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Kaltes Kraut-Kumpost mit Wacholder und Schlehen

Solothurn, Zentralbibliothek, Cod. S 490 · Oberdeutscher/alemannischer Sprachraum (Entstehungsort unbekannt, Schönherr vermutet Freiburg im Üechtland ohne Beleg); Handschrift heute Zentralbibliothek Solothurn · 1487

BeilageBeilageLagerkücheLagerküche-tauglichLesartViel InterpretationsspielraumMittelKorrekturBearbeitungsstand 9.4/10
Zubereitungszeit120 Min.Portionen4-6 Personen (als Beilage)BuchSolothurner Küchenmeisterei (~1487)

Willst du schnell ein gutes, kaltes Kraut-Kumpost machen, das Kraut im Herbst gut gewürzt, aus Kumpst-Köpfen: Dann nimm einen reinen Topf und lege kleine Holzstäbchen etwa eine Handbreit hoch auf den Boden. Gieße guten Rotwein bis zu den Holzstäbchen hinein, aber nicht ganz voll.

Nimm dann den Krautkopf, der zuvor gut gesotten wurde, und spalte ihn in vier Teile bis zum Strunk, sodass er aber ganz bleibt. Lege ein weiteres Krautblatt dahinter, sodass es vorne offen zerreißt. Stürze den Krautkopf so auf die Holzstäbchen in den Topf und richte ihn ganz eben aus. Dichte ihn sehr gut mit Mus ab und setze den Topf auf einen Dreifuß. Mache ein gleichmäßiges, nicht zu großes Feuer darunter und lass es so lange stehen, wie Kraut sonst zum Sieden braucht.

Nimm es dann heraus und lass es kalt werden. Nimm den Rotwein aus dem Topf und gib ihn in eine kleine Pfanne. Siede Kümmel, Schlehen und Wacholderbeeren darin und gieße es dann in den Krautkopf. Verteile es gut ringsum und lass es zufallen. Spalte den Krautkopf dann ganz, gieße Essig oder Senf darüber und trage es auf.

OriginalModernMengenangabeWo kaufenAlternative
rottenn guottenn win Rotwein - - -
krutz houppt Krautkopf - Supermarkt, Wochenmarkt -
sprus holtzlin Kleine Holzstäbchen - Wald Holzspieße
bellenn krutt Krautblatt - Supermarkt, Wochenmarkt -
muos Mehl-Wasser-Teigpaste (zum Abdichten) - selbst angerührt Alufolie zum Abdichten (moderner Ersatz); ältere, unsichere Lesart: Moos
kumel Kümmel - - -
schlechenn Schlehen - Wochenmarkt (saisonal), Wildsammlung Brombeeren oder Heidelbeeren (für ähnliche Säure/Fruchtigkeit)
wachalter Wacholderbeeren - - -
essig oder senff Essig oder Senf - - Senf

Welches Gericht ist das? Ein rasch zubereitetes, kalt serviertes Kraut-Kumpost: Ein ganzer, vorgekochter Krautkopf wird geviertelt, bleibt aber am Strunk zusammenhängend, gart im dampfenden Weinsud, wird dann mit einem Kümmel-Schlehen-Wacholder-Sud aus demselben Wein übergossen und mit Essig oder Senf kalt aufgetragen. Kein fermentiertes Sauerkraut, sondern eher ein Vorfahr des essigmarinierten Krautsalats - der Text selbst betont die Schnelligkeit ("wiltu bald"), und CoReMA führt das Rezept in den eigenen Glossen unter dem Titel "Pickles, how to rapidly sour".

Die Konstruktion mit Holzstäbchen und Dreifuß ist keine Konservierungstechnik, sondern reines Dampfgaren: Der Krautkopf sitzt auf einem Rost aus Holzstäbchen knapp über, nicht im Rotwein, und gart am aufsteigenden Weindampf statt zu sieden - das schont die geviertelte, aber intakte Form.

Womit genau abgedichtet wurde, ist unklar (siehe interpretive_choices zu "muos"). Klar ist nur die Funktion: ein möglichst luftdichter Verschluss für gleichmäßiges, anbrennfreies Garen bei mäßiger, gleichbleibender Glut über die reguläre Kraut-Garzeit.

Praxis. Krautkopf vorkochen, bis er mürbe, aber noch formstabil ist, dann vierteln, ohne den Strunk ganz durchzutrennen. Im Topf einen Rost aus Holzspießen bauen, Rotwein knapp darunter einfüllen, Kopf kopfüber daraufsetzen und gerade ausrichten. Deckel oder Rand mit einer Mehl-Wasser-Teigpaste abdichten (praktikabler Ersatz für die unsichere historische Lesart), auf einen Dreifuß über mäßiger, gleichmäßiger Glut so lange garen wie sonst Kraut braucht. Vollständig auskühlen lassen, bevor der abgegossene Wein mit Kümmel, Schlehen und Wacholder aufgekocht und zurückgegossen wird - sonst zerfällt der Kopf beim Übergießen mit heißer Flüssigkeit. Kalt mit Essig oder Senf servieren. Zwei getrennte Hitzephasen mit vollständigem Auskühlen dazwischen - gut planbar an einem durchgehend betreuten Feuer, aber nichts für spontan-schnell.

