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Sankt Johannes Öl

Augspurger Kochbuoch, worinnen enthalten fürtreffliche Rezepte für Frawen & Junckfrawen · Augsburg · 1554

RezeptSonstigesMittelKorrekturBearbeitungsstand 8/10
Zubereitungszeit90 Min.Portionenca. 8 Maß Öl (~8,4 Liter)BuchDas Kochbuch der Maria Stenglerin (~1554)

Sankt Johannes Öl machst du folgendermaßen: Nimm vier Pfund Johanniskraut, insbesondere die oberen Kolben, und zwei Pfund Baumöl sowie ein wenig Lärchenterpentin. Gib alles zusammen in einen großen glasierten Topf von ungefähr acht Maß Fassungsvermögen.

Füge einen guten weißen Wein hinzu, sodass er das Kraut bedeckt. Verschließe den Topf sorgfältig mit einem gut schließenden Deckel. Bereite einen kleinen Teig aus dem Eiweiß eines Eis zu, lege ein kleines Tuch auf die Topföffnung und klebe den Teig ringsum den Topf, damit kein Dampf entweichen kann.

Lass den Topf sechs Wochen lang ungestört stehen. Danach öffne ihn und gib eine Pfennig-schwere Menge Safran hinein. Verschließe den Topf wieder wie zuvor und stelle ihn in einen großen Kessel mit Wasser. Lass dies zehn Stunden lang sieden.

Nimm dann ein Leinensäckchen, gib den gesamten Inhalt des Topfes hinein und binde es gut zu. Lege das Säckchen, solange es noch warm ist, unter eine große Presse. Stelle ein Messingbecken darunter, damit der Saft hineintropft, bis aller Saft herausgekommen ist.

Fülle den Saft aus dem Becken in große Gläser und stelle diese an die Sonne oder, falls du keine Sonne hast, auf den Ofen. Das Öl wird oben schwimmen; schöpfe es immer wieder vom Wasser ab und bewahre es in einem Glas auf. Diese Kräuter sollen um den Dreißigsten herum geerntet werden. Der Topf, in dem du es siedest, soll einen großen Bauch und einen engen Hals haben, sodass man mit der Hand hineingreifen kann, und der Deckel soll gut schließen, damit kein Dampf entweichen kann.

OriginalModernMengenangabeWo kaufenAlternative
vierpfundt ſannt Johannes kraut oben die kolben Johanniskraut, obere Kolben 2 kg Wochenmarkt, Kräuterfachhandel (frisch zur Erntezeit) Getrocknetes Johanniskraut aus der Apotheke oder dem Kräuterhandel, dann die Menge entsprechend reduzieren.
zway pfund paumel Pflanzenöl 1 kg - Olivenöl oder Sonnenblumenöl
ain gloriet Lärchenterpentin (Gloriet) - Apotheke oder Farben-/Lackbedarf (als Venedigerterpentin) -
ain gutten weiſſen wein Guten Weißwein - - -
weiſſen aines ay Eiweiß 1 - -
aines pfenings ſchwer ſaffren Eine Pfennig-schwere Menge Safran - gut sortierter Supermarkt, Online-Gewürzhandel -
waſſer Wasser - Leitung -

Welches Gericht ist das? Sankt Johannes Öl ist ein Johanniskraut-Rotöl (Oleum Hyperici), wie es bis heute in Apotheken und Reformhäusern für Wunden, Verbrennungen, Prellungen und Nervenschmerzen verkauft wird - die historische Fassung ist deutlich aufwendiger als die heute übliche einfache Kaltmazeration: mit Weinzusatz, Lärchenterpentin, Safran, sechs Wochen Standzeit und einer anschließenden zehnstündigen Erhitzung im Wasserbad.

Was ist das Gloriet? Das Rezept verlangt neben Kraut und Baumöl „ain gloriet" - Lärchenterpentin, ein zähes Harzdestillat aus der Lärche, das in der Apotheker- und Wundarzneitradition der Zeit ein geläufiges Mittel neben Kräuterölen war. Im Handel findet man es nicht als Speiseöl, sondern in der Apotheke oder im Farben-/Lackbedarf als Venedigerterpentin.

Wann werden die Kräuter geerntet? Der Text nennt den „Dreißigsten" als Erntezeitpunkt. Das könnte der Frauendreißiger sein - der Zeitraum zwischen Mariä Himmelfahrt (15. August) und Mariä Geburt (8. September), der als Kräutersammelzeit im oberdeutschen Raum gut bezeugt ist - oder, da Johanniskraut selbst nach dem Johannistag benannt ist, der 30. Juni. Beide Lesarten sind vertretbar; für die Praxis lässt sich mit blühendem Kraut zu beiden Zeiten arbeiten.

Praxis. Die oberen Blütenstände des Johanniskrauts werden mit Baumöl (Olivenöl), Lärchenterpentin und einem kräftigen Weißwein sechs Wochen lang in einem fest verschlossenen Topf angesetzt - das Eiweißteig-Tuch um Deckel und Topfrand dichtet dabei ab, damit kein Dampf entweicht. Da der Text keine Angabe zu Licht oder Wärme während dieser sechs Wochen macht, empfiehlt sich ein kühler, dunkler Standort, um Oxidation vorzubeugen; wer die Mazeration beschleunigen möchte, kann den Topf stattdessen warm, etwa nahe einem Herd, stehen lassen. Erst danach kommt der Safran hinzu, damit seine Farbstoffe nicht unnötig lange auslaugen. Nach zehn Stunden im Wasserbad wird der gesamte Inhalt warm durch ein Leinensäckchen unter einer Presse ausgepresst; der aufgefangene Saft trennt sich anschließend in der Sonne oder Ofenwärme - das Öl schwimmt oben auf und wird immer wieder abgeschöpft.

Was ist Sankt Johannes Öl und wofür wurde es verwendet?

Sankt Johannes Öl ist ein traditionelles Kräuteröl, das aus Johanniskraut hergestellt wird. Es wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit hauptsächlich für medizinische Zwecke verwendet, insbesondere zur Behandlung von Wunden, Verbrennungen, Prellungen und zur Linderung von Nervenschmerzen. Es hatte auch kosmetische Anwendungen zur Hautpflege.

Was ist das im Rezept genannte „Gloriet"?

Das „Gloriet" ist Lärchenterpentin, auch Venedigerterpentin genannt - ein zähflüssiges Harzdestillat aus der Lärche, das in der frühneuzeitlichen Apotheker- und Wundarzneitradition neben Kräuterölen wie diesem Johanniskrautöl ein geläufiges Heilmittel war. Es ist kein Speiseöl und wird nicht im Reformhaus verkauft, sondern in der Apotheke oder im Farben-/Lackbedarf als Terpentin angeboten.

Ist dieses Rezept für die Lagerküche / das Mittelaltermarkt-Lager geeignet?

Nein, dieses Rezept ist nicht für die Lagerküche geeignet. Die Zubereitung erfordert eine sechswöchige Mazerationszeit, gefolgt von einem zehnstündigen Sieden im Wasserbad und dem anschließenden Pressen mit einer großen Presse. Dies sind Prozesse, die eine langfristige Planung und spezielle Ausrüstung erfordern, die im Lager nicht praktikabel sind.

Was bedeuten die Maßeinheiten 'Maß' und 'Pfennig-schwer' im Rezept?

Ein ‚Maß‘ war ein historisches Hohlmaß. Das Augsburger Schenkmaß - das Ausschankmaß des Alltags - fasste rund 1,05 Liter; es wurde 1538 normiert und galt bis 1810, deckt das Druckjahr 1554 also ab (Stadtlexikon Augsburg). Der verbreitete Wert von 1,069 Litern ist die spätere bayerische Norm nach 1806 und gilt für Augsburg 1554 nicht. Acht Maß Öl sind demnach rund 8,4 Liter. ‚Pfennig-schwer‘ ist keine feste Apothekereinheit, sondern eine Mengenangabe nach Augenmaß: die Münze selbst diente als Gegengewicht auf der Waage. Rechnerisch nach dem Kölner-Mark-System wog ein Pfennig um die 0,9 g; die tatsächlich umlaufenden, oft abgenutzten Kleinmünzen des 16. Jahrhunderts waren meist leichter, grob 0,3 bis 0,6 g - für die Praxis genügt eine kleine Prise Safran von wenigen Zehntelgramm.

Wozu dient das Abdichten des Topfes mit Teig?

Das Abdichten des Topfes mit Teig, oft als 'Lid-Luting' bezeichnet, war eine gängige Technik in der historischen Küche und Alchemie. Es diente dazu, den Topf luftdicht zu verschließen, um das Entweichen von Dampf und flüchtigen Aromen zu verhindern. Dies gewährleistete eine effektivere Extraktion der Wirkstoffe und verhinderte das Eindringen von Verunreinigungen während der langen Mazerations- und Kochzeiten.

Aus welcher Zeit und woher stammt dieses Rezept?

Dieses Rezept stammt aus „Das Kochbuch der Maria Stenglerin“. Kochbuch mit Besitzvermerk „Das Kochbuoch Gehört der Junckfraw Maria Stenglerin zu. 1554." Die Originalhandschrift gilt als unauffindbar - weder Thomas Glonings eigene Bibliographie (germcook.pdf) noch der Handschriftencensus noch Wikidata nennen eine Bibliothek oder Signatur, obwohl Glonings Liste bei anderen Handschriften-Kochbüchern die Signatur durchgängig mitführt. Verfügbar ist nur ein 1886 gedruckter Neudruck (Augsburg: Gebr. Reichel, 20 Bl., Fraktur-Neusatz mit Faksimile-Titelblatt der Besitzinschrift), digitalisiert von der Bayerischen Staatsbibliothek. Medium ist deshalb als "druck" gesetzt - Eigenschaft des tatsächlich erhaltenen Exemplars, nicht des verlorenen Originals. Ein Jahr vor Sabina Welserins Kochbuch (saw-*, ebenfalls Augsburg, Handschrift dort bekannt: Staats- und Stadtbibliothek Augsburg, 4° Cod 137) entstanden - starker Twin-Kandidat fürs Review. Eine weitere, grundsätzliche Unsicherheit bleibt: Da die Handschrift verschollen ist, lässt sich bei ungeklärten Hapax-Wörtern (z.B. mst-136 "Fiſchpersperlin", mst-137 "ſechdiſtel") nicht mehr feststellen, ob ein Fehler schon in der Handschrift selbst stand, beim Lesen durch den Herausgeber 1886 entstand oder beim Neusatz - anders als bei reinen OCR-Fehlern lässt sich das nicht gegen ein Referenzbild prüfen. Lesungen bei unbelegten Hapax sollten deshalb als Konjektur markiert bleiben, nicht stillschweigend geglättet werden.

Sannt Johannes Öll zu machen. Item ſannt johannes öll mach alſo, nimb vierpfundt ſannt Johannes kraut oben die kolben vnnd zway pfund paumel, vnd ain gloriet alles zuſammen in ain groſſen gla⸗ ſeirten haffen vngefaͤrlich acht maſs, vnnd thu ain gutten weiſſen wein daran, das er ob dem kraut zuſamen ſchlag, vnnd mach den hafen wol zu mit ainer deckin, die wolbeſchlieſs mach ain daiglin mit dem weiſſen aines ay, thu ain diechlen darein, vnd klaibs vmb den hafen daſs kein dampff daruon moͤge, laſs ſechſs wochen an ainander ſten, darnach thu es auf, vnd thu aines pfenings ſchwer ſaffren darein, vnd machs wider zu, wie uor, vnnd ſetz den hafen in ain groſſen keſſel mit waſſer, laſs zechenn ſtund ſieden, nimb dan ain leinis ſecklin, thu alles in dem hafen darein, vnd pünds wol zu vnnd legs vnnter ain groſſe preſs, dieweils noch warm iſt, ſetz ain meſſins peckin darunder, das es darein drieff, bis der ſafft aller herauſs kompt, thu es dann auſs dem beckin, in groſſe gleſer, vnnd ſetz an die ſonne oder auf den offen, wann du die ſonnen nit haſt, ſo ſchwimpt das öl oben, als dann ſechne das öl immerdar herab ab dem waſſer, behalts in ain glaſs, vnd es ſollen diſe kreutter im drayſſigſten gebrochen werden, Es ſoll auch der hafen, darin mans ſeudt, ain groſſen pauch haben, vnnd ain enges helſslin, das man mit der hannd darein moͤge, vnd das jn die decke wolbeſchlieſs, das der tampf nit daruonn moͤge.
Johanniskraut

Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine Heilpflanze, die traditionell bei Hautverletzungen, Nervenschmerzen und depressiven Verstimmungen eingesetzt wird. Die Ernte der blühenden Sprossspitzen erfolgt der geläufigen Überlieferung nach um den Johannistag (24. Juni) herum.

Kolben

Bezieht sich hier auf die blühenden Sprossspitzen oder Blütenstände des Johanniskrauts, die die meisten Wirkstoffe enthalten.

Baumöl

Ein generischer Begriff für Pflanzenöl, der im Mittelalter häufig Olivenöl meinte, da es das am weitesten verbreitete Pflanzenöl war.

Öll

Frühneuzeitliche Schreibweise für Öl - der Titel des Rezepts führt sie ebenso: „Sannt Johannes Öll zu machen".

Lärchenterpentin

Auch Venedigerterpentin genannt - ein zähflüssiges Harzdestillat aus der Lärche, in der frühneuzeitlichen Apothekertradition ein verbreitetes Wundheilmittel neben Kräuterölen wie diesem.

Maß

Ein historisches Flüssigkeitsmaß. Für Augsburg ist es genauer bestimmbar als für die meisten Städte: Das dortige Schenkmaß - das Ausschankmaß des Alltags - fasste rund 1,05 Liter, wurde 1538 normiert und galt unverändert bis 1810, deckt das Druckjahr 1554 also direkt ab. Daneben lief ein Visiermaß (Handels- und Steuermaß, ca. 1,17 Liter) für Fässer im Großhandel, nicht für die Küche. Der oft zitierte Wert von 1,069 Litern ist die bayerische Norm nach 1806 und passt hier nicht - Augsburg war 1554 Freie Reichsstadt mit eigenem Maßsystem (Stadtlexikon Augsburg).

Pfennig-schwer

Eine Mengenangabe nach Augenmaß: die Münze selbst diente als Gegengewicht auf der Waage, keine feste Apothekereinheit wie Lot oder Quäntchen. Rechnerisch nach dem damaligen Kölner-Mark-System (233,8 g Silber = 256 Pfennig) wog ein Pfennig rund 0,9 g; die tatsächlich umlaufenden, oft stark abgenutzten Kleinmünzen des 16. Jahrhunderts waren häufig leichter, ungefähr 0,3 bis 0,6 g. Für die Praxis: eine kleine Prise Safran von wenigen Zehntelgramm.

Frauendreißiger

Ein volkstümlicher Kräutersammelzeitraum zwischen Mariä Himmelfahrt (15. August) und Mariä Geburt (8. September), im oberdeutschen Sprachraum bis heute bekannt.

Leinensäckchen

Ein Beutel aus Leinenstoff, der zum Abseihen und Pressen von Kräutern oder Früchten verwendet wurde, um Flüssigkeiten von Feststoffen zu trennen.

Messingbecken

Ein Gefäß aus Messing, das hier zum Auffangen des gepressten Saftes dient.

Druck
Augspurger Kochbuoch, worinnen enthalten fürtreffliche Rezepte für Frawen & Junckfrawen
Teil
Hausmittel und Eingemachtes
Sprache
Frühneuhochdeutsch (schwäbisch/augsburgisch, Mitte 16. Jh.)
Entstehung
Augsburg, 1554
Neudruck
1886 (Originalhandschrift verschollen)

Normdaten der Zutaten

Zuordnung der historischen Zutatennamen zu Wikidata-Konzepten, auf Grundlage des CoReMA-Zutatenindex. Mehrere Konzepte bedeuten: die Lesart ist nicht entschieden.

zway pfund paumelcooking oil Q427457
ain gutten weiſſen weinwhite wine Q10210
weiſſen aines ayegg white Q796758
aines pfenings ſchwer ſaffrensaffron Q25434
waſſerwater Q283

Lesarten

Mediävistische Texte sind oft mehrdeutig. Hier die Stellen, an denen wir uns für eine Lesart entscheiden mussten - mit den plausiblen Alternativen.

Lesartdiechlen

Gewählte Lesart: Als „kleines Tuch" übersetzt - ein Diminutiv von Tuch. Dasselbe Wort steht auch in Rezept mst-051 ("ſeichs durch ein diechlen" = "seihe es durch ein Tuch"), wo es eindeutig ein feines Abseihtuch bezeichnet und die Lesart hier zusätzlich stützt.

Lesartdrayſſigſten

Gewählte Lesart: Als Bezugspunkt für die Kräuterernte gelesen als der „Frauendreißiger" - der volkstümliche Sammelzeitraum zwischen Mariä Himmelfahrt (15. August) und Mariä Geburt (8. September), der im oberdeutschen Sprachraum dialektal für „dreissigst" belegt ist.

Andere mögliche Lesart:

  • Der Dreißigste könnte auch auf den Johannistag (24. Juni) bezogen sein, an den der Name des Johanniskrauts selbst gebunden ist - dann wäre der 30. Juni gemeint. - Johanniskraut wird gemeinhin um den Johannistag geerntet, was für eine Juni-Datierung spricht; die dialektale Wörterbuchbelegung des Begriffs zeigt jedoch klar auf den spätsommerlichen Frauendreißiger. Beide Lesarten bleiben nebeneinander vertretbar.

Lesartsechne

Gewählte Lesart: Übersetzt als „schöpfe ab" - das Öl wird von der Wasseroberfläche abgeschöpft. Im Sinnzusammenhang der Trennung von Öl und Wasser plausibel, aber lexikalisch nicht gesichert.

Andere mögliche Lesart:

  • Könnte auch eine Form von „seihen" oder „abziehen" sein. - Kein belastbarer Wörterbuchbeleg für das Verb gefunden; nur das Ergebnis - die Trennung von Öl und Wasser - ist eindeutig.

Originalwerk (~1554) gemeinfrei.

Bildquelle
Seite 030, Rezept läuft bis seite-031, München, Bayerische Staatsbibliothek, 4 Oecon. 207 h (bsb00076173) - CC BY-NC-SA 4.0 Quelle öffnen
Transkription
Bayerische Staatsbibliothek (MDZ), Digitalisat des Neudrucks 1886 - kein Bibliotheks-OCR vorhanden (api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb00076173 liefert 404), eigenes Kraken-OCR nötig Link öffnen
Übersetzung & Anmerkungen
CC BY-SA 4.0 fyndling.de
LagerkücheLagerküche
Kein Kochrezept, sondern eine aufwendige Herstellung eines medizinischen Öls. Die lange Mazerationszeit von sechs Wochen und die anschließende zehnstündige Heißextraktion im Wasserbad sowie die Notwendigkeit einer Presse machen dieses Rezept für die Lagerküche ungeeignet.
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Stand dieser Fassung: 16.09.2026. Wir überarbeiten die Übersetzungen laufend; beim Zitieren bitte das Datum mit angeben.