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Fisch-Krepplin mit Rosinen, dazu Würstchen, Saumagen, Lebern und gebratene Rücken in gelber Pfeffer-Sauce

Rheinfränkisches Kochbuch (ohne Originaltitel; Ms. germ. fol. 244, fol. 285r-294v) · Mittelrhein · 1445

FischHauptspeise · FischLagerkücheLagerküche-tauglich·KorrekturBearbeitungsstand 9.3/10FischFastenspeiseFesttag / FesttafelHöfische KücheHofküche
Zubereitungszeit180 Min.Portionen4 PersonenBuchRheinfränkisches Kochbuch (~1445)

Ein opulenter Festtags-Fischgang der höfischen Hochküche: Hauptdarsteller sind kleine Fisch-Krepplin mit Rosinen, dazu gibt es bei großen Fischen Würstchen und einen Saumagen aus Fischhack - und alles in einer gelben Pfeffer-Sauce, neben Fisch-Lebern und gebratenen Rückgraten.

Die Krepplin - Hauptdarsteller: Nimm Fische und verarbeite sie wie im vorigen Rezept beschrieben (häuten, entgräten, klein hacken, mit Brotbröseln und Gewürzen vermengen[1]) und gib ein wenig Weinbeeren dazu.

Wenn die Fische groß sind - Würstchen und Saumagen: Säubere die Gedärme und den Magen, kehre sie um (Innenseite nach außen) und fülle sie mit der Hack-Masse. Verschließe und siede sie[2] - die kleinen Gedärme werden zu schlanken Würstchen, der große Magen zu einem Fisch-Saumagen.

Was von der Hack-Masse übrig bleibt: Forme einen Laib zusammen, rolle ihn ein[3] und siede ihn ebenfalls.

Anrichten: Serviere alles zusammen - die Krepplin, die Würstchen, den Saumagen, dazu die Fisch-Lebern[4] und die gebratenen Fisch-Rückgrate[5] - alles übergossen mit einer gelben Pfeffer-Sauce[6].

OriginalModernMengenangabeWo kaufenAlternative
fische ca. 1,5 kg große Süßwasserfische, ganz (Hecht, Karpfen, Zander) 1500 g Fischhandel - bitte mit Innereien, Kopf und Rückgrat kleinere Fische funktionieren auch, dann entfällt aber der „Innereien“-Teil des Rezepts
brossam brots ca. 100 g frische Weißbrotbrösel 100 g Bäckerei, oder altes Weißbrot selbst zerreiben Paniermehl
winber ca. 50 g Rosinen (eine kleine Handvoll) 50 g Reformhaus, jeder Supermarkt Korinthen, getrocknete Sauerkirschen
wurcze Salz, Pfeffer, Ingwer, Muskat - nach Geschmack 1 Prise Gewürzhandel -
gelen peffer ca. 500 ml gelbe Pfeffer-Sauce (Weißwein + Pfeffer + Safran + Ingwer + Brösel-Bindung) 500 ml selbst herstellen - siehe FAQ zur Sauce moderne Pfeffer-Rahm-Sauce mit Safran-Färbung
saffran Safran (für die gelbe Sauce-Färbung) 1 Prise Gewürzhandel Ringelblume oder Eigelb (für das Gelb der Sauce)

Welches Gericht ist das? Ein opulenter Festtags-Fischgang der höfischen Hochküche und ein Musterbeispiel für Komplettverwertung (nose-to-tail am Fisch): Hauptdarsteller sind Fisch-Krepplin mit Rosinen, dazu - bei großen Fischen - Würstchen und ein Fisch-Saumagen aus demselben Brät, separat gegarte Fisch-Lebern und geröstete Rückgrate, alles vereint unter einer gelben Pfeffer-Sauce. Baut direkt auf rfk-004 auf (also davor stat) und gehört in den Krepplin-/Brät-Verbund rfk-001 bis rfk-004.

winber darin - der entscheidende Unterschied zum Vorrezept: Rosinen in die Hack-Masse. Das gibt die süß-salzige Note der höfischen Mittelrhein-Küche, konsistent mit rfk-001 (Feigen-Krapfen).

gederme vnd magen ... kere sie vmme vnd fülle sie - bei großen Fischen werden gereinigte Gedärme und Magen umgestülpt und mit dem gehecke (Gehacktes aus Fischfleisch, Bröseln, Gewürzen, Rosinen) gefüllt: die kleinen Därme werden zu schlanken Würstchen, der Magen zu einem Fisch-Saumagen - die Fasten-Variante der Wursttradition. suit ist Orthographie-Variante von siede: die gefüllten Hüllen werden im Sud gegart, damit sie Form halten und das Brät ausgart.

leberen ... gebraten rucken - die ausgenommenen Fisch-Lebern (eine Delikatesse) werden separat in Brühe gegart, die Rückgrate mit Restfleisch geröstet (knusprige Beilage, vgl. moderne Fish-Bones der Sterneküche). Beide Lesarten sind Scan-verifiziert gegen die Edition Böhm/Klug 2021 - eine frühere Fehllesung (gebeizte Schoren-Streifen) entfällt damit vollständig.

gelen peffer - die mittelalterliche Standard-Pfeffer-Sauce, gelb durch Safran: Pfeffer, Safran, Ingwer, Weißwein, gebunden mit gerösteten Bröseln oder Mandeln. Wiederkehrendes Sauce-Element des Korpus (auch rfk-007, rfk-013).

Praxis. Aus ca. 1,5 kg großen, ganzen Fischen das Filet zu Brät verarbeiten (häuten, entgräten, hacken, mit ca. 100 g Bröseln, Gewürzen und 50 g Rosinen mischen). Einen Teil zu kleinen Krepplin/Klößchen formen, einen Teil in gereinigte Därme und den Magen füllen, alles im Sud sieden. Lebern kurz in Brühe garen, Rückgrate rösten. Für die Sauce 400 ml Weißwein mit Fisch-Sud aufkochen, mit Safran, Pfeffer, Ingwer würzen, mit 2-3 EL gerösteten Bröseln oder geriebenen Mandeln binden, passieren. Alles zusammen unter der gelben Sauce anrichten. Bei kleinen Fischen entfällt der Innereien-Teil (so der Schreiber selbst).

Warum wird der Fisch in so viele Teile zerlegt?

Das ist ein typisches Konzept der mittelalterlichen Hochküche: nose-to-tail-Fisch-Verwertung. Wenn man einen großen Fisch ohnehin schlachtet, würde man nichts wegwerfen - jeder Teil bekommt eine kulinarische Aufgabe. Die Hochküche der Klöster und Höfe entwickelte daraus eigene Spezialitäten. Aus heutiger Sicht ist das ein Vorgriff auf moderne Whole-Food-Bewegungen.

Wie mache ich die gelbe Pfeffer-Sauce?

Klassisches Rezept: 400 ml Weißwein + 100 ml Fisch-Sud aufkochen, mit 1 Prise Safran, ½ TL frisch gemahlenem Pfeffer, ½ TL geriebenem Ingwer würzen, 2-3 EL geröstete Brot-Brösel oder geriebene Mandeln zum Binden zugeben. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten ziehen lassen, durch ein feines Sieb passieren. Die Konsistenz soll dick-cremig sein, aber noch fließen.

Was tun, wenn die Fische zu klein sind für gefüllte Innereien?

Dann entfällt der Innereien-Teil - der Schreiber sagt das selbst: „und sind die Fische groß, so mache die Gedärme und den Magen schön…“. Bei kleinen Fischen wird nur die Krepplin-Hauptmasse zubereitet, plus die separaten Lebern und gebratenen Rücken. Das Rezept funktioniert als Skalier-Variante.

Sind die Fisch-Lebern wirklich essbar?

Ja - Süßwasserfisch-Lebern sind in der mittelalterlichen Küche eine Delikatesse, weicher und milder im Geschmack als Rinder- oder Schweineleber. Wichtig: nur von frisch gefangenen Fischen, gut gewaschen, kurz gegart (nicht zerkochen). Im Mittelalter war Fischleber besonders in Fastenzeiten geschätzt.

Was ist mit den Gräten / Rückgraten genau gemeint?

Das ist der Wirbelsäulen-Streifen, der nach dem Filetieren übrig bleibt - meist noch mit etwas Restfleisch behaftet. In der mittelalterlichen Küche wurde er separat geröstet (über offenem Feuer oder in der Pfanne) und ergibt eine knusprige, leicht karamellisierte Beilage. Heute findet sich das in der Sterneküche als „Fish-Bones“ oder „Tonkatsu der Fische“.

Aus welcher Zeit und woher stammt dieses Rezept?

Dieses Rezept stammt aus dem Rheinfränkisches Kochbuch (Mittelrhein). Sammlung von 76 Koch- und Backrezepten in rheinfränkischer Mundart, entstanden um 1445. Schwerpunkt Fastenspeisen: Krapfen, Fladen aus Fischrogen, Fasten-Schauspeisen (z.B. ein aus Fisch geformtes Rebhuhn-Imitat). Überliefert als Teil des astrologisch-astronomischen Sammelbands Ms. germ. fol. 244 der Staatsbibliothek zu Berlin (fol. 285r-294v). Akademisch erschlossen seit 2021 in der CoReMA-Edition (Böhm/Klug, Universität Graz, FWF-Projekt) als hyperdiplomatische Transkription. Die Fyndling-Edition ergänzt diese akademische Erschließung um die kulinarische Dimension: moderne Übersetzung, Zutaten-Listen mit Bezugsquellen, FAQ zur Zubereitung und Scan-Anzeige im Browser - damit erstmals als praktische Edition für Hobby-Köche und mediävistisch interessierte Laien.

Wiltu gebacken kreppelin von fischen machen so nym fische vnd du yne also davor stat vnd du eyn wenig winber darin vnd sint die fische gros sint So mache das gederme vnd die magen schon vnd kere sie vmme vnd fülle sie mit dem gehecke vnd suit sie vnd was von dem gehecke ubir blybet das mach tzu samen vnd welle isz irgent in vnd sut isz dan vnd gib isz mit den leberen vnd mit den gebraten rucken in eyme gelen peffer so hastu eyn gut essen.
also davor stat

„Wie davor steht“ - Verweis auf das vorherige Rezept rfk-004 (Gebackene Struben von Fischen): häuten, entgräten, klein hacken, mit Brotbröseln vermengen, würzen, mit nassem Messer zur Brot-Form streichen.

winber darin

„Weinbeeren darin“ - der entscheidende Unterschied zum Vor-Rezept: Rosinen werden in die Hack-Masse gegeben. Das gibt die süß-salzige Geschmacks-Note der höfischen Mittelrhein-Küche. Konsistent mit der Süß-Salz-Tradition in rfk-001 (Krapfen mit Feigen) und rfk-030 (Wurzelsalat mit Rosinen).

gederme vnd die magen

Gedärme und Magen - bei großen Fischen werden Därme und Magen als natürliche Hüllen verwendet, in die die Hack-Masse eingefüllt wird (analog zur Wurst-Tradition). Die kleinen Gedärme werden zu schlanken Würstchen, der große Magen zu einem fisch-Saumagen.

gehecke

„Gehäcktes“ - die fein zerkleinerte Hack-Masse aus Fischfleisch + Brösel + Gewürze + Rosinen. Das mittelhochdeutsche Wort `gehecke` ist eine Substantiv-Bildung zu mhd. `hacken`. Wir hatten dies in einer früheren Lesung als `geherke` transkribiert - `gehecke` ist die paläografisch korrekte Lesung (bestätigt durch CoReMA Böhm/Klug 2021).

suit

Orthographische Variante von `siede` (= sieden). Die gefüllten Hüllen werden im Sud gegart, sodass sie ihre Form behalten und die Hack-Masse ausgart.

welle isz irgent in

Wörtlich „wälze es irgendwo hinein“. Das übrige Hack wird in eine Hülle gerollt (Tuch, zweite Magen-Hülle oder dünnes Darmstück) und so geformt zum Sieden vorbereitet.

leberen

Die ausgenommenen Fisch-Lebern, die beim Putzen der Fische anfallen. In der mittelalterlichen Hochküche eine Delikatesse - separat in Brühe gegart und als Beilage zum Hauptgericht angerichtet. Wir hatten dies in einer früheren Lesung als `schoren` (= Stücke, Beizgut) interpretiert - `leberen` ist die paläografisch korrekte Lesung (bestätigt durch CoReMA Böhm/Klug 2021). Damit entfällt unsere frühere „Schoren“-Interpretation als Essig-gebeizte Streifen vollständig - das ganze Konzept war ein Folge-Fehler aus dieser Verlesung.

gebraten rucken

Die gebratenen Rückgrate der Fische, also der mit Restfleisch behaftete Wirbelsäulen-Streifen nach dem Filetieren. Geröstet ergeben sie eine knusprige Beilage - analog zur modernen ‚Fish-Bones'-Verarbeitung in der Sterneküche. Wir hatten dies in einer früheren Lesung als `zücken` (= Stücke) interpretiert - `rucken` (Rücken) ist die paläografisch korrekte Lesung (bestätigt durch CoReMA Böhm/Klug 2021).

gelen peffer

„Gelbe Pfeffer-Sauce“ - die mittelalterliche Standard-Pfeffer-Sauce: Pfeffer (Schärfe), Safran (gelbe Farbe), Ingwer (Wärme), Weißwein, oft mit Brot-Bröseln oder gerösteten Mandeln gebunden. Wiederholtes Sauce-Element im RFK (auch in rfk-007 Krebs-Pfeffer, rfk-013 galrey usw.). Wir hatten dies in einer früheren Lesung als `pesser` interpretiert - `peffer` ist die paläografisch korrekte Lesung.

Handschrift
Rheinfränkisches Kochbuch (ohne Originaltitel; Ms. germ. fol. 244, fol. 285r-294v)
Folio
fol. 285v
Sprache
Rheinfränkisch (Mittelhochdeutsch, Mittelrhein, ca. 1445)
Entstehung
Mittelrhein, 1445
CoReMA

Normdaten der Zutaten

Zuordnung der historischen Zutatennamen zu Wikidata-Konzepten, auf Grundlage des CoReMA-Zutatenindex. Mehrere Konzepte bedeuten: die Lesart ist nicht entschieden.

fischefish Q600396
winberraisin Q13186
wurczespice Q42527
saffransaffron Q25434

Lesarten

Mediävistische Texte sind oft mehrdeutig. Hier die Stellen, an denen wir uns für eine Lesart entscheiden mussten - mit den plausiblen Alternativen.

Lesartleberen (statt schoren)

Gewählte Lesart: leberen

Andere mögliche Lesart:

  • schoren - Scan-Verifikation 2026-05-21 nach Abgleich mit CoReMA Böhm/Klug 2021: das Wort beginnt klar mit `l` (gerade vertikale Linie), nicht mit `s`. Folge-Konsequenz: das ganze „Schoren“-Konzept (Essig-gebeizte Fisch-Streifen) entfällt vollständig - es war eine Fehlinterpretation aufgebaut auf der falschen Glyph-Lesung. Die korrekte Lesung `leberen` (= Fisch-Lebern) passt perfekt in den Whole-Fish-Verwertungs-Kontext.

Lesartrucken (statt zücken)

Gewählte Lesart: rucken

Andere mögliche Lesart:

  • zücken - Scan-Verifikation 2026-05-21 nach Abgleich mit CoReMA Böhm/Klug 2021: erstes Glyph klar `r`, nicht `z`. `rucken` = Rückgrate (mit Restfleisch behaftete Wirbelsäulen-Streifen) - natürliche Beilage zur Komplettverwertung.

Lesartpeffer (statt pesser)

Gewählte Lesart: peffer

Andere mögliche Lesart:

  • pesser - Scan-Verifikation 2026-05-21: Doppel-f-Glyph in der Mitte mit klarem Descender, nicht Doppel-s. `peffer` = Pfeffer-Sauce, die mittelalterliche Standard-Sauce. `pesser` war lexikalisch sinnlos. Diese f/s-Verwechslung ist systematisch - kommt auch in rfk-007 vor.

Lesartsut (statt sur)

Gewählte Lesart: sut

Andere mögliche Lesart:

  • sur - Scan-Verifikation 2026-05-21: letztes Glyph klar `t` (mit horizontalem Quer-Strich), nicht `r`. `sut` = siede (= boil). Damit entfällt unsere frühere Interpretation eines Essig-Beiz-Schritts vollständig - das Rezept enthält keinen Säuerungs-Schritt.

Lesartirgent (statt uzgent)

Gewählte Lesart: irgent

Andere mögliche Lesart:

  • uzgent - Scan-Verifikation 2026-05-21: erstes Glyph klar `i` (mit Punkt), nicht `u`. `welle isz irgent in` = „wälze es irgendwo hinein“ - Anweisung, die übrige Hack-Masse in eine Hülle zu rollen.

Lesartgehecke (statt geherke)

Gewählte Lesart: gehecke

Andere mögliche Lesart:

  • geherke - Scan-Verifikation 2026-05-21: Mitte des Wortes klar `ck` (zwei verbundene Glyphen), nicht `rk`. `gehecke` = Gehacktes (von mhd. `hacken`). Konsistent mit modernem Deutsch.

Lesartdarin (statt darm)

Gewählte Lesart: darin

Andere mögliche Lesart:

  • darm - Scan-Verifikation 2026-05-21: das Wort endet auf `in`, nicht `m`. `winber darin` = „Weinbeeren darin“ (in die Hack-Masse). `darm` (Anatomie) wäre an dieser Stelle semantisch falsch - die Därme werden erst in der nächsten Zeile thematisiert.

Originalwerk (~1445) gemeinfrei.

Bildquelle
fol. 285v, Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Ms. germ. fol. 244 (um 1445), Public Domain Mark 1.0 Quelle öffnen
Transkription
fyndling.de 2026 (Vision-Transkription nach dem PD-Scan der SBB Berlin, Mgf 244, fol. 285v) - abgeglichen gegen Böhm/Klug 2021 (CoReMA, hdl:11471/562.10.1791) - CC BY-NC-SA 4.0 Link öffnen
Übersetzung & Anmerkungen
CC BY-SA 4.0 fyndling.de
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Unsere Übersetzungen mittelalterlicher Rezepte können Fehler enthalten. Fällt dir etwas auf? Schreib uns an feedback@fyndling.de - wir korrigieren gerne und sind für jeden Hinweis dankbar.

Stand dieser Fassung: 22.06.2026. Wir überarbeiten die Übersetzungen laufend; beim Zitieren bitte das Datum mit angeben.