Was ist 'Kumpost' in diesem Rezept?

Im mittelalterlichen Kontext bezeichnet 'Kumpost' (von lateinisch 'compositum') eingelegtes oder fermentiertes Gemüse, ähnlich unserem Sauerkraut oder eingelegten Rüben. Es ist keine süße Speise, sondern eine herzhafte, oft säuerliche Beilage oder Konserve.

Ist dieses Rezept für die Lagerküche / das Mittelaltermarkt-Lager geeignet?

Ja, gut geeignet. Nötig sind nur ein Topf, ein Rost aus Holzstäbchen, ein Dreifuß und ein Feuer - robuste Zutaten (Kraut, Wein, Trockengewürze), keine Kühlung nötig. Einzige Einschränkung: Es gibt zwei getrennte Hitzephasen (erst das Dampfgaren im verschlossenen Topf, dann getrennt das Aufkochen des Gewürzweins) mit vollständigem Auskühlen dazwischen - gut planbar an einem durchgehend betreuten Lagerfeuer, aber nichts für spontan-schnell.

Womit wurde der Topf abgedichtet?

Die Stelle ist unsicher: Die ältere Lesart 'Moos' gilt inzwischen als unwahrscheinlich - CoReMA selbst führt sie als ungeklärt, und Vergleichstexte derselben Drucktradition sprechen an der analogen Stelle von einer Mehl-Wasser-Teigpaste ('Teig/Lehm verkleiben'). Klar ist die Funktion: Der Topf wurde möglichst luftdicht verschlossen, damit der Krautkopf gleichmäßig im aufsteigenden Weindampf gart. Das dient dem gleichmäßigen Garen, nicht der Langzeitkonservierung - das Gericht wird kurzfristig zubereitet und kalt serviert.

Aus welcher Zeit und woher stammt dieses Rezept?

Dieses Rezept stammt aus dem Solothurner Küchenmeisterei (um 1487). CoReMA-Handschrift So1: 152 Rezepte der Solothurner Abschrift der "Küchenmeisterei" - dem ersten gedruckten deutschen Kochbuch (Peter Schöffer, Mainz, um 1485) und damit einer ganz anderen Texttradition als die bisherigen höfischen Rezeptsammlungen im Korpus. Systematisch in fünf nummerierte Teile gegliedert statt loser Rezeptfolge: u.a. Fleisch/Fisch, Eierspeisen, Gebackenes, Essig- und Kräuterwein-Herstellung, ein Diätetik-Kapitel zur Magen-Komplexion. Enthält einen Brombeer-Honigwein (§133) und mehrere Kräuterwein-Rezepturen als medizinische Stärkungsmittel sowie eine volkstümliche Gift-Probe mit einem eingekreisten Wurm (Spinne/Eidechse/Schlange, §134).

§ xxviij Item wiltu bald gut kumpost kaltz das krut wol geschmacht machenn im herbst als row von kumpst hoipter So nim ein reinenn haffen vnd sprus holtzlin vnder darin einer hende hoch vnd gus rottenn guottenn win dar in vntz an die holtzlin vnd nit garan so nim dan daz kru= tz houppt vor wol gesottenn vnd spalte es in fier teill vntz an denn droffen vnd doch gantz Belibe vnd lege ein ander bellenn krutt darhinder in das vornen offenn zere vnd sturtze das houpt also vff die holtzlin in dem haffen vnd versturtz dem gar ebenn vnd verkleinbe in gar wol mit muos vnd setze in vff ein drifuos vnd mach ein gelich fur darunder nit ze gros vnd las es stann also lang also sunst ein krut gesiedenn mag tuo es dem uß vnd las kalt werdenn vnd nim des rottenn wins im haffenn denn tuo in ein pfanelin vnd sude kumel schlechenn vnd wachalter darin vnd schut es in das houpte ouch teille es wol vmb vnd vmb vnd las es zuo fallenn Erspalte es dann gus essig oder senff darann vnd trage es fur
kumpost

Im Mittelalter bezeichnete ‚Kumpost‘ (von lateinisch ‚compositum‘) eingelegtes oder fermentiertes Gemüse, ähnlich unserem Sauerkraut oder eingelegten Rüben, und nicht ein süßes Obstkompott.

sprus holtzlin

Kleine Holzstäbchen, die auf den Topfboden gelegt werden, um den Krautkopf zu erhöhen und ein Anbrennen zu verhindern sowie eine gleichmäßige Garung im Weindampf zu ermöglichen.

vntz an denn droffen

Diese Anweisung bedeutet vermutlich, den Krautkopf bis zum Strunk oder Kern zu spalten, sodass er zwar in Teile geteilt ist, aber an der Basis noch zusammenhält. Das Wort selbst ist im Korpus nur dünn belegt (siehe interpretive_choices).

bellenn krutt

Ein Krautblatt, hier vermutlich ein äußeres Blatt des Kohlkopfs, das hinter die gespaltenen Teile gelegt wird, um die Struktur zu stützen und die Flüssigkeit besser zirkulieren zu lassen.

muos

Vermutlich eine Mehl-Wasser-Teigpaste, mit der der Topf abgedichtet wurde, damit beim langen Garen kein Dampf entweicht - eine im Korpus auch anderswo belegte Verschlusstechnik (vgl. kkm-110: „Teig/Lehm verkleiben“). Die ältere Lesart „Moos“ gilt inzwischen als unsicher; CoReMA selbst führt die Stelle als ungeklärt (siehe interpretive_choices).

drifuos

Ein Dreifuß ist ein dreibeiniger Ständer, auf den ein Topf gestellt wird, um ihn über einem offenen Feuer oder Glut zu erhitzen.

gelich fur

Ein gleichmäßiges, moderates Feuer, das eine langsame und schonende Garung ermöglicht, ohne dass das Gericht anbrennt.

schlechenn

Die Früchte des Schlehdorns, die einen herben, säuerlichen Geschmack haben und oft in der mittelalterlichen Küche zum Würzen oder für Saucen verwendet wurden.

wachalter

Wacholderbeeren, die dem Gericht ein harzig-würziges Aroma verleihen.

essig oder senff

Das Rezept bietet die Wahl zwischen Essig und Senf als abschließende säuerliche oder scharfe Komponente, um den Geschmack des Kumposts abzurunden.

Handschrift
Solothurn, Zentralbibliothek, Cod. S 490
Folio
Fol. 023v
Sprache
Frühneuhochdeutsch (alemannisch, vermutlich elsässisch, spätestens um 1487)
Entstehung
Oberdeutscher/alemannischer Sprachraum (Entstehungsort unbekannt, Schönherr vermutet Freiburg im Üechtland ohne Beleg); Handschrift heute Zentralbibliothek Solothurn, 1487
CoReMA

Normdaten der Zutaten

Zuordnung der historischen Zutatennamen zu Wikidata-Konzepten, auf Grundlage des CoReMA-Zutatenindex. Mehrere Konzepte bedeuten: die Lesart ist nicht entschieden.

rottenn guottenn winred wine Q1827
krutz houpptcabbage Q35051
kumelcaraway Q22978145
schlechennsloe Q12059685
wachalterjuniper berry Q3251025
essig oder senffvinegar or mustard seed Q41354 · Q1937700

Lesarten

Mediävistische Texte sind oft mehrdeutig. Hier die Stellen, an denen wir uns für eine Lesart entscheiden mussten - mit den plausiblen Alternativen.

Lesart§ xxviij ... geschmacht machenn (Rezeptanfang)

Gewählte Lesart: Die gewählte Lesung folgt der CoReMA-Transkription: Rubrik, Paragraphenzahl und Rezeptanfang bis „kumpost kaltz“ wie im JSON wiedergegeben.

Andere mögliche Lesart:

  • Im Manuskript selbst ist diese Stelle laut TEI-Apparat wasserschadenbedingt nicht lesbar - eine Lücke, keine gesicherte Lesart. - Die verwendete Rekonstruktion stammt laut CoReMA-Note aus einer fremden Edition (Ehlert, „Küchenmeisterei“, S. 138), die uns selbst nicht vorliegt. Wird hier offengelegt, damit Titel und Rezeptanfang nicht als eigene Transkription missverstanden werden.

Lesartgeschmacht

Gewählte Lesart: Die Lesart „gut gewürzt“ wurde gewählt.

Andere mögliche Lesart:

  • Eine alternative Lesart könnte „gut gereinigt“ sein. - Der Kontext („... im herbst das krut wol geschmacht machenn“) legt Würzung nahe, nicht Reinigung, die im Rezept ohnehin bereits durch „wol gesottenn“ abgedeckt ist.

Lesartkrutz houppt vor wol gesottenn

Gewählte Lesart: Der Krautkopf, der zuvor gut gesotten (gekocht) wurde - wie transkribiert.

Andere mögliche Lesart:

  • Der Zwillingstext k1 liest an der entsprechenden Stelle „wol gesubert“ (gut gereinigt) statt „gesottenn“ (gekocht). - Echter Lesart-Unterschied zwischen zwei Zeugen derselben Küchenmeisterei-Drucktradition, keine Verschreibung - beide Lesarten sind für ihren jeweiligen Textzeugen plausibel.

Lesartmuos

Gewählte Lesart: Die Lesart „Mus“/Teigpaste (Mehl-Wasser-Masse) als Dichtungsmaterial wird gewählt.

Andere mögliche Lesart:

  • Die ältere Lesart „Moos“ als Dichtungsmaterial. - Wird nicht mehr als gesichert geführt: Die CoReMA-Glosse selbst markiert die Stelle als „unsolved ingredient“. Der Zwillingstext k1 liest die parallele Stelle ausdrücklich als „Masse, meist aus Mehl und Wasser“ und lehnt Moos ab; der Zwillingstext kkm beschreibt den analogen Schritt nur als „Teig/Lehm verkleiben“. Orthografisch folgt „muos“ im Transkript demselben -uo- wie „guottenn“, „gesottenn“, „drifuos“ - im Korpus sonst als „moos“ (ohne Diphthong) geschrieben, was ebenfalls eher für mhd. „muos“ (Mus/Brei/Paste) spricht.

Lesartverkleinbe

Gewählte Lesart: Die Lesart „dichte es ab“ / „versiegele es“ wurde gewählt.

Andere mögliche Lesart:

  • Eine alternative Lesart könnte „verklebe es“ sein. - Im Kontext des Abdichtens eines Topfes, um Flüssigkeitsverlust zu verhindern, ist „abdichten“ die funktional passendste Bedeutung.

Lesartpfanelin

Gewählte Lesart: Die Lesart „kleine Pfanne“ wurde gewählt.

Andere mögliche Lesart:

  • Eine alternative Lesart wäre „kleiner Topf“. - Es ist ein Diminutiv von „Pfanne“, was sprachlich näherliegt.

Lesartvntz an denn droffen

Gewählte Lesart: „bis zum Strunk/Kern“ - funktional plausibel im Kontext des Spaltens.

Andere mögliche Lesart:

  • Unklare Alternative - das Wort ist im Korpus nur zweimal belegt. - MHDBDB tendiert zu einer Herleitung von „treffen“; in den CoReMA-Glossen zu diesem Rezept selbst nicht dokumentiert. Offene Frage, kein Fehler.

Lesartals row von kumpst hoipter

Gewählte Lesart: „aus Kumpst-Köpfen“ - neutral übersetzt, ohne Festlegung auf roh oder gekocht.

Andere mögliche Lesart:

  • „als rohe Krautköpfe“ - bisherige Lesart. - Widerspricht der wenige Sätze späteren Anweisung, das Krauthaupt sei „vor wol gesottenn“ (zuvor gut gekocht) - die Köpfe sind zum Verwendungszeitpunkt nicht roh. Die Passage liegt zudem im wasserschadenbedingt rekonstruierten Bereich, die Lesart ist ohnehin unsicher.

Lesartlas es zuo fallenn

Gewählte Lesart: „lass es zufallen“ - die gespaltenen Krautviertel schließen sich wieder.

Andere mögliche Lesart:

  • „lass es sich setzen“ - bisherige Lesart. - Das Idiotikon belegt „zuofallen“ im Sinn von „zufallen/verschließen“, was besser zur Satzfolge passt (Kopf wird geöffnet, begossen, fällt zu, wird dann zum Servieren erneut gespalten). Mittlere Konfidenz, Korpusbeleg dünn.

Originalwerk (~1487) gemeinfrei.

Bildquelle
Fol. 023v, Zentralbibliothek Solothurn, Cod. S 490 ("Küchenmeisterei"-Abschrift, alemannisch/elsässisch, um 1487) - CC0 1.0
Transkription
CoReMA - Cooking Recipes of the Middle Ages (Uni Graz), So1 (Solothurn, Zentralbibliothek, Cod. S 490), CC BY 4.0 Link öffnen
Übersetzung & Anmerkungen
CC BY-SA 4.0 fyndling.de
LagerkücheLagerküche
Gut geeignet: Braucht nur Topf, Holzstäbchen-Rost, Dreifuß und Feuer - marktfeuertauglich, keine Kühlung nötig (robuste Zutaten: Kraut, Wein, Trockengewürze). Zwei getrennte Hitzephasen (Dampfgaren im versiegelten Topf, dann separates Aufkochen des Gewürzweins) mit vollständigem Auskühlen dazwischen - gut planbar an einem durchgehend betreuten Lagerfeuer, aber nichts für spontan-schnell.
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Stand dieser Fassung: 15.08.2026 - 2-mal überarbeitet. Wir überarbeiten die Übersetzungen laufend; beim Zitieren bitte das Datum mit angeben.