen Größe je nach Region stark schwankte. Genaue moderne Umrechnungen sind deshalb nur Näherungswerte.

Was könnte mit 'zerena' im Rezepttitel gemeint sein?

Der Begriff ist nicht eindeutig geklärt. Die naheliegendste Lesart ist eine Verschreibung von 'Sirene' (die mythologische Meerjungfrau), denn im Text wird ausdrücklich erwähnt, dass die Form mit dem Gesicht nach unten gesetzt wird - das setzt eine Figur mit Gesicht voraus, wie sie als Tafel-Schaustück zur Renaissancezeit üblich war.

Aus welcher Zeit und woher stammt dieses Rezept?

Dieses Rezept stammt aus „Das Kochbuch der Sabina Welserin“. Von der Verfasserin selbst 1553 datiertes Kochbuch aus dem Augsburger Patriziat - eines der wenigen frühneuzeitlichen deutschen Kochbücher, das eine Frau als Autorin nennt. Gloning zählt 205 Rezeptnummern, dazu sechs als Sub-Buchstaben gezählte Zweitschriften (1a, 2a, 3a, 7a, 136a, 137a), die im Codex an anderer Stelle stehen als ihre Originale. Handschrift: Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, 4° Cod 137 (XXI + 55 Bl., Register auf Bl. I-XXI, Rezepte ab Bl. 1r).

Vergoldete Marzipan-Sirene (Schauessen) – Originalseite aus Das Kochbuch der Sabina Welserin
Fol. 17 verso, Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, 4° Cod 137 (urn:nbn:de:bvb:37-dtl-0000005911)
Wie man die zerena machen soll @ Land stossen 2 pfúnd mandel, man soll den mandel jn ain kalt rerwasser waichen lassen/ alsdan aúsziechen, wirt er hibsch weisß, vnnd aus ainem rerwasser weschen, darnach abtrickne jn ainem schenen weissen tuch/ darnach stossents aúffs allerklenst, vnnd wan er elig will werden, ain rossenwasser daran, bis er nimer elig wirt/ darnach, wan er gar woll erstossen jst, thent jn/ jn ain schissel/ darúor nempt 2 masß wasser, ain rerwasser, thiets jn ain haffen, thent 8 lott gútten haúsenblater darein, land nit gar ain seidlin ainsieden, so wert jr woll sechen, obs gnúg gesterckt seý, múgt jr mer oder minder dareinthon, darnach die haúsenblater gút jst, nempt ain saúber herin thúch, thent denn mandel darein vnnd treiben jn mit dem vorgemelten wasser durch/ darnach nempt den wexin model vnd leget jn ain weil jn ain kalt wasser vnnd weschet jn saúber/ mit ainem lindin weisen diechlin, darnach dricknen jn sauber mit ainem saubern dúch/ das er gar nit nasß seý, nim darnach ain siesß mandelell, nim ain federlin vnnd bestreichs jnwendig an allen ecklen gantz woll/ das der model dest lieber lasß, thú darnach das blechin ding jn model vnnd hab gut acht/ das es jn die mit dareinkom/ thú den model zú vnnd vermach jn an erttern woll mit mandel/ wan man hineingiesß, nit heraúsrinn/ nempt darnach ain groben spaget vnnd bind den model starck zú, setz jn hemach jn ain metzen mell, vnnd dass angesicht vnnden seý/ vnnd setz jn fein geradt jns mel, thú darnach den dúrchtribnen mandel jn ainer messine pfannen jber vnnd lasß sieden vngefarlich wie 2 or, thús darnach herdan vnnd lasß kalten/ das es nún laú seý, man sols gar nit hais darangiessen, aúch nit zú kalt/ das es eben recht seý, lasß es jber nacht sten, am morgen thús fein heraús, thú schon, das dús nit erprechest, lasß dirs darnach ain bildtschnitzer oder ain maller vergúlden vnnd zúbraiten, darnach setz jn ain schissel vnnd thu ain mandelmilch daran, so hast ain schenß geschaúe essen.
@

Kein Schriftzeichen, sondern eine rote Zierschleife des Schreibers am Ende der Rubrik-Überschrift, auf dem Digitalisat (fol. 17v) direkt sichtbar unmittelbar nach 'machen see'. Gloning hat sie in der Internet-Ausgabe mangels passendem Tastaturzeichen als '@' wiedergegeben.

zerena

Unklarer Begriff, vermutlich eine Verschreibung von 'Sirene' (Meerjungfrau). Der Hinweis, dass 'das Gesicht unten' in der Form liege, spricht für eine Figur mit Gesicht - ein klassisches Renaissance-Tafel-Schaustück.

rerwasser

Vermutlich 'Röhrwasser', also Wasser aus einer gefassten Brunnen-/Quellleitung (Röhrbrunnen), wie sie im Augsburg des 16. Jahrhunderts verbreitet waren. Denkbar wäre auch Regenwasser.

haúsenblater

Hausenblase, ein Geliermittel aus der Schwimmblase des Hausen (Stör-Art). Diente hier als Bindemittel für die Mandelmasse, ähnlich wie heute Gelatine.

blechin ding

Ein blechernes, also aus Metall gefertigtes Einlegestück - vermutlich eine Stützkonstruktion, die der Figur in der Wachsform Halt gab.

erttern

Vermutlich die Fugen oder Ränder der Wachsform, die mit Mandelteig abgedichtet wurden. Ein zweiter Beleg findet sich in saw-031 ('trúckens an erttern woll zú', Krapfenränder zudrücken) - eine fast wortgleiche Konstruktion, die diese Lesart stützt, ohne sie durch einen Wörterbucheintrag endgültig zu sichern.

metzen

Der Metzen war ein altes Getreide- und Mehlmaß mit regional stark unterschiedlicher Größe.

lott

Ein Lot entsprach ungefähr 15 bis 16 Gramm.

seidlin

Ein Seidel war ein Flüssigkeitsmaß, regional unterschiedlich, grob eine halbe bis dreiviertel Liter Menge.

bildtschnitzer

Ein Bildschnitzer war ein Handwerker, der Figuren aus Holz oder ähnlichem Material schnitzte - hier für die Fertigstellung des Schaustücks zuständig.

geschaúe essen

Ein 'Schauessen' war ein aufwendig gestaltetes Prunkgericht, das vor allem der optischen Wirkung bei festlichen Tafeln diente.

Handschrift
Das kochbúch der sabina welserin
Folio
Fol. 17 verso
Sprache
Frühneuhochdeutsch (ostschwäbisch/augsburgisch, Mitte 16. Jh.)
Entstehung
Augsburg, 1553

Normdaten der Zutaten

Zuordnung der historischen Zutatennamen zu Wikidata-Konzepten, auf Grundlage des CoReMA-Zutatenindex. Mehrere Konzepte bedeuten: die Lesart ist nicht entschieden.

2 pfúnd mandelalmond Q184357
rossenwasserrose water Q900450
8 lott gútten haúsenblaterisinglass Q1255331
ain mandelmilchalmond milk Q975953

Lesarten

Mediävistische Texte sind oft mehrdeutig. Hier die Stellen, an denen wir uns für eine Lesart entscheiden mussten - mit den plausiblen Alternativen.

Lesartzerena

Gewählte Lesart: Vermutlich eine Verschreibung oder Lautvariante von 'Sirene' (Meerjungfrau-Figur), gestützt durch den Hinweis auf ein Gesicht in der Form und die abschließende Vergoldung durch einen Bildschnitzer oder Maler.

Andere mögliche Lesart:

  • Ein anderer, heute nicht mehr gebräuchlicher Figurenname für ein Tafel-Schaustück - Das Wort ist im Korpus ein Hapax legomenon, eine sichere Zuordnung ist ohne weiteren Beleg nicht möglich.

Lesartrerwasser

Gewählte Lesart: Röhrwasser, also gefasstes Quell- oder Brunnenwasser aus einer Wasserleitung (Röhrbrunnen), wie es im Augsburg des 16. Jahrhunderts existierte.

Andere mögliche Lesart:

  • Regenwasser - Regenwasser wurde in manchen Rezepten wegen seiner Kalkarmut bevorzugt verwendet, eine lautliche Herleitung von 'rer-' zu 'Regen' ist aber weniger direkt als zu 'Röhr-'.

Lesartblechin ding

Gewählte Lesart: Ein blechernes (aus Metall gefertigtes) Einlege- oder Stützstück in der Wachsform, vermutlich zur Stabilisierung der Figur.

Andere mögliche Lesart:

  • Ein rein dekoratives Metallteil, das nach dem Ausformen sichtbar bleiben sollte - Der Text nennt keinen Zweck, nur dass es 'in die Mitte' kommen soll - eine strukturelle wie eine dekorative Funktion sind beide denkbar.

Lesarterttern

Gewählte Lesart: Die Fugen oder Ränder der Wachsform, die mit Mandelteig abgedichtet werden, damit beim Eingießen nichts ausläuft.

Andere mögliche Lesart:

  • Bestimmte Ecken oder Vorsprünge der Form - Das Wort ist im Korpus zweimal belegt (auch in saw-031, in einer fast wortgleichen Konstruktion), was die Lesart 'Fugen/Ränder' stützt - eine Ableitung von mhd. 'ort' (Ecke/Rand) ist plausibel, aber mangels Wörterbucheintrag nicht endgültig gesichert.

Lesartgeradt

Gewählte Lesart: Gerade / aufrecht - die Form soll aufrecht ins Mehl gestellt werden.

Andere mögliche Lesart:

  • Passend / genau (im Sinne von 'richtig positioniert') - Das Wort ist nicht streng ein Korpus-Hapax - MHDBDB/CoReMA verzeichnen 'geradt' auch in mon-014, dort allerdings in anderer, unklarer Konstruktion ohne eindeutige Bedeutungsstütze für diese Stelle. Die Grundbedeutung 'gerade/aufrecht' bleibt im Kontext des Aufstellens dennoch die naheliegendste Lesart.

Lesartvergúlden (Vergoldung)

Gewählte Lesart: Für eine essbare moderne Nachbildung: ausschließlich zertifiziertes lebensmittelechtes Blattgold mit einem lebensmittelechten Bindemittel (z. B. Eiweiß-Glair, Gummi arabicum), oder die Oberfläche von vornherein als rein dekorativ und nicht zum Verzehr gedacht behandeln.

Andere mögliche Lesart:

  • Historisch hätte ein Bildschnitzer oder Maler des 16. Jahrhunderts vermutlich zeittypische, nicht lebensmittelechte Maler-/Vergoldermaterialien verwendet (Öllack, Leimgrund, mitunter bleihaltige Farben) - die Figur diente dann primär der optischen Tafelwirkung, nicht dem vollständigen Verzehr der goldenen Oberfläche. - Der Text nennt weder Blattgold-Qualität noch Bindemittel; die Vergoldung wird komplett an einen externen Handwerker delegiert.

Originalwerk (~1553) gemeinfrei.

Bildquelle
Fol. 17 verso, Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, 4° Cod 137 (urn:nbn:de:bvb:37-dtl-0000005911)
Transkription
Uni Giessen (Gloning, Internet-Ausgabe nach Stopp 1980) Link öffnen
Übersetzung & Anmerkungen
CC BY-SA 4.0 fyndling.de
LagerkücheLagerküche
Braucht eine individuell gefertigte Wachsform mit Gesichts-Relief, Hausenblase zum Binden und danach die Nacharbeit eines Bildschnitzers oder Malers zum Vergolden. Das lässt sich auf keinem Mittelaltermarkt improvisieren, das ist ein historisches Schaustück für Museums- oder Fest-Inszenierungen, kein Markt-Kochrezept.
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Stand dieser Fassung: 19.08.2026. Wir überarbeiten die Übersetzungen laufend; beim Zitieren bitte das Datum mit angeben